Bundestag lehnt Krebsvorsorge-Petition ab

Stuttgart, 2. April 2007: Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7.
April kritisiert der gemeinnützige Verein MANNdat e.V. die Ablehnung
seiner Petition zur Männergesundheit durch den Deutschen Bundestag. Ein Punkt war die gleichberechtigte gesetzlich Hautkrebsfrüherkennung für Männer und Frauen.

Laut Sozialgesetzbuch in Verbindung mit den Krebs-Früherkennungsrichtlinien steht Männern erst ab dem 45. Lebensjahr eine gesetzliche Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung zu, Frauen schon ab dem 30. Lebensjahr. Männer sind stärker von Hautkrebs betroffen als Frauen.

„Wie viel die europäische Antidiskriminierungsrichtlinie für Männer wert
ist, demonstriert dieser Beschluss deutlich“, kommentiert Dr. Bruno
Köhler, Vorstandmitglied des Vereins MANNdat e.V., die Entscheidung.
MANNdat e.V. wendet sich nun mit seinem Anliegen an die Europäische Union.

Eine umfassende Dokumentation der Petition kann man unter
www.manndat.de/index.php nachlesen.

Rückfragen per e-mail unter info@manndat.de oder telefonisch unter
06233-2390043


MANNdat e.V. ist ein bundesweit tätiger Verein, dessen Ziel es ist,
Benachteiligungen von Jungen und Männern bekannt zu machen und zu
beseitigen. MANNdat e.V. bietet auf seiner Internetpräsenz umfassendes
Informationsmaterial und detailliertes Hintergrundwissen zu jungen- und
männerpolitischen Themen wie Jungenarbeit, Jungenförderung, "Väter und Beruf" oder Männergesundheit. Die Informationen werden täglich über 3000 mal abgerufen, mit steigender Tendenz.


 

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