1. November 2011 | Erschienen in: Männergesundheit
Zum Weltmännertag kritisiert MANNdat die Vernachlässigung der Männergesundheit durch die Politik. Hamburg: Zum Weltmännertag am 3. November kritisiert der Verein MANNdat e.V. in einem Schreiben an den Bundesgesundheitsminister zum wiederholten Mal die Vernachlässigung von Männergesundheit in der Gesundheitspolitik. Mit Schreiben vom 11.Januar 2010 hat der damalige Gesundheitsminister Rösler mitteilen lassen, dass im Laufe des Jahres 2010 ein „Männergesundheitsportal“ zur Verfügung stehen sollte. Mittlerweile geht das Jahr 2011 zu Ende, und auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) gibt es nach wie vor lediglich ein Frauengesundheitsportal.
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12. Oktober 2011 | Erschienen in: Jungen
Der Jungstag ist das Gegenstück zum Girls-Day, da Mecklenburg-Vorpommern Jungen am Zukunftstag im April nach wie vor nicht teilhaben lassen möchte. Daher hat MANNdat einen offenen Brief geschrieben. Hier ist der Brief vom 08.10.2011 an die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Frau Dr. Seemann, Schloßstraße 2-4, 19053 Schwerin, zum Jungstag am 05.10.2011 in Mecklenburg-Vorpommern.
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Es ist aus zahlreichen internationalen Studien bekannt, dass Frauen nicht weniger gewalttätig sind als Männer. Im Rahmen einer deutschen Studie zu Vätern in Trennungs- und Scheidungssituationen wurde quasi als „Nebenprodukt“ festgestellt, dass gerade in solchen Situationen Frauen sogar deutlich stärker zu Gewalt neigen als Männer. Wie übrigens auch bei Gewalt gegen Kinder. In der letzten Zeit häufen sich E-Mails an MANNdat, in denen Betroffene häuslicher Gewalt – das heißt von Beziehungsgewalt – ihre Situation schildern und die mangelnde Unterstützung seitens Polizei und Justiz beklagen.
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Unterstützen Sie den Protest gegen Männer diskriminierende Werbung! ”Gewalt gegen Kinder und Frauen kommt nicht in die Tüte” – so die Botschaft, wie sie Bäckereien in Goslar auf Brötchentüten wollen. Eine solche Werbung ist Männer diskriminierend, da – nach Meinung der Bäckereien – Gewalt gegen Männer offenbar durchaus „in die Tüte“ kommen darf. Zwei Drittel aller Gewaltopfer sind männlichen Geschlechts. Ob im öffentlichen Raum, in Schule, Beruf, Militär – überall ist das Risiko, Gewalt zu erleiden, für Männer überproportional hoch.
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Monika Ebeling ist Leiterin eines städtischen Kindergartens in Goslar. Bis zum Mai dieses Jahres war sie zugleich auch Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Beide Positionen übte sie mit jeweils einer halben Stelle aus. Monika Ebeling setzte sich in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte auch für die Belange von Jungen und Männern ein. Wir weisen darauf hin, dass Frau Ebeling auf kommunaler Ebene genau die Politik umgesetzt hat, die die FDP-Regierungsfraktion auf Bundesebene propagiert. Dies führte seinerzeit jedoch in Goslar zu Kritik aus feministischen Kreisen, die Gleichstellung einseitig als reine Frauenförderung aufgefasst sehen wollen.
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Offener Brief an die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg: Sehr geehrte Frau Ministerin Warminski-Leitheußer, wir sind ein Verein, der die Belange von Jungen und Männern in die geschlechterpolitische Diskussion einbringt. Unser Verein ist u.a. im Bereich Jungenbildungsförderung, insbesondere im Bereich Jungenleseförderung, aktiv tätig. Unser Projekt „Jungenleseliste“ ist ein bekanntes, auch schon ausgezeichnetes Jungenleseprojekt. Viele unserer Mitglieder sind Eltern aus Baden-Württemberg, manche davon sind sogar Lehrkräfte oder engagieren sich als Elternvertreter in Schulen des Landes.
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Das nordrein-westfälische Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter möchte mit sechs Millionen Euro Projekte für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung fördern, wie es am 19. August 2011 auf seiner Internetseite verkündete. Anders als bislang bei “geschlechtergerechten” Maßnahmen üblich, kommt das Geld nicht nur der Gesundheitsförderung von Frauen zugute: auch Projekte für übergewichtige oder depressive Männer werden gefördert. Für MANNdat war dies der Anlass, die Ministerin mit einem Offenen Brief dazu aufzufordern, auf diesemWeg fortzuschreiten.
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Was erwartet Sie im neuen Newsletter? Dr. Anne Scheller, Kinderbuchautorin und Autorin des Buches „Leseförderung für Jungen“, erzählt uns, wie Jungenleseförderung in Schulen und Elternhäuser gelingen kann. Die MANNdat-Jungenleseliste ist einfach klasse. Das fand auch der Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ und stellte uns als Best-Practice-Beispiel für Jungenförderung vor. Aus eins mach drei. Warum wir die Jungenleseliste in drei Teile aufgegliedert haben.
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