Der große Teppich der Heinrich-Böll-Stiftung

Nach der Aktuellen Stunde im Bundestag zu den durch Boko Haram entführten jungen Frauen und Mädchen lud nun die Heinrich Böll Stiftung jüngst einige unserer Mitglieder zu folgender Veranstaltung ein: "#BringBackOurGirls - Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Nordosten Nigerias". Man hätte annehmen können, die Verantwortlichen bei der Stiftung kennen zumindest unsere Position zu diesem Thema. Doch weit gefehlt – aber lesen Sie selbst.

Geschlechterpolitik und Männer – passt das zusammen?

Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek haben eine Studie zu Feminismus und Maskulismus vorgelegt. Es ist die erste zu diesem Thema, die das Prädikat „wissenschaftlich“ verdient. Entstehung und Entwicklung der beiden Strömungen werden auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten beschrieben.

Frauen, die nicht genug kriegen

Liebe Männer, wir hoffen, ihr habt eure Schubkarren gerichtet, um das viele Geld nach Hause zu schaffen, das ihr verdient. Ihr wisst ja, ihr bekommt 22 % mehr als Frauen für die gleiche Arbeit, so behauptet es die Equal-Day-Statistik. Doch Statistiken können irren. MANNdat hat sie unter die Lupe genommen.

Ist Männerfeindlichkeit der Politik schuld am Fachkräftemangel?

Im Fortschrittsbericht 2014 der Bundesregierung geht es um den Fachkräftemangel in Deutschland. Die Politik präsentiert die gleichen Lösungsansätze wie immer: Mehr ausländische Fachkräfte und vor allem mehr Frauenförderung. Die männlichen Arbeitslosen werden wieder einmal ignoriert.

Bildungspolitische Benachteiligung von Jungen als Frauenfördermittel

Geschlechterpolitik bleibt unglaubwürdig. Das ist die klare Erkenntnis aus unserer neuesten Studie zur Jungenbildungsförderung, bei der wir Bildungspolitiker aus allen Parteien befragt haben. Als Ergebnis ist ein kollektives Desinteresse an der Bildungssituation von Jungen bei den Bildungspolitikern quer durch alle Parteien erkennbar. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Gender eine Rolle spielt, wenn die Geschlechterquoten Nachteile bei Jungen und Männern zeigen. Lesen Sie hier unsere neueste Studie.

Offener Brief an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages

Bei den Tauglichkeitsuntersuchungen der Bundeswehr (Musterung) stellen die männlichen Genitalien eines der wichtigsten Untersuchungsobjekte dar. Bei Frauen wird eine Untersuchung der Genitalien dagegen ausdrücklich ausgeschlossen. Aber auch die vorgeschriebenen Untersuchungen der weiblichen Brust, der Leistengegend und des Analbereichs finden bei ihnen offensichtlich nur ganz selten statt. Stehen hier, ähnlich wie beim Haar- und Barterlass der Bundeswehr, die Persönlichkeitsrechte der Frauen über der Fürsorgepflicht der Bundeswehr als Arbeitgeber? Oder liegt dies tatsächlich an dem überwiegend weiblichen Untersuchungspersonal?

Klaus Sonnefeld: Die Geißler

1975 veröffentlichte Alice Schwarzer ihr Buch über den kleinen Unterschied und die großen Folgen. Jetzt, fast 40 Jahre später, schreibt Klaus Sonnefeld eine Antwort. MANNdat hat das Buch rezensiert.

Beschneidungsgesetz ist für einen Rechtsstaat unwürdig und rückschrittlich

Am 12.12.2014 jährt sich die Entscheidung des Bundestages zur Legalisierung von Beschneidung bei Jungen zum zweiten Mal. Die Kritik an der unglaublichen Leichtigkeit, mit der die Bundestagsabgeordneten Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung akzeptiert haben, ist nicht verstummt. MANNdat interviewte Viola Schäfer, Vorsitzende des Vereins intaktiv e.V., der sich für die sexuelle Selbstbestimmung auch von Jungen einsetzt.