“Jugend forscht” – mal ganz gendergerecht

Tim Caspary_pixelio.de

Am 14./15. März fand in Hessen der Landeswettbewerb von “Jugend forscht” statt. An sich nichts Besonderes. Sehr interessant ist allerdings ein Detail bei der Preisverleihung – ein Sonderpreis für die beste Forscherin, extra hoch dotiert und ohne Entsprechung bei den Jungen. Was die Sache besonders pikant machte: Dieser Preis wurde nicht etwa von einer Privatperson, sondern von einer staatlichen Einrichtung – dem hessischen Kultusministerium – ausgelobt, also von einer Stelle, die gesetzlich zur Gleichberechtigung verpflichtet ist.

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Schlechtere Noten bei gleichen Leistungen

Bildungsprobleme von Jungen

Viele Studien weisen seit Jahren nach, dass Jungen bei gleichen schulischen Leistungen schlechtere Noten als Mädchen erhalten. Trotz einer Vielzahl von geschlechterpolitisch Verantwortlichen und trotz eines Grundgesetzes, eines Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und eines Gender Mainstreaming-Ansatz, die so etwas verhindern sollten, wird diese Ungleichbehandlung geduldet. MANNdat beschwert sich darüber bei der Antidiskriminierungsstelle.

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Jungen bei BAFöG benachteiligt?

Gender Main

Jungen profitieren seltener als Mädchen vom BAFöG. Eigentlich ein klarer Fall für Gender Mainstreaming, denn nach diesem geschlechterpolitischen Ansatz müsste die Politik bei geschlechterspezifischen Ungleichheiten die Fakten analysieren, die Ursachen feststellen und Maßnahmen zur Erreichung der Gleichstellung durchführen. Wir haben dies am Beispiel BAFöG vom zuständigen Ministerium eingefordert, das sich übrigens auch Gender Mainstreaming verpflichtet hat – und siehe da, Gender Mainstreaming gilt plötzlich – wenn Jungen davon profitieren könnten – nicht mehr. Ein Grund für uns, eine Petition an den Deutschen Bundestag zu schreiben.

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Grün-Rote Regierung im Dialog mit MANNdat

Kultusministerin

Leider wird von feministischer Seite zunehmend versucht, die Bildungsbenachteiligung von Jungen zu leugnen, obwohl durch zahlreiche Studien nachgewiesen wurde, dass Jungen für gleiche Kompetenzen im Durchschnitt bis zu ein Grad schlechtere Noten und bei gleichen Noten seltener Gymnasialempfehlungen als Mädchen erhalten. MANNdat engagiert sich seit Jahren für eine bessere Förderung von Jungen und speziell auch für die größte Bildungsverlierergruppe der Migrantenjungen. Insofern ist es erfreulich, dass die Grün-Rote Regierung in Baden-Württemberg den Verein zu einem Gespräch auf Arbeitsebene eingeladen hat.

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Bibliotheken und Boys-Day

Jungenleseförderung

Am 26. April ist Girls & Boys-Day. An diesem Tag sollen Jungen und Mädchen eher geschlechteruntypische Berufsbereiche kennenlernen. Bibliothekar ist ein solcher Beruf für Jungs. Gleichzeitig sind mehr männliche Lesevorbilder ein wichtiger Ansatzpunkt für eine dringend erforderliche Verbesserung der Lesemotivation und damit der Lesekompetenz von Jungen. Wir appellieren deshalb speziell an Bibliotheken und Büchereien, Praktikumsplätze für Jungen zur Verfügung zu stellen. Wie weit Bibliotheken Jungenleseförderung auch weiterhin unterstützen können, erfahren Sie in unserem Interview mit der Bibliothekarin Frau Menzel auf unserer neuen Homepage zur Jungenleseförderung.

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Dürfen behinderte Jungen diskriminiert werden?

Paragraphen

Die Antidiskriminierungsstelle sieht keine Diskriminierung darin, dass behinderte Jungen und Männer bei der Nennung von gesetzlich festgeschriebenen Maßnahmen zur Rehabilitierung auf Grund ihres Geschlechtes ausgeschlossen werden. Sie lehnte deshalb erneut das Anliegen des Vereins MANNdat ab, behinderte Jungen und Männer in der Rehabilitation behinderten Frauen und Mädchen gleichzustellen. Selbstbehauptungskurse sind für behinderte Mitmenschen oft ein wichtiger Bestandteil ihrer Rehabilitation, egal ob männlich oder weiblich.

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Die Bildung ist eine Jungenverliererin!

Bildungsprobleme von Jungen

Was die Politik seit Jahrzehnten ignoriert, zeigt ein einfacher Blick auf die öffentlich zugänglichen Statistiken: Die Bildung ist eine Jungenverliererin! Die Verantwortlichen in Bildung und Erziehung schaffen es immer noch nicht, Jungen ausreichend in das Bildungswesen zu integrieren. Die umfassende Datentabelle zur Bildungssituation von Jungen in den einzelnen Bundesländern als Vorarbeit für unseren nächsten Jungen- und Männer-Genderindex, der in diesem Jahr veröffentlicht wird, finden Sie hier.

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Informationen zur Leseförderung von Jungen – Jungenbücher

S. Hofschlaeger / www.pixelio.de

Jungen-lesen-Newsletter Dezember 2011 von MANNdat erschienen!  Der neue Jungen-lesen-Newsletter von MANNdat ist da und ist  hier abrufbar. Was erwartet Sie? Sonhild Menzel von den Städtischen Bibliotheken Dresden erzählt uns im Interview, wie Bibliotheken Jungenleseförderung unterstützen können. Passend zu unserem Interview mit Frau Menzel verweisen wir auf ein Portal zur Jungenleseförderung für Jungen, das speziell für Bibliotheken konzipiert ist.

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