Alle Artikel von Dr. Bruno Köhler

Dr. Bruno Köhler, Jahrgang 1963, seit 1999 im Bereich Jungenbildungsförderung und Männergesundheitspolitik engagiert; Gründungsmitglied von MANNdat; mehrfach als Experte auf landespolitischer Ebene zur Jungenbildungsförderung in Anhörungen vertreten; Vorträge zur Jungenbildungsförderung u.a. an Pädagogischen Hochschulen; Leiter des Projektes Jungenleseliste. Zitat: „Die Glaubwürdigkeit von Geschlechterpolitik wird sich daran messen lassen müssen, inwieweit sie bereit ist, auch dort Nachteile und Benachteiligungen zu beseitigen, wo Jungen, Väter oder Männer die schlechteren Quoten aufweisen.“

Männerhass auf Süddeutsch?

„Männer werden kaum als Opfer wahrgenommen“. So titelte die Süddeutsche Zeitung in einem Interview von Johanna Bruckner am 19. Dezember 2013. Es ging dabei um die Erfahrung, dass auch Männer Opfer sexueller Gewalt werden können. Die interviewte Sozialpsychologin Franciska Krings meinte dabei: "Wenn wir über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sprechen, haben die meisten das Bild vom Chef im Kopf, der gegenüber seiner Sekretärin übergriffig wird. Männer werden kaum als Opfer wahrgenommen."

Der Spiegel und die Schweine

Es gibt Ereignisse, die können bei jemandem ein bleibendes Trauma hinterlassen, das sein Leben schlagartig und unwiederbringlich verändert. Das gibt es offenbar auch bei Medien. Seit der Trump-Wahl in den USA scheint der Spiegel hohlzudrehen. Man kann über Trump bei Gott sehr unterschiedlicher Ansicht sein. Er selber bietet dazu schon genug Anlass. Was beim Spiegel mit der Darstellung des US-Präsidenten als Unheil bringender Komet, der auf die Erde zurast, oder als köpfender IS-Terrorist begann, scheint sich jetzt auch auf andere Themen auszuweiten. Der Spiegel scheint seinen Kreuzzug gegen weiße Männer auch auf Jungen ausgedehnt zu haben.

Auszeichnung für Männerrechts-Video

Es zeigt sich wieder einmal, wie wichtig das Internet ist – und warum die Politik diesem einen Maulkorb verpassen will. Das Internet übernimmt mittlerweile die Aufgabe, für die sich früher ein unparteilicher Journalismus zuständig sah. Und obwohl häusliche Gewalt gegen Männer noch immer ein vernachlässigtes Thema ist, wurde nun Till Engel für sein Video „Wenn Frauen Männer schlagen“ mit dem Videopreis Youlius 2017 ausgezeichnet.

FDP will rot-grüne Väter- und Männerdiskriminierung in NRW beseitigen

Laut Artikel 3 des Grundgesetzes darf kein Menschen wegen des Geschlechts benachteiligt werden. Dieses Grundrecht wird für Jungen, Väter und Männer zunehmend faktisch außer Kraft gesetzt. Laut einem Gutachten ist das neue Landesbeamtengesetz in Nordrhein-Westfalen verfassungswidrig. Die FDP strebt deshalb eine Verfassungsklage an.

Schwesig – Von der Saula zur Paula?

Wer vor kurzem die WELT gelesen hat, staunte nicht schlecht. „Väter haben das Schuften satt" titelte die Zeitung. Nun, das allein ist nichts Neues. Dass Männer nicht die egoistischen, arbeitsgeilen Idioten sind, für die uns die Geschlechterpolitik seit Jahrzehnten verkaufen will, sondern oft nur deshalb in einem Job schuften, den sie hassen, um ihre Familie zu ernähren, wissen alle, die sich auch nur ein Mindestmaß an selbstständigem Denken bewahrt haben. Und dass Väter ihre berechtigten Anliegen in der Öffentlichkeit artikulieren, kommt mittlerweile auch immer häufiger vor. Ein Verdienst der Väter- und Männerrechtsbewegung.

Und wieder NRW oder „Hat uns der Feminismus belogen?“

MANNdat hat schon mehrfach über Frauenquoten in NRW berichtet, die erhebliche Diskriminierungen für Männer im öffentlichen Dienst bedeuten. Immer mehr Männer begehren dagegen auf. Wie stehen ihre Chancen, sich gegen Exekutive, Legislative und Judikative durchzusetzen?

„Das Gender-Paradoxon“ – Buchrezension von Dr. Bruno Köhler

Schweden verzeichnet in den letzten 15-20 Jahren einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei Mädchen um 1000 %, bei Depressionen um 500 %. Finnland hat die höchste Suizidrate bei Mädchen in ganz Europa. Wie das mit dem Gender-Mainsteaming zusammenhängt, das in Skandinavien besonders ausgeprägt ist, erklärt der Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera in seinem neuen Buch „Das Gender-Paradoxon“.

Der andere Mann – Eine Buchrezension von Dr. Bruno Köhler

Das Buch „Der andere Mann“ von Josef Christian Aigner (Hrsg.) will uns laut Untertitel einen alternativen Blick auf Entwicklung, Lebenslagen und Probleme von Männern in unserer Zeit bieten. Dies gelingt leider nur teilweise. Nach anfänglich erfolgreichen Ansätzen, die Nachteile und Benachteiligungen von Jungen, Vätern und Männern zu thematisieren, entwickelt es sich zur üblichen Ausgrenzung und unwissenschaftlichen Verteufelung von Kritikern der aktuellen Geschlechterpolitik. Schade, knapp daneben ist auch vorbei.