9. März 2011
Eines der am häufigsten vorgebrachten Argumente, mit denen der Öffentlichkeit die segensreiche Wirkung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft nahegebracht werden soll, lautet wie folgt: Internationale Untersuchungen hätten ergeben, dass Unternehmen mit einer gemischtgeschlechtlichen Führungsmannschaft wirtschaftlich erfolgreicher seien als solche, in denen nur ein Geschlecht (d.h. Männer) die Geschicke der Firma leitet. Es gibt zwei Untersuchungen, die dabei gelegentlich erwähnt werden. Die erste wurde von der Organisation Catalyst in Auftrag gegeben. Catalyst „ist die führende Forschungs- und Beratungsorganisation, die mit Unternehmen und Büros zusammenarbeitet, um eine Arbeitsumwelt zu schaffen, wo Frauen einbezogen werden und erweiterte Berufschancen finden.
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5. März 2010
Es wird viel geredet von der Absicht, eine geschlechterdifferenzierte Analyse der öffentlichen Haushalte vorzunehmen. Wir haben dieses sogenannte “Gender Budgeting” einmal angewandt und die Einnahmen und Ausgaben der wesentlichen Sozialversicherungssysteme sowie das Steueraufkommen analysiert.
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10. November 2008
Frauen werden im Berufsleben diskriminiert. Sie verdienen für die gleiche Arbeit weniger Geld als Männer, sind weitaus seltener in Führungspositionen zu finden und werden oft dazu gezwungen, schlecht bezahlte Jobs auszuüben, um überhaupt Geld zu verdienen. So lauten einige der gängigen Behauptungen, die in der Öffentlichkeit verbreitet werden, wenn es um die Situation von Frauen in der Arbeitswelt geht. Entspricht das der Wirklichkeit? Werden weibliche Arbeitnehmer tatsächlich derart übel benachteiligt? Im Folgenden möchten wir dem Wahrheitsgehalt solcher Aussagen etwas genauer auf den Grund gehen.
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1. Juni 2008
Wir haben uns einmal den 3. Armuts- und Reichtumberichts der Bundesregierung angesehen. Dessen Aussagen sind zum Teil überraschend. So weisen Frauen z.B. kein signifikant höheres Armutsrisiko als Männer auf, obwohl sie weitaus weniger erwerbsgeneigt sind. In ihrer im Durchschnitt großzügiger bemessenen Freizeit sind sie seltener für das Gemeinwohl tätig als die beruflich um einiges stärker eingespannten Männer.
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22. September 2005
Immer wieder hört man: Männer sollten – notfalls per Gesetz – dazu bewegt/gezwungen werden, in Partnerschaften die Hälfte der anfallenden Hausarbeiten zu übernehmen. Belegt wird dies gerne mit den Ergebnissen repräsentativer Umfragen, die den Unwillen der deutschen Männer, ihren Frauen bei der Hausarbeit unter die Arme zu greifen, verdeutlichen sollen. Sind Männer also grundsätzlich Haushaltsmuffel? Wir meinen: nein. Nachstehend listen wir einige Fakten auf, die unseren Standpunkt untermauern sollen.
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