Rente mit 67 wird vor allem für Männer zum Problem

Stuttgart, 13.Februar 2007: Der Verein MANNdat e.V. weist darauf hin, dass die Rente mit 67 vor allem zu einem Problem für Männer wird. Die sogenannten „Todesberufe“, also die Berufe, in denen am wahrscheinlichsten mit einer vorzeitigen Erwerbsunfähigkeit zu rechnen ist, sind fast ausnahmslos „Männerberufe“. Es sind deshalb gerade die Männer in diesen Knochenjobs, die häufig das bisherige Rentenalter 65 wegen vorzeitigem Verschleiß nicht erreichen. Eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre kürzt deshalb vor allem diesen gesundheitlich belasteten Männern die Rente, wenn sie nicht bis 67 arbeiten.

Wegen der dort besonders niedrigen Lebenserwartung durch die gesundheitlich problematischen Rahmenbedingungen wird zudem auch nur für ganz wenige Jahre Rente bezogen. Ähnliche ”Spar”-Effekte gibt es auch in der Krankenversicherung und Gesundheitsversorgung.

Nach Auffassung des Vereins MANNdat e.V. wäre eine Abstufung des Rentenalters nach der Wahrscheinlichkeit einer vorzeitigen Erwerbsunfähigkeit erforderlich.

 

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