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	<title>MANNdat</title>
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	<description>Die geschlechterpolitische Initiative</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 19:28:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>MANNdat – Was wir wollen und wof&#252;r wir stehen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 00:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bruno_koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[:Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/geschlechterpolitik/manndat-was-wir-wollen-und-wofur-wir-stehen.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2012/02/artikelbild-geschlechterpolitik-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="© S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" title="Kat_Geschlechterpolitik © S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" /></a>
<p>Wir sind ein gemeinn&#252;tziger Verein von M&#228;nnern und Frauen, der die Nachteile und Benachteiligungen von Jungen und M&#228;nnern bekannt machen und beseitigen will. Im Rahmen eines von der Politik eingef&#252;hrten „Gender Mainstreaming“, m&#252;ssen bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen <strong>und M&#228;nnern</strong> von vornherein und regelm&#228;&#223;ig ber&#252;cksichtigt werden. Es verpflichtet die politischen Akteure, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Interessen und Bed&#252;rfnisse von Frauen <strong>und M&#228;nnern</strong> zu analysieren und ihre Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur F&#246;rderung einer tats&#228;chlichen Gleichstellung der Geschlechter beitragen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir sind ein gemeinn&uuml;tziger Verein von M&auml;nnern und Frauen, der die Nachteile und Benachteiligungen von Jungen und M&auml;nnern bekannt machen und beseitigen will.</p>
<p>Im Rahmen eines von der Politik eingef&uuml;hrten „Gender Mainstreaming“, m&uuml;ssen bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen <strong>und M&auml;nnern</strong> von vornherein und regelm&auml;&szlig;ig ber&uuml;cksichtigt werden. Es verpflichtet die politischen Akteure, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Interessen und Bed&uuml;rfnisse von Frauen <strong>und M&auml;nnern</strong> zu analysieren und ihre Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur F&ouml;rderung einer tats&auml;chlichen Gleichstellung der Geschlechter beitragen.</p>
<p>Tats&auml;chlich werden die Belange und Anliegen von Jungen und M&auml;nnern in der Praxis i.d.R. eben nicht ber&uuml;cksichtigt. Dort, wo Jungen und M&auml;nner schlechter stehen, ist die Genderwelt in bester Ordnung, sei es im Bereich der Bildung, im Sorge- und Umgangsrecht, der Gesundheitsvorsorge usw.</p>
<p>Wir von MANNdat fordern deshalb die konsequente Anwendung der gleichen Kriterien wie sie f&uuml;r die Situation von M&auml;dchen und Frauen in der Geschlechterpolitik zugrunde gelegt werden, auch f&uuml;r Jungen und M&auml;nner. Wir fordern, dass dort, wo Jungen und M&auml;nner schlechtere Quoten aufweisen oder Nachteile haben, wo Gesetze Jungen und M&auml;nner benachteiligen, wo Jungen und M&auml;nner ausgegrenzt werden, ebenso engagiert, konsequent und nachhaltig die Ursachen erforscht und beseitigt werden. Das ist im Grunde genau das, was Gender Mainstreaming seit Jahren verspricht, aber in der Realit&auml;t nie gehalten hat.</p>
<p>Typische Beispiele f&uuml;r unser Tun sind der Kampf gegen die Ausgrenzung von Jungen aus dem Zukunftstag, die Einf&uuml;hrung einer gleichberechtigten Hautkrebsfr&uuml;herkennung f&uuml;r Frauen UND M&auml;nner, zu deren Einf&uuml;hrung wir wesentlich beigetragen haben, oder unser Engagement im Bereich Jungenlesef&ouml;rderung.</p>
<p>Wir sprechen auch absolute Tabuthemen deutscher Gleichstellungspolitik, wie Gewalt gegen M&auml;nner, m&auml;nnliche Arbeitslosigkeit, Beschneidung von Jungen, die Beseitigung von M&auml;nnerzwangsdiensten und die fragw&uuml;rdige Musterungspraxis bei m&auml;nnlichen Rekruten an. Wir sind die einzige Organisation, die die Ausgrenzung von Migrantenjungen aus der geschlechterspezifischen Integrationspolitik aller Parteien &ouml;ffentlich an den Pranger stellt.</p>
<p>Wir sind parteipolitisch und weltanschaulich unabh&auml;ngig und nach der Natur unseres Anliegens nat&uuml;rlich feminismuskritisch. Eine glaubw&uuml;rdige Geschlechterpolitik f&uuml;r M&auml;nner und Frauen muss auch eine eigenst&auml;ndige, vom Feminismus unabh&auml;ngige Jungen- und M&auml;nnerpolitik beinhalten. Deshalb nennen wir uns auch „M&auml;nnerrechtler“. Wussten Sie, dass es allein im Grundgesetz noch zwei Artikel gibt, in denen Menschen auf Grund ihres Geschlechtes benachteiligt werden und dies in beiden F&auml;llen M&auml;nner sind? Und finden Sie sie?</p>
<p>Wir kritisieren die zunehmende Jungen- und M&auml;nnerfeindlichkeit des Politifeminismus aller Parteien. Wir kooperieren mit Frauen und M&auml;nnern, die wie wir dem geschlechterpolitischen Establishment die Stirn bieten und das Geschlechterkriegsdenken der 80er Jahre endlich beerdigen wollen.</p>
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		<title>Voll daneben!</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[:keinerKategorieZugeordnet]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/keinerkategoriezugeordnet/voll-daneben.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>
<p>&#220;ber unser Postfach erreichen uns viele Nachrichten der unterschiedlichsten Art: Anfragen, Hilferufe, Lob und Zuspruch, wertvolle Tipps, manchmal auch seitenlange Abhandlungen von Zeitgenossen, die uns detailliert ihre komplette Lebensphilosophie darlegen. Mitunter wird uns auch mehr oder weniger heftige Kritik zuteil. Was kein Wunder ist, denn ein solch umstrittenes Anliegen, wie es MANNdat vertritt, st&#246;&#223;t bei Menschen, die in der Geschlechterdebatte einen gegens&#228;tzlichen Standpunkt einnehmen, naturgem&#228;&#223; auf wenig Gegenliebe.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[
<p>&Uuml;ber unser Postfach erreichen uns viele Nachrichten der unterschiedlichsten Art: Anfragen, Hilferufe, Lob und Zuspruch, wertvolle Tipps, manchmal auch seitenlange Abhandlungen von Zeitgenossen, die uns detailliert ihre komplette Lebensphilosophie darlegen.</p>
<p>Mitunter wird uns auch mehr oder weniger heftige Kritik zuteil. Was kein Wunder ist, denn ein solch umstrittenes Anliegen, wie es MANNdat vertritt, st&ouml;&szlig;t bei Menschen, die in der Geschlechterdebatte einen gegens&auml;tzlichen Standpunkt einnehmen, naturgem&auml;&szlig; auf wenig Gegenliebe.</p>
<p>Nachstehend ver&ouml;ffentlichen wir &#8211; selbstverst&auml;ndlich in anonymer Form &#8211; einige dieser Zuschriften, um den Besuchern unserer Seite aufzuzeigen, welch kuriose Ansichten in der Geschlechterdebatte zum Teil in Umlauf sind.</p>
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		<title>Die Bildung ist eine Jungenverliererin!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 23:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bruno_koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[:Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsverlierer]]></category>
		<category><![CDATA[Jungenförderung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/jungen/die-bildung-ist-eine-jungenverliererin.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildungsprobleme-von-Jungen2-e1329928773496-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Bildungsprobleme von Jungen" title="Bildungsprobleme von Jungen" /></a>
<p>Was die Politik seit Jahrzehnten ignoriert, zeigt ein einfacher Blick auf die &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Statistiken: Die Bildung ist eine Jungenverliererin! Die Verantwortlichen in Bildung und Erziehung schaffen es immer noch nicht, Jungen ausreichend in das Bildungswesen zu integrieren. Die umfassende Datentabelle zur Bildungssituation von Jungen in den einzelnen Bundesl&#228;ndern als Vorarbeit f&#252;r unseren n&#228;chsten Jungen- und M&#228;nner-Genderindex, der in diesem Jahr ver&#246;ffentlicht wird, finden Sie <a title="Bildungsdaten Bundesl&#228;nder Gecshlecht 2009" href="http://manndat.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildungsdaten-20091.pdf">hier</a>.</p>
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<p>Was die Politik seit Jahrzehnten ignoriert, zeigt ein einfacher Blick auf die &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Statistiken: Die Bildung ist eine Jungenverliererin! Die Verantwortlichen in Bildung und Erziehung schaffen es immer noch nicht, Jungen ausreichend in das Bildungswesen zu integrieren. Die umfassende Datentabelle zur Bildungssituation von Jungen in den einzelnen Bundesl&auml;ndern als Vorarbeit f&uuml;r unseren n&auml;chsten Jungen- und M&auml;nner-Genderindex, der in diesem Jahr ver&ouml;ffentlicht wird, finden Sie <a href="http://manndat.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildungsdaten-20091.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Neuer Faktenbeitrag: Die Rentenl&#252;cke bei M&#228;nnern</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank_langenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/geschlechterpolitik/neuer-faktenbeitrag-die-rentenlucke-bei-mannern.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2012/02/artikelbild-geschlechterpolitik-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="© S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" title="Kat_Geschlechterpolitik © S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" /></a>
<p>Ein neuer Beitrag in unserer Rubrik "Feministische Mythen" besch&#228;ftigt sich mit der vermeintlichen Rentenl&#252;cke ("Gender Pension Gap") bei Frauen und der realen Rentenl&#252;cke bei M&#228;nnern. Lesen Sie diesen interessanten Artikel <a href="http://manndat.de/feministische-mythen/die-rentenlucke-zu-lasten-von-mannern.html">hier</a>.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein neuer Beitrag in unserer Rubrik &#8220;Feministische Mythen&#8221; besch&auml;ftigt sich mit der vermeintlichen Rentenl&uuml;cke (&#8220;Gender Pension Gap&#8221;) bei Frauen und der realen Rentenl&uuml;cke bei M&auml;nnern.</p>
<p>Lesen Sie diesen interessanten Artikel <a href="http://manndat.de/feministische-mythen/die-rentenlucke-zu-lasten-von-mannern.html">hier</a>.</p>
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		<title>Die Rentenl&#252;cke zu Lasten von M&#228;nnern</title>
		<link>http://manndat.de/feministische-mythen/lohndiskriminierung/die-rentenlucke-zu-lasten-von-mannern.html</link>
		<comments>http://manndat.de/feministische-mythen/lohndiskriminierung/die-rentenlucke-zu-lasten-von-mannern.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank_langenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lohndiskriminierung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/feministische-mythen/lohndiskriminierung/die-rentenlucke-zu-lasten-von-mannern.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2012/02/artikelbild-mythos-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="© S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" title="Kat_Mythos © S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" /></a>
<p>Frauen erhalten im Schnitt eine deutlich geringere Rente als M&#228;nner. Das liegt daran, dass sie weniger arbeiten als M&#228;nner und im Schnitt weniger verdienen. Letzteres hat, wie wir bereits verschiedentlich dargelegt haben (unter anderem <a href="http://manndat.de/feministische-mythen/eine-legende-broeckelt-nun-auch-offiziell.html">hier</a>), nichts mit Diskriminierung zu tun. Das gleiche gilt daher auch f&#252;r die geringere Rentenh&#246;he von Frauen (englisch "Gender Pension Gap"). Sie wird gleichwohl von feministischen Kreisen gerne als vermeintlicher Beleg f&#252;r eine auch hier gegebene Benachteiligung von Frauen herangezogen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Frauen erhalten im Schnitt eine deutlich geringere Rente als M&auml;nner. Das liegt daran, dass sie weniger arbeiten als M&auml;nner und im Schnitt weniger verdienen. Letzteres hat, wie wir bereits verschiedentlich dargelegt haben (unter anderem <a href="http://manndat.de/feministische-mythen/eine-legende-broeckelt-nun-auch-offiziell.html">hier</a>), nichts mit Diskriminierung zu tun. Das gleiche gilt daher auch f&uuml;r die geringere Rentenh&ouml;he von Frauen (englisch &#8220;Gender Pension Gap&#8221;). Sie wird gleichwohl von feministischen Kreisen gerne als vermeintlicher Beleg f&uuml;r eine auch hier gegebene Benachteiligung von Frauen herangezogen.</em></p>
<p><em>Dass das ein Trugschluss ist und in Wahrheit eine &#8220;Gender Pension Gap&#8221; zu Lasten von M&auml;nnern existiert, das hat Michael Klein in seinem Beitrag &#8220;Rentendiebstahl – Gender Pension Gap zu Ungunsten von M&auml;nnern&#8221; herausgearbeitet, der am 14. Januar 2012 in seinem Blog &#8220;Kritische Wissenschaft&#8221; erschienen ist (http://sciencefiles.org/2012/01/14/rentendiebstahl-gender-pension-gap-zu-ungunsten-von-manner/) und den wir hier mit freundlicher Genehmigung des Verfassers wiedergeben.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Rentendiebstahl – Gender Pension Gap zu Ungunsten von M&auml;nnern</h2>
<h3>Prolog</h3>
<p>Im gro&szlig;en Handbuch der Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit steht geschrieben, dass die Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit am besten dann gelingt, wenn ein erfundenes Faktum mit Affekten verbunden wird. Die Verbindung irrationaler Angst mit Atomkraft macht den Ausstieg aus der Kernenergie leicht, die Verbindung deutscher Geburt mit positiven Affekten schafft eine Zuorden-Identit&auml;t f&uuml;r diejenigen, die von alleine keine Identit&auml;t zu Stande bringen, die positive Bewertung von Solidarit&auml;t f&uuml;hrt dazu, dass man Arbeitenden in die Tasche greifen kann, um von ihrem Lohn so wichtige Dinge wie in-vitro-Fertilisation, erlebnisp&auml;dagogische Urlaube von Straft&auml;tern in Neuseeland, das DJI in M&uuml;nchen oder von Bundesministern in Auftrag gegebene Studien zu finanzieren.</p>
<p>Gem&auml;&szlig; der Vorgaben im Buch der Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit hat sich das BMFSFJ seit einigen Jahren bem&uuml;ht, das Gender-Pay-Gap zu etablieren. Wie immer, wenn etwas als Realit&auml;t etabliert werden soll, <a href="http://sciencefiles.org/2011/07/03/gender-pay-claptrap-wie-die-ig-metall-ihre-mitglieder-fehlinformiert/">das es nicht gibt</a>, wurde mit viel emotionalem Tamtam gearbeitet. Aktivisten und Personen des &ouml;ffentlichen Lebens r&uuml;hren die Werbetrommel, deren geh&auml;mmerte Meldung eint&ouml;nig und stumpfsinnig von morgens bis abends lautet: Frauen erhalten weniger Lohn als M&auml;nner, und das ist ungerecht, ist ungerecht, ist ungerecht. Wer das nicht glaubt, nach Belegen fragt oder einwirft, warum, wenn das Gender Pay Gap so weit verbreitet ist, es dem Ministerium bislang nicht gelungen ist, auch nur eine Frau zu finden, die &ouml;ffentlich ihre ungerechte Arbeitsentlohnung anprangert, ist ein H&auml;retiker, ein Ungl&auml;ubiger, einer, den man fr&uuml;her an den Pfahl gebunden und verbrannt h&auml;tte; damals als noch Geistliche die Herren &uuml;ber das Buch der Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit waren und der Glaube ans Jenseits etabliert war, um das Elend im Diesseits und die Zahlung des Zehnten an die Geistlichen (man lebt bekanntlich nicht vom Geist allein) zu begr&uuml;nden.</p>
<p>Das Gender Pay Gap, ist es erst einmal im &ouml;ffentlichen Bewusstsein verschraubt, dient – wie der Glaube an das Jenseits – als Mittel, um materielle Vorteile zu erheischen: Pl&auml;tze in Aufsichtsr&auml;ten, Vorteile bei der Besetzung von freien Positionen in Unternehmen, und es verschafft der Gender Pay Aktivisten Community ein lukratives Auskommen, als Zuarbeiter von ideologischen Inhalten aller Art an das BMFSFJ. Ein solcher Zuarbeiter, Judith Flory vom Fraunhofer-Institut f&uuml;r Angewandte Informationstechnik, hat im Auftrag des Bundesministeriums f&uuml;r FSFJ nunmehr die M&auml;r vom Gender Pay Gap genutzt, um eine weitere M&auml;r aufzusetzen, n&auml;mlich die M&auml;hr von <a href="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/gender-pension-gap,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf">Gender Pension Gap</a>.</p>
<h3>Das erfundene Gender Pension Gap</h3>
<p>Renten, es sei vorweggeschickt, orientieren sich an Beitr&auml;gen, jedenfalls in der Theorie, in der Praxis erhalten M&uuml;tter Erziehungszeiten angerechnet, in denen sie keine Beitr&auml;ge in die Rentenkasse gezahlt haben, werden also von allen anderen Rentenbeitragszahlern mitfinanziert. Die H&ouml;he der Rente ist eine Funktion der H&ouml;he der eingezahlten Beitr&auml;ge und der L&auml;nge der Beitragszahlung (jedenfalls bei Normalb&uuml;rgern, bei Ministern wie der Bundesfamilienministerin ist das anders, hier besteht schon nach zwei J&auml;hrchen ein &uuml;ppiger Anspruch auf rund 2000 Euro Rente). Dies sei vorweggeschickt.</p>
<p>Der erfundene Gender Pension Gap ergibt sich nun daraus, dass M&auml;nner und Frauen, die eine Rente beziehen, die sich, wie gesagt, an der Arbeitszeit und der H&ouml;he des Arbeitsentgelts orientiert, von Judith Flory miteinander verglichen werden. Ein Gender Pension Gap ergibt sich bei der Autorin dann, wenn Frauen weniger Rente erzielen als M&auml;nner. Diese, ich will einmal sagen, anachronistische Sicht, bei der die Vorleistungen einfach abgeschnitten werden und einzig die Ergebnisse unterschiedlicher Vorleistungen betrachtet werden (also die Rentenh&ouml;he), f&uuml;hrt zu einem erwartbaren Ergebnis, das sich wie folgt zusammen fassen l&auml;sst: <em>Wer weniger gearbeitet und weniger verdient hat, erh&auml;lt weniger Rente als derjenige, der viel gearbeitet und viel verdient hat</em>. Eine solche Ungleichheit mag noch verkraftbar sein, wenn die Unterschiede sich zwischen M&auml;nnern ergeben, es ist f&uuml;r Genderisten aber v&ouml;llig intolerabel, wenn sich die Unterschiede zwischen M&auml;nnern und Frauen ergeben, weshalb sie ein Gender Pension Gap erfinden.</p>
<p>Dieses erfundene Gender Pension Gap, definiert als die Differenz der Rentenh&ouml;he zwischen M&auml;nnern und Frauen,</p>
<ul>
	<li>ist in Westdeutschland deutlich gr&ouml;&szlig;er als in Ostdeutschland;</li>
	<li>ist bei Verheirateten deutlich gr&ouml;&szlig;er als bei Geschiedenen und bei Ledigen kaum vorhanden;</li>
	<li>wird mit der H&ouml;he des Bildungsabschlusses geringer;</li>
	<li>ist bei Verheirateten mit Kindern in Westdeutschland am h&ouml;chsten.</li>
</ul>
<p>All die beschriebenen Unterschiede lassen sich darauf zur&uuml;ckf&uuml;hren, dass die Rentenh&ouml;he mit der Arbeitszeit und dem Arbeitsentgelt kovariiert, und wer nicht oder nicht lange arbeitet, erh&auml;lt eben eine geringere Rente als derjenige, der viel arbeitet – das gerade ist der Witz am Rentensystem. Dieser Zusammenhang f&auml;llt sogar der Autorin der Untersuchung auf, versucht sie doch zu erkl&auml;ren, warum verheiratete Frauen in Ostdeutschland, selbst wenn sie Kinder haben, eine h&ouml;here Rente beziehen als Frauen in Westdeutschland: „Das in den alten L&auml;ndern stark verbreitete Biografiemuster der Langzeit-Erziehenden findet sich in den neuen L&auml;ndern so gut wie nicht“ (21). Das Biografiemuster der Langzeit-Erziehenden f&uuml;hrt dazu, dass es westdeutsche Frauen im Durchschnitt gerade einmal auf 27 Beitragsjahre bringen, w&auml;hrend ostdeutsche Frauen durchschnittlich 39 Erwerbsjahre vorzuweisen haben.</p>
<p>Wer nun denkt, damit sei die Kuh vom Eis, denn es ist doch klar, dass jemand, der sich gegen Arbeit entscheidet, nicht die gleiche Rente f&uuml;r sich reklamieren kann wie jemand, der sich nicht gegen Arbeit entscheidet, sieht sich get&auml;uscht, hei&szlig;t es doch wenige Seiten weiter: „Die bis dato vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass vor allem ungleiche Chancen zur Erwerbsarbeit und strukturelle Nachteile beim beruflichen Wiedereinstieg nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung sowie eine fehlende Kultur des Respekts vor famili&auml;rer Verantwortung in der Arbeitswelt als Hauptursache des Gender Pension Gap anzunehmen sind. Hinzu kommt, dass die langfristigen Einkommensrisiken der Kombination von Familie und Beruf, die mit dem (weitgehenden) Verzicht auf eine existenzsicherende Erwerbst&auml;tigkeit von M&uuml;ttern einhergeht, einseitig zulasten fairer Einkommensperspektiven der Frauen gehen“ (25).</p>
<p>Das schl&auml;gt dem Fass den Boden aus: Weil M&uuml;tter, die eigentlich viel lieber bei der M&uuml;llabfuhr einer geregelten Arbeit nachgingen, auf diese T&auml;tigkeit selbstlos verzichten und sich f&uuml;r eine Langzeit-Erziehung von Kindern entscheiden, entsteht ein Gender Pension Gap, das wiederum dadurch beseitigt werden muss, dass den entsprechenden M&uuml;ttern ihr Verzicht auf Arbeit hinreichend entlohnt wird – in Deutsch: Dass sie h&ouml;here Renten erhalten, auch wenn sie keine Beitr&auml;ge leisten. Das ist Rentendiebstahl an den Beitragszahlern, und es ist der Gipfel des Zynismus, wie sich zeigt, wenn man einmal kurz die Realit&auml;t des Rentenbezugs zur Hand nimmt:</p>
<h3>Das wirkliche Gender Pension Gap</h3>
<p><a href="http://sciencefiles.files.wordpress.com/2012/01/rentenrendite.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="http://sciencefiles.files.wordpress.com/2012/01/rentenrendite.jpg?w=300&amp;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>M&auml;nner zahlen mehr in die Rentenkasse als Frauen und haben eine deutlich geringere Rendite als Frauen. Ein 1960 geborener Mann wird noch 1,19 Euro f&uuml;r jeden Euro Rentenbeitrag erhalten. Bei einer 1960 geborenen Frau werden es 1,57 Euro pro eingezahltem Euro sein. Bereits hier schneiden Frauen besser ab als M&auml;nner, gemessen am Beitrag, den Frauen einzahlen, erhalten sie eine um 32% h&ouml;here Auszahlung als M&auml;nner. Ein im Jahre 2000 geborener Mann wird f&uuml;r jeden Euro Beitrag, den er in die Rentenkasse einzahlt, noch 94 Cent erhalten, w&auml;hrend eine im Jahre 2000 geborene Frau immerhin 1,21 Euro erhalten wird. Gemessen am Beitrag erhalten Frauen, die im Jahre 2000 geboren wurden, somit 47% mehr Rente als M&auml;nner. Es gibt also in der Tat ein Gender Pension Gap.</p>
<p>Mehr noch: Ein im Jahre 1960 geborener Mann wird im Durchschnitt noch rund 15,8 Jahre Rente beziehen, eine im Jahre 1960 geborene Frau noch rund 20,6 Jahre. Der Rentenbezug der entsprechenden Frauen f&auml;llt somit um 30% l&auml;nger aus, Witwenrente wird entsprechend die Rentenbez&uuml;ge der meisten Frauen und nur weniger M&auml;nner aufstocken.</p>
<p>Wer angesichts dieser Zahlen von einem Gender Pension Gap zu Ungunsten von Frauen faselt, muss eigentlich wegen grobem Unfug aus dem Verkehr gezogen und weggesperrt werden. Da zudem das Gender Pension Gap zwischen der Bundesfamilienministerin (bereits nach kurzer Amtszeit rund 2000 Euro Rentenanspruch) und der durchschnittlichen Rente eines Mannes, der am Ende einer 45j&auml;hrigen Erwerbst&auml;tigkeit 977 Euro erh&auml;lt, bereits betr&auml;chtlich ist, fordere ich die <strong>Schlie&szlig;ung des BMFSFJ</strong> und die Nutzung der freiwerdenden Mittel, um die durchschnittliche Rente von M&auml;nnern, die trotz jahrzehntelanger Arbeit nicht &uuml;ber 1000 Euro Rente kommen, aufzustocken.</p>
<p>Falls man beim Fraunhofer Institut oder beim BMFSFJ etwas &uuml;ber die Wirklichkeit erfahren m&ouml;chte, obwohl ich daran zweifle, die Rentenrealit&auml;t kann auf Grundlage der Daten des <a href="http://www.dia-vorsorge.de/"> Deutschen Instituts f&uuml;r Altersvorsorge</a> fast von jedem nachvollzogen werden.</p>
<p><strong><a id="Nachtrag">NACHTRAG</a></strong></p>
<p>Was genau auf M&auml;nner zukommen wird, kann man einem Vortrag entnehmen, den Eva-Maria Welskop-Deffaa, Leiterin des Bereiches Gleichstellung im BMFSFJ, auf der EU-rentenpolitischen Tagung des BMFSFJ gehalten hat. Wie auf den <a href="http://frauen.verdi.de/themen/sozialpolitik/vorsorge/gender-pension-gap">Seiten von ver.di </a>im Brustton der &Uuml;berzeugung, man habe Moral und Recht auf seiner Seite, verk&uuml;ndet wird, geht es vornehmlich um Folgendes:</p>
<p>„In einem weiteren Projekt wird daran gearbeitet, das <strong>Rentensplitting</strong> als Regelfall zu etablieren. Derzeit steht dem jedoch noch das bundesdeutsche Ehegatten-G&uuml;terrecht entgegen, das dazu von der Zugewinn-Gemeinschaft in eine Errungenschafts-Gemeinschaft umgewandelt werden solle. In der Diskussion wird positiv hervor gehoben, dass damit den an der Familie beteiligten M&auml;nnern nahe gebracht wird, dass auch sie Konsequenzen von Familiengr&uuml;ndung und –pflege zu tragen haben, nicht nur die Frauen. In der Diskussion wird in Frage gestellt, dass hier wiederum die Folgen privat bzw. in der Familie zu tragen sind, obwohl Familie, Kindererziehung und Pflege doch gesellschaftliche und gesellschaftlich notwendige Aufgaben sind, die eigentlich (durch Ausgleiche) von allen zu tragen sind.</p>
<p>Als drittes Vorhaben werden <strong>Anrechnungen</strong> von <strong>Care-Zeiten</strong> &uuml;berpr&uuml;ft. Beispiel 1: Wie kann die rentenrechtliche Anrechnung von Pflege erleichtert und ausgeweitet werden, etwa w&auml;hrend des eigenen Rentenbezuges? Beispiel 2: Kinderber&uuml;cksichtigungszeiten sind heute nur f&uuml;r Eltern zug&auml;nglich, die auch Elternzeit in Anspruch genommen haben. Dies soll gelockert werden.“</p>
<p>Wer sich vor diesem Hintergrund als Mann noch an Fortpflanzung beteiligt, ist selber schuld, denn dass ihm demn&auml;chst nicht nur Doppel-, sondern Vielmehr-fachbelastung ins Haus steht, ist offenkundig.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Konstruktive Kritik, wie wir sie m&#246;gen</title>
		<link>http://manndat.de/voll-daneben/konstruktive-kritik-wie-wir-sie-mogen.html</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 15:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank_langenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Voll daneben]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/voll-daneben/konstruktive-kritik-wie-wir-sie-mogen.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2012/02/voll-daneben-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Voll daneben" title="Voll daneben" /></a>
<p>Hier ein sch&#246;nes Beispiel daf&#252;r, was wir uns unter konstruktiver Kritik vorstellen. Bei allen inhaltlichen Differenzen bleibt der Verfasser angenehm sachlich und fair. So muss es sein. So feinf&#252;hlig, wie hier Kritik ge&#228;u&#223;ert wird, ist das die beste Werbung f&#252;r feministische Positionen in der Geschlechterdebatte. Leider hinterlie&#223; dieser mutige Zeitgenosse (Zeitgenossin?) nicht den geringsten Hinweis auf seine/ihre Identit&#228;t. Wir bedauern das au&#223;erordentlich, denn in diesen konstruktiven Dialog h&#228;tten wir doch allzu gerne unsere Argumente mit eingebracht. Aber vielleicht ergibt sich dazu ja doch noch eine Gelegenheit.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Hier ein sch&ouml;nes Beispiel daf&uuml;r, was wir uns unter konstruktiver Kritik vorstellen. Bei allen inhaltlichen Differenzen bleibt der Verfasser angenehm sachlich und fair. So muss es sein. So feinf&uuml;hlig, wie hier Kritik ge&auml;u&szlig;ert wird, ist das die beste Werbung f&uuml;r feministische Positionen in der Geschlechterdebatte.</p>
<p>Leider hinterlie&szlig; dieser mutige Zeitgenosse (Zeitgenossin?) nicht den geringsten Hinweis auf seine/ihre Identit&auml;t. Wir bedauern das au&szlig;erordentlich, denn in diesen konstruktiven Dialog h&auml;tten wir doch allzu gerne unsere Argumente mit eingebracht. Aber vielleicht ergibt sich dazu ja doch noch eine Gelegenheit.</p>
<p><em>Hallo ihr miesen Versager!<br /></em><em>Durch das Interview von Frau &Ouml;streich mit Herrn Rosenbrock bin ich auf euch dreckige Dreibeine aufmerksam geworden. Und dann lese ich auch noch auf euren Schundseiten, dass ihr euch dar&uuml;ber aufregt, dass &uuml;ber die bei Demonstrationen misshandelte Frauen in &Auml;gypten berichtet wird, aber nicht &uuml;ber die dabei get&ouml;teten M&auml;nner? Genau richtig! Man h&auml;tte noch viel mehr von diesen Machos&auml;cken erschlagen sollen! Das interessiert kein Schwein. Und f&uuml;r euch Bastarde w&auml;re erschlagen noch viel zu wenig. Euch m&uuml;sste man pf&auml;hlen, nachdem man euch die Eier abgeschnitten hat!<br /></em><em>Verreckt sch&ouml;n!</em></p>
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		<title>Informationen zur Lesef&#246;rderung von Jungen &#8211; Jungenb&#252;cher</title>
		<link>http://manndat.de/jungen/informationen-zur-leseforderung-von-jungen-jungenbucher.html</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bruno_koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[:Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/jungen/informationen-zur-leseforderung-von-jungen-jungenbucher.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2011/12/Jungen-lesen3-Bildquelle-S.-Hofschlaeger-pixelio.de_-e1328185525310-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" title="S. Hofschlaeger / www.pixelio.de" /></a><p><strong> Jungen-lesen-Newsletter Dezember 2011 von MANNdat erschienen!  </strong> Der neue Jungen-lesen-Newsletter von MANNdat ist da und ist  <a title="Jungen-lesen-newsletter" href="http://manndat.de/wp-content/uploads/2009/02/newsletter-Dez-2011.pdf"> hier  </a> abrufbar. Was erwartet Sie? Sonhild Menzel von den St&#228;dtischen Bibliotheken Dresden erz&#228;hlt uns im Interview, wie Bibliotheken Jungenlesef&#246;rderung unterst&#252;tzen k&#246;nnen. Passend zu unserem Interview mit Frau Menzel verweisen wir auf ein Portal zur Jungenlesef&#246;rderung f&#252;r Jungen, das speziell f&#252;r Bibliotheken konzipiert ist.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Jungen-lesen-Newsletter Dezember 2011 von MANNdat erschienen</strong></p>
<p><strong></strong>Der neue Jungen-lesen-Newsletter von MANNdat ist da und ist <a title="Jungen-lesen-newsletter" href="http://manndat.de/wp-content/uploads/2009/02/newsletter-Dez-2011.pdf">hier </a>abrufbar. Was erwartet Sie?</p>
<p>Sonhild Menzel von den St&auml;dtischen Bibliotheken Dresden erz&auml;hlt uns im Interview, wie Bibliotheken Jungenlesef&ouml;rderung unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. Passend zu unserem Interview mit Frau Menzel verweisen wir auf ein Portal zur Jungenlesef&ouml;rderung f&uuml;r Jungen, das speziell f&uuml;r Bibliotheken konzipiert ist. Eine Studie zeigt: Vorlesen macht Kinder schlauer! Wissen Sie, wann der n&auml;chste bundesweite Vorlesetag ist? Wir sagen es Ihnen.</p>
<p>Schule muss umdenken, meint Theo Kaufmann, P&auml;dagoge und Vorsitzender des Vereins f&uuml;r Lesef&ouml;rderung e.V. Kennen Sie gute B&uuml;cher &uuml;ber Sexualit&auml;t f&uuml;r Jungs? Dann her damit! Und nat&uuml;rlich gibt es auch diesmal wieder eine Reihe neuer B&uuml;cher f&uuml;r unsere Jungenleseliste.</p>
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		<title>Feministische Scheinheiligkeit bei Gewaltanwendungen</title>
		<link>http://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/feministische-scheinheiligkeit-bei-gewaltanwendungen.html</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 16:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[:Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt gegen Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/feministische-scheinheiligkeit-bei-gewaltanwendungen.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="109" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2011/11/UN-M&#228;nneropfer7-120x109.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Ambivalente Opfer-Empathie" title="UN M&#228;nneropfer" /></a>
<p>Dieser Tage ersch&#252;tterten Bilder aus &#196;gypten die Welt. Demonstranten wurden von sogenannten Sicherheitskr&#228;ften nicht nur festgenommen, sondern teilweise so schwer misshandelt, dass zwischen 13 und 16 Menschen an den Folgen dieser Misshandlungen starben. Unter den Misshandelten war auch eine Frau. Dieses Bild ging um die Welt und wurde &#252;berall emp&#246;rt zur Kenntnis genommen. Die US-Au&#223;enministerin Hilary Clinton sprach von einer systematische Erniedrigung &#228;gyptischer Frauen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieser Tage ersch&uuml;tterten Bilder aus &Auml;gypten die Welt. Demonstranten wurden von sogenannten Sicherheitskr&auml;ften nicht nur festgenommen, sondern teilweise so schwer misshandelt, dass zwischen 13 und 16 Menschen an den Folgen dieser Misshandlungen starben (mehr dazu <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,804560,00.html">hier</a> und <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,805002,00.html">hier</a>).</p>
<p>Unter den Misshandelten war auch eine Frau. Dieses Bild ging um die Welt und wurde &uuml;berall emp&ouml;rt zur Kenntnis genommen. Die US-Au&szlig;enministerin und bekennende Feministin Hilary Clinton sprach davon, dass die systematische Erniedrigung von &auml;gyptischen Frauen die Revolution entehre und Schande &uuml;ber den Staat bringe. Sogar der Milit&auml;rrat in &Auml;gypten, der f&uuml;r die &Uuml;bergriffe verantwortlich ist, sah sich zu einer Entschuldigung veranlasst.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund braucht man kaum noch zu fragen, welchen Geschlechts die in einem Nebensatz erw&auml;hnten Get&ouml;teten waren. W&auml;re auch nur eine Frau darunter gewesen, w&auml;re deren Bild inklusive Lebenslauf und Ehrungen f&uuml;r ihr heldenhaftes Engagement durch die Weltpresse gegangen. Die Ignoranz gegen&uuml;ber toten M&auml;nnern, gerade auch der US-Au&szlig;enminsterin, zeigt, wie dreist M&auml;nnern ihr Menschenrecht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit aberkannt wird. Dass diese inhumane, menschenrechtswidrige und verurteilenswerte Einstellung auch und gerade von Feministinnen weitgehend geteilt wird, ist emp&ouml;rend. Es zeigt aber auch wieder einmal in aller Deutlichkeit, was diese unter Geschlechtergerechtigkeit verstehen. Bedauerlicherweise trifft diese Einsch&auml;tzung auch auf viele Hilfsorganisationen zu.</p>
<p>Wir verurteilen jede Form von Gewalt und unser Mitgef&uuml;hl gilt ganz selbstverst&auml;ndlich allen Opfern von Gewalttaten, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer Weltanschauungen oder anderer Diskriminierungsmerkmale. Eine humanistische Haltung schlie&szlig;t es aus, zwischen wertvolleren und weniger wertvollen Opfern zu unterscheiden.</p>
<p>Es ist traurig und gleichzeitig emp&ouml;rend, dass auf solche Selbstverst&auml;ndlichkeiten &uuml;berhaupt noch hingewiesen werden muss.</p>
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		<item>
		<title>Unser Dank zum Jahresabschluss – und einige unbequeme Fragen</title>
		<link>http://manndat.de/geschlechterpolitik/jahresabschluss.html</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 21:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bruno_koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[:Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/geschlechterpolitik/jahresabschluss.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnacht-Gerd-Altmann.de_-e1328182270566-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="(c) www.pixelio.de; Fotograph: Gerd Altmann" title="Weihnacht Gerd Altmann.de" /></a><p>Wir w&#252;nschen allen Mitgliedern, Spendern und Unterst&#252;tzern von MANNdat, aber auch allen anderen Menschen, die ein Herz f&#252;r Jungen und M&#228;nner haben, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2012. Der Wunsch ist mit der Hoffnung verkn&#252;pft, dass unsere Arbeit auch weiterhin Unterst&#252;tzung findet. Unsere Gedanken sind vor allem bei jenen V&#228;tern, die das Weihnachtsfest nicht mit ihren Kindern verbringen k&#246;nnen, weil v&#228;terfeindliche Regulierungen dies verhindern.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir w&uuml;nschen allen Mitgliedern, Spendern und Unterst&uuml;tzern von MANNdat, aber auch allen anderen Menschen, die ein Herz f&uuml;r Jungen und M&auml;nner haben, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2012. Der Wunsch ist mit der Hoffnung verkn&uuml;pft, dass unsere Arbeit auch weiterhin Unterst&uuml;tzung findet, in welcher Form auch immer.</p>
<p>Unsere Gedanken sind vor allem bei jenen V&auml;tern, die das Weihnachtsfest mit ihren Kindern verbringen wollen, es aber nicht k&ouml;nnen, weil v&auml;terfeindliche Rahmenbedingungen in unserem Land dies verhindern.</p>
<p>Wenn wir auf das Jahr 2011 zur&uuml;ckblicken, gibt es immerhin eine positive Entwicklung festzustellen: Die M&auml;nnerwehrpflicht wurde ausgesetzt. Nat&uuml;rlich nicht aus Gr&uuml;nden der Gleichberechtigung. So weit reicht Gleichberechtigung ja nicht, dass sie auch f&uuml;r Jungen oder M&auml;nner gelten w&uuml;rde. Sie wurde ausgesetzt aus Gr&uuml;nden der Wirtschaftlichkeit. Trotzdem freuen wir uns dar&uuml;ber. Aber schon gibt es <a href="http://manndat.de/geschlechterpolitik/parteien-und-organisationen/ehrenamtlicher-zwangsdienst-fuer-maenner.html">Stimmen</a>, andere M&auml;nnerzwangsdienste einzuf&uuml;hren. Es ist also Vorsicht geboten.  Die Misandrie lebt weiter fort.</p>
<p>Eines der f&uuml;r uns pr&auml;gendsten Ereignisse dieses Jahres war die <a href="http://www.freiewelt.net/nachricht-8518/offener-brief-zur-ausladung-von-martin-van-creveld.html">Abberufung</a> des israelischen Spitzenwissenschaftlers Martin van Creveld von seiner Dozentenstelle an der Universit&auml;t Trier, weil er nicht ausreichend politisch korrekt war.</p>
<p>Noch pr&auml;gender war f&uuml;r uns jedoch die Abberufung von Monika Ebeling als Gleichstellungsbeauftragte in Goslar. Monika Ebeling hat den „Fehler“ gemacht, denjenigen zu glauben, die uns was von einer Gleichstellungspolitik f&uuml;r Frauen „und M&auml;nner“ vorheucheln, die uns weis machen wollen, dass „Gender Mainstreaming“ auch die Anliegen und Belange von Jungen und M&auml;nnern ber&uuml;cksichtigen w&uuml;rde, die uns den B&auml;ren aufbinden wollen, Geschlechterpolitik w&auml;re etwas anderes als ein Krieg gegen Jungen und M&auml;nner.</p>
<p>Kurz: Sie hat es gewagt, sich in ihrer Gleichstellungsarbeit auch f&uuml;r Jungen und M&auml;nner einzusetzen. Das war zu viel f&uuml;r die <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/goslar-entlassene-gleichstellungsbeauftragte-kaltgestellte-antifeministin-1.1103406">Politfeministinnen vor Ort</a>.</p>
<p>Jetzt soll sie auch noch ihre <a href="http://wp1131552.wp170.webpack.hosteurope.de/forum/index.php?id=6972">Stelle als Kindergartenleiterin</a> verlieren. Es hat den Anschein, als solle ein Exempel statuiert werden f&uuml;r alle Gleichstellungsfunktion&auml;rinnen, die es zuk&uuml;nftig wagen sollten, von der jungen- und m&auml;nnerfeindlichen Linie abzuweichen. Ihnen soll vermutlich klargemacht werden, dass Abweichlerinnen des geschlechterpolitischen Establishments nicht nur der Verlust ihrer Gleichstellungsstelle droht, sondern auch der Verlust ihres Arbeitsplatzes und damit der Verlust ihrer existentiellen Grundlage.</p>
<p>Selbst wir, die wir die Szene seit Jahren verfolgen, sind erschrocken, zu sehen, wie radikal, aggressiv und menschenverachtend der Politfeminismus heute schon agiert.</p>
<p>Von einer Geschlechterpolitik f&uuml;r Frauen UND M&Auml;NNER, f&uuml;r M&auml;dchen UND JUNGEN sind wir noch Lichtjahre entfernt. Geschlechterpolitik, egal wie man sie auch nennt, orientiert sich immer noch nur ausschlie&szlig;lich an der Frauenquote. Welche Probleme Jungen, V&auml;ter oder M&auml;nner haben, interessiert die „Genderblender“ nicht. Im Gegenteil. Ist nicht jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert, jeder junge Mann, der als Arbeitsloser auf der Stra&szlig;e landet und auch jeder Vater, der nach Belieben „entsorgt“ und als reiner „Zahlvater“ benutzt werden kann, ein Gewinn f&uuml;r die Frauenquote? Warum wohl, hat man seit zehn Jahren nichts Effektives im Bereich Jungenlesef&ouml;rderung unternommen? Warum wohl will die Politik aller Parteien V&auml;tern ein gleichberechtigtes Sorgerecht vorenthalten? Warum wohl gibt es trotz h&ouml;her m&auml;nnlicher Arbeitslosigkeit nach wie vor ausschlie&szlig;lich geschlechterspezifische Arbeitsmarktprojekte nur f&uuml;r Frauen?</p>
<p>„Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar“, sagte Ingeborg Bachmann. Wir von MANNdat geh&ouml;ren zu den wenigen, die es wagen, nach der Wahrheit hinter einer geschlechterpolitischen Einheitskost zu erfragen, die uns seit Jahrzehnten vorgesetzt wird und die Jungen und M&auml;nner nur als T&auml;ter kennt. Deshalb braucht eine ehrliche Geschlechterpolitik MANNdat heute mehr denn je.</p>
<p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Der MANNdat-Vorstand</p>
<p align="center">„Jeder ist ein Teil vom Schicksal anderer,</p>
<p align="center">Die vor ihm waren und die um ihn gehen,</p>
<p align="center">Die auch nur einmal, eilige Weiterwanderer,</p>
<p align="center">Den Weg ihm kreuzend, fl&uuml;chtig bei ihm stehen.</p>
<p align="center">Sie kommen, kommen ohne Zweck und Sinn.</p>
<p align="center">Entfernen sich mit leichtem Wanderschritt.</p>
<p align="center">Sie bringen alle etwas zu ihm hin.</p>
<p align="center">Sie nehmen alle etwas von ihm mit.“</p>
<p align="center">Alfred Lichtenstein</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchrezension: &#8220;Frauenquoten – Quotenfrauen&#8221; von G. Amendt</title>
		<link>http://manndat.de/literaturliste/buchrezension-von-alexander-ulfig-frauenquoten-quotenfrauen-von-g-amendt.html</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank_langenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[:Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturliste]]></category>
		<category><![CDATA[Amendt]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://manndat.de/literaturliste/buchrezension-von-alexander-ulfig-frauenquoten-quotenfrauen-von-g-amendt.html"><img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://manndat.de/wp-content/uploads/2011/11/amendt-quotenfrauen-e1328186817283-120x120.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="amendt-quotenfrauen" title="amendt-quotenfrauen" /></a>
<p>Das Thema „Frauenquote“ ist ein Dauerbrenner. Es wird von der Politik immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. In den Medien wird eine Hurra-Propaganda f&#252;r die Frauenquote betrieben, wobei gebetsm&#252;hlenartig immer wieder dieselben Parolen und Forderungen vorgetragen werden. Kritische Beitr&#228;ge zur Frauenquote werden selten ver&#246;ffentlicht. Der renommierte Geschlechterforscher Gerhard Amendt hat nun seine kritischen Ansichten in einem neuen Buch zusammengefasst.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Thema „Frauenquote“ ist ein Dauerbrenner. Es wird von der Politik immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. In den Mainstreammedien wird eine Hurra-Propaganda f&uuml;r die Frauenquote betrieben, wobei gebetsm&uuml;hlenartig immer wieder dieselben Parolen und Forderungen vorgetragen werden. Kritische Beitr&auml;ge zur Frauenquote werden &auml;u&szlig;erst selten ver&ouml;ffentlicht. Umso erfreulicher und f&uuml;r die Quoten-Debatte f&ouml;rderlicher ist es, dass der renommierte Geschlechterforscher Gerhard Amendt seine kritischen Ansichten zur Frauenquote in dem Buch „Frauenquoten – Quotenfrauen. Oder: Einem geschenkten Gaul &#8230;“ zusammengefasst hat.</p>
<p>Amendt behandelt zun&auml;chst arbeitsmarktpolitische Gr&uuml;nde f&uuml;r die Frauenquote. Angesichts der demographisch bedingten Verknappung an qualifizierten Arbeitskr&auml;ften sollen Frauen mittels staatlicher Ma&szlig;nahmen in den Arbeitsprozess integriert werden. Dass viele Frauen nur halbtags arbeiten m&ouml;chten, steht den arbeitsmarktpolitischen Erfordernissen entgegen. Um vollst&auml;ndig in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, sollen Frauen nicht halbtags, sondern ganztags arbeiten. Das soll notfalls mit Zwang durchgef&uuml;hrt werden. Dieser Aspekt wird in der g&auml;ngigen Quoten-Debatte kaum genannt.</p>
<p>Doch die Analyse der arbeitsmarktpolitischen Gr&uuml;nde f&uuml;r die Frauenquote bildet nicht den Schwerpunkt des Buches. Amendt konzentriert sich vielmehr auf die soziopsychologischen Aspekte der Quotenpolitik. Um eine Frauenquote zu rechtfertigen, wird das Frauenbild idealisiert, wobei die Idealisierung auf die Berufswelt ausgeweitet wird. Den Satz „Frauen sind die besseren &#8230;“, z.B. die besseren Manager, lesen wir bis zum Erm&uuml;den in der Mainstreampresse. Diverse „Studien“ sollen dies belegen. „Gesellschaftspolitik ohne Idealisierung von Frauen ist in Deuschland offenbar nicht m&ouml;glich“, konstatiert Amendt. Diese Idealisierung enth&auml;lt ein „komplement&auml;res Entwertungselement“: die Abwertung des M&auml;nnlichen.</p>
<p>Die Frauenquote wird mit der Behauptung gerechtfertigt, dass Frauen von M&auml;nnern am beruflichen Aufstieg gehindert werden. Da diese Behauptung empirisch nicht belegt ist, hat sich – so Amendts Beobachtung – die Argumentation der Quoten-Protagonisten verlagert. Es wird jetzt argumentiert, dass Frauen keine ausreichende Motivation f&uuml;r ihre Karriere entwickeln konnten. Daher sollen „&auml;u&szlig;ere Erregungsquellen als emotionaler Beschleuniger“ konstruiert werden. Frauen, die Karriere machen m&ouml;chten, sollen andere Frauen, die bereits Karriere gemacht haben, als Identifikationsobjekte dienen. Zu ihnen geh&ouml;ren Vorzeigefrauen aus Filmen wie „Sex and the City“ oder weibliche Vorstandmitglieder von DAX-Unternehmen. Daraus folgt, dass Quoten-Bef&uuml;rworter eine unrealistische Vorstellung von der Arbeitswelt und den Anforderungen an Spitzenkr&auml;fte haben: „Sie glauben, Frauen mit naiven Identifikationsangeboten von erfolgreichen Frauen auf Hochglanzbildern zu Spitzenpositionen ´verf&uuml;hren` zu k&ouml;nnen.“</p>
<p>Dass der Weg nach oben mit Anstrengungen und hartem Konkurrenzkampf verbunden ist, wird dabei verschwiegen. Bemerkenswert ist, dass die Quote h&auml;ufig von Frauen gefordert wird, die selbst Quotenfrauen sind und denen die Leistungsorientierung fremd ist. Doch es reicht nicht aus, so wie andere Frauen sein zu wollen oder zeigen zu wollen, dass man es genauso gut wie M&auml;nner kann. Durchsetzungs- und Durchhalteverm&ouml;gen sowie Risikobereitschaft geh&ouml;ren konstitutiv zum Arbeitsleben.</p>
<p>Paradoxerweise f&uuml;hrt die Quotenpolitik zum Wiederbeleben von traditionellen Bildern von M&auml;nnern und Frauen. Sie verst&auml;rkt die Vorstellung, dass Frauen im au&szlig;erfamili&auml;ren Bereich nicht viel zuzutrauen ist. Von da aus ist der Schritt zu der Vorstellung nicht weit, dass der „eigentliche Lebensbereich“ von Frauen Heim und Herd sei. Frauen bed&uuml;rfen der Hilfe von M&auml;nnern bzw. vom Vater Staat. Sie sollen von den H&auml;rten des beruflichen Lebens verschont bleiben. Die Quotenpolitik ist somit eine „Regression zu traditionellen Arrangements von M&auml;nnern und Frauen“.</p>
<p>Interessant ist die Frage, warum sich M&auml;nner f&uuml;r die Frauenquote einsetzen. Die genannten traditionellen Vorstellungen bilden daf&uuml;r nur einen Grund. Der zweite Grund ist nicht minder wichtig: M&auml;nnern, besser: einem abstrakten Kollektiv „die M&auml;nner“ oder „das Patriarchat“, werden Schuldgef&uuml;hle „eingeredet“. Sie werden f&uuml;r das Leid der Frauen verantwortlich gemacht. Die Frauenquote kann als eine Wiedergutmachung f&uuml;r dieses Leid angesehen werden.</p>
<p>Quotenpolitik – so eine zentrale Aussage Amendts – ist eine Politik, die den beruflichen Aufstieg von Leistung entkoppelt und an deren Stelle leistungsfremde Kriterien, die Zugeh&ouml;rigkeit zu einem Kollektiv, setzt. Das widerspricht dem individualistischen Gerechtigkeitskonzept, wonach ein Mensch nach seinen individuellen F&auml;higkeiten und Qualifikationen und nicht nach seiner Gruppenzugeh&ouml;rigkeit beurteilt und eingestellt wird. Amendt pl&auml;diert abschlie&szlig;end daf&uuml;r, dass der einzelne Mensch in den Mittelpunkt der arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen gestellt wird. Dieses Pl&auml;doyer beinhaltet auch eine Mahnung: Der Kollektivismus f&uuml;hrt notwendigerweise zu totalit&auml;ren Gesellschaftsformen. Das beweist die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wir sollten dieser Entwicklung entgegenwirken, bevor es zu sp&auml;t ist.</p>
<p><em>Gerhard Amendt: Frauenquoten – Quotenfrauen. Oder: Einem geschenkten Gaul &#8230;, Manuscriptum Verlag 2011, 75 Seiten, 9, 50 Euro, ISBN 978-3-937801-73-5</em></p>
<p>© Alexander Ulfig</p>
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