Ein Nachruf auf die Musterung

Das Bild ist dem Titel des Buches "Musterung - Staatlich legitimierte Perversion" von Lars G Petersson entnommen

Nachfolgend veröffentlichen wir einen Gastbeitrag der Initiative BASTA (http://www.musterung.us), der sich mit der entwürdigenden Praxis der medizinischen Untersuchung von wehrpflichtigen jungen Männern in den Kreiswehrersatzämtern beschäftigt. Auch wenn zusammen mit der Wehrpflicht auch die Musterungen ausgesetzt worden sind: vollständig abgeschafft sind sie noch nicht. Eine Änderung der politischen Großwetterlage kann jederzeit wieder dazu führen, dass Wehrpflichtige gebraucht werden und dass sich dann wieder junge Männer unbekleidet, zum Teil von weiblichem Untersuchungspersonal, an ihren Genitalien untersuchen lassen müssen – eine Untersuchung, die weiblichen Anwärtern auf die Soldatenlaufbahn übrigens erspart bleibt.

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Beschneidung von Jungen – Fragen und Antworten zu einem politischen Tabuthema

Blut

Im Jahr 2010 wurde ein Gesetzentwurf zur härteren Bestrafung der Beschneidung von Mädchen im Bundestag beraten. Dies war Anlass für Personen und Organisationen, die sich ernsthaft für die Interessen und Anliegen von Jungen einsetzen, Petitionen einzureichen, die die Beschneidung von Jungen thematisierten. Die Antworten der Bundesregierung zeigten eine erschreckende Ignoranz gegenüber den Fakten zur Beschneidung von Jungen. Im Umfeld der Diskussion haben wir auch festgestellt, dass die Bevölkerung ebenfalls kaum über die Beschneidung von Jungen informiert ist.

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CDU will das Bildungspotential von Jungen besser nutzen

Sie wollen Jungen aus dem Bildungsabseits herausholen: Jugendministerin Schröder (CDU) und Michaela Noll MdB (CDU); Quelle Fotos: BMFSFJ und CDU/CSU-Fraktion

MANNdat begrüßt den Antrag „Neue Perspektiven für Jungen und Männer“, Drs. 17/5494, mit dem die Regierungsparteien CDU/CSU und FDP der im Koalitionsvertrag genannten Jungen- und Männerpolitik Taten folgen lassen wollen. Und der Inhalt des Antrages unter Federführung von Jugendministerin Schröder und der parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Frau Noll, hat es in sich: Die Jungenleseförderung soll endlich auch von der Bundesregierung aufgegriffen werden.

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Darf eine Gleichstellungsbeauftragte jungen- und männerfreundlich sein?

Stein des Anstoßes: Darf eine Gleichstellungsbeauftragte ein Herz für Männer haben?

Macht mit bei der Unterstützung für eine Gleichstellungbeauftragte mit einem Herz auch für Jungen und Männer! Darf eine Geschlechterpolitik für Menschen, also für Frauen und Männer sein, oder muss Geschlechterpolitik zwangsläufig jungen- und männerfeindlich sein? Um diese Frage geht es derzeit in der Stadt Goslar. Die dortige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling steht für eine moderne Gleichstellungspolitik des Miteinanders von Männern und Frauen.

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Zehn Jahre Ausgrenzung von Jungen gehen zu Ende

BoysDay

Zum ersten Mal in der 10jährigen Geschichte des Zukunftstages dürfen Jungen am 14. April dieses Jahres bundesweit daran teilhaben. In einem Brief an die Bundesjugendministerin Schröder (CDU) dankt ihr MANNdat e.V.  für die Entscheidung, die Ausgrenzung von Jungen zu beenden und aus dem Girls-Day endlich einen bundesweiten Girls´- & Boys´Day zu machen. Der Zukunftstag wurde Jahr 2001 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung als Prestigeprojekt eingeführt. Jungen wurden von Beginn an gezielt und bewusst ausgeschlossen. Die Schulen haben diese Ausgrenzung bereitwillig mitgemacht.

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Gastbeitrag zum Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofes

Quelle: pixelio.de/T. Wengert

Am 1. März 2011 stellte der Gerichtshof der Europäischen Union in einem Urteil fest, dass das Geschlecht kein Merkmal sein darf, das bei Versicherungsverträgen die Höhe der Tarife bestimmt. Kurz: Es wurde trotz sachlich eindeutiger und statistisch nachweisbarer Unterschiede die Verwendung von Unisex-Tarifen vorgeschrieben. MANNdat veröffentlicht an dieser Stelle einen Kommentar des Map-Report-Chefredakteurs Diplom-Volkswirt Manfred Poweleit zusammen mit einer Ergänzung von MANNdat.

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Erster Gleichstellungsbericht ohne Blick auf Jungen und Männer?

Stopp Jungendiskriminierung rand

Im ersten Gleichstellungbericht der Bundesregierung sollen offenbar Daten zur Situation von Jungen und Männern unberücksichtigt bleiben. Dies ergibt eine MANNdat-Analyse des von den Sachverständigen der Fraunhofer-Kommission verfassten Gutachtens als Grundlage für den ersten Gleichstellungsbericht. Das Gutachten weist erhebliche Mängel bei der objektiven Darstellung der Situation beider Geschlechter auf. Wichtige Daten zur Situation von Jungen und Männern werden darin entweder marginalisiert oder komplett unberücksichtigt.

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Rote Handtaschen gegen kurzsichtige Frauenpolitik?

rote tasche

Rote Handtaschen sollen das Symbol für den Kampf der Frauen gegen geschlechterspezifische Durchschnittslohnunterschiede sein. Frauenbeauftragte, die zum Tragen der roten Handtaschen aufrufen, behaupten, dass diese Lohnunterschiede auch aus bestehenden Rollenbildern und Aufgabenverteilungen in den Familien resultieren. Aber wer hat 10 Jahre lang die Jungen systematisch aus dem Zukunftstag, also einer jugendpolitischen Maßnahme zur Erweiterung der Rollenbilder, ausgegrenzt?

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