Studie belegt: Politik grenzt Migrantenjungen seit Jahren aus
14. Januar 2008 | Erschienen in: Bildung, Geschlechterpolitik, Jungen, Politik, Studien
Die Studie „Migrantenjungen und Politik” des Vereins MANNdat e.V. zeigt, dass Migrantenjungen seit Jahren von allen Parteien aus ihrer geschlechtersensiblen Integrationspolitik ausgegrenzt werden.
Die Studie bringt einen neuen Gesichtspunkt in die Debatte um gewalttätige Migrantenjugendliche. Es ist bekannt, dass die Gewaltbereitschaft mit sinkendem Bildungsniveau steigt. Ebenso ist bekannt, dass Migrantenjungen die größten Bildungsverlierer sind. Trotzdem blieben jungenspezifische Belange und Integrationsprobleme von der ersten Studie „Viele Welten leben” aus dem Jahr 2004 bis zum fertigen nationalen Integrationsplan 2007 bewusst aus der geschlechtersensiblen Integrationspolitik ausgeblendet. Hier sind erhebliche Versäumnisse der Politik bei der Prävention von Gewalt zu erkennen.
Die vollständige Studie zu den Bildungsproblemen von Migrantenjungen lesen Sie hier.
Siehe auch: Bildungsniveau, Bildungsproblem, jungenspezifische Belange, MANNdat, Migrantenjungen, Studie
- » Offener Brief an die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg
- » Gender Mainstreaming und BAföG
- » Wie sich die GEW ihrer Verantwortung gegenüber Jungen entledigen will
- » MANNdat in Berlin im Gespräch mit Michaela Noll (CDU)
- » Buben in Baden-Württemberg – Ergebnis unserer Anfrage zu Jungenförderkonzepten zur Landtagswahl








