Alle Artikel von MANNdat

NRW-Bildungsministerin Sommer (CDU) ohne jungenpolitisches Konzept

Jungen haben heute das signifikant schlechtere Bildungsniveau und die schlechtere Bildungsbeteiligung als Mädchen - Tendenz steigend. Dies wirkt sich zunehmend auf dem Arbeitsmarkt aus. Die männliche Jugendarbeitslosenquote ist um über 40% höher als die weibliche.  Trotz dieser Fakten ist NRW-Bildungsministerin Sommer nicht in der Lage, auf mehrfache Anfragen des Vereins MANNdat e.V. ein Konzept zur besseren Berücksichtigung jungenspezifischer Belange in der Bildungspolitikvorzulegen.

»Coole Geschichten«

MANNdat unterstützt die Vorlesaktion von ax-o, Aachen. Jungs sollen dazu ermuntert werden, als Vorleser in Kindergärten und Grundschulen tätig zu werden. Super Sache, finden wir! Hier lesen Sie die offizielle Ankündigung der Vorleseaktion.

Petition an die EU zum Thema Männergesundheit

MANNdat beschwert sich diesmal bei der Europäischen Union über die deutsche Ungleichbehandlung von Männern im Gesundheitsbereich. Unserer Meinung nach bleibt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland jedoch auf diesem Feld untätig. Dies ist unter anderem daran erkennbar, dass es in Deutschland auf Bundes- und Länderebene nur Frauengesundheitsberichte, aber keine Männergesundheitsberichte gibt. Weiterhin führt die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zwar eine Frauengesundheitsdatenbank, aber keine Männergesundheitsdatenbank.

Wird Berlin zum Hort der Perspektivlosigkeit für Jungs?

MANNdat zur Situation der Jungs in der Berliner Politik und bei Siemens. So stellt man sich eine Hauptstadt eigentlich nicht vor: Die dortigen Bildungspolitiker und das Unternehmen Siemens beteiligen sich aktiv an der Benachteiligung von Jungs im Ausbildungsbereich. Von »PISA«-Problemen und von sozialen Brennpunkten als direkte Folge der Vernachlässigung von Jugendlichen - hier insbesondere der Jungs - hat man anscheinend in Berlin noch nie etwas vernommen. Fast möchte man sich wünschen, dass Unternehmen wie Siemens sowie die verantwortlichen Bildungspolitiker alsbald - wie heißt es so schön im Managerdeutsch - »outgesourced« werden. Eine Schande!

Männer: AIDS-Opfer 2. Klasse?

Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul will die Aids-Hilfe ihres Ministeriums künftig auf Mädchen und Frauen konzentrieren. Blitzmerkerin Heidemarie Wieczorek-Zeul findet, dass weibliche AIDS-Infizierte irgendwie »opferiger« sind als männliche. Damit hatten wir schon gerechnet. MANNdat kennt ja seine Pappenheimer. Und wo feministische Ignoranz ist, sind unsere Pressemeldungen nicht weit.

Alice Schwarzer oder Eva Herman: Wie hätten wir’s denn gern?

Die ehemalige Nachrichtensprecherin Eva Herman hat mit ihrem Buch »Das Eva-Prinzip« eine rege Diskussion über den Sinn und Unsinn des Feminismus ausgelöst. Egal, wie man zu den Thesen der Eva Herman stehen mag, eines hat sie sicherlich bewirkt: Eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit zur Rolle der Frau und zu feministischen Dogmen, wie sie seit Jahrzehnten hochgehalten werden. Aber wir wären nicht MANNdat, wenn wir nicht auch hier ein Haar in der Suppe finden würden. Denn einmal mehr geht es nicht darum, was Männer eigentlich wollen. Uns fragt ja niemand. Doch MANNdat meldet sich dennoch zu Wort. Hier unser Kommentar zum Streit um Eva Herman.

Ist der Berliner Bildungssenat auf dem Jungenauge blind?

Die größten Defizite aller Bundesländer hinsichtlich der Berücksichtigung jungenspezifischer Belange in der Bildungspolitik hat der Berliner Bildungssenat. Das ergab eine aktuelle Studie des bundesweiten Vereins MANNdate.V. - geschlechterpolitische Initiative. Shell-Jugendstudien und PISA-Tests zeigten bereits: Jungen haben heute das schlechtere Bildungsniveau und die schlechteren Zukunftsperspektiven. Die bundesweit angelegte MANNdat-Studie sollte Antwort auf die Frage geben, inwieweit diese längst bekannten Tatsachen bislang zu konkreten Handlungen in der Bildungspolitik geführt haben.

Verhindert rückständiger Feminismus eine längst fällige Jungenförderung?

MANNdat e.V. begrüßt, dass die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Frau Erdsiek-Rave, mit der ersten Jungenkonferenz endlich das Problem der Bildungsdiskriminierung von Jungenangegangen hat. Auf dieser Konferenz am 31. August kam es allerdings schnell zum Eklat, als eine feministische Fraktion es ablehnte, jungenspezifische Interessen und Belange in der Schule zu berücksichtigen. Studien belegen den Zusammenhang zwischen schlechter Lesekompetenz von Jungen und der mangelnden Berücksichtigung ihrer geschlechtsspezifischen Leseinteressen. Die Bildungskrise der Jungen ist den Fachleuten seit den 90er Jahren bekannt.

Niemand mag Pop-ups!

Aber immerhin stehe ich nicht mitten auf der Seite. Wenn Sie sich für unseren Newsletter anmelden wollen, tragen Sie sich hier ein. Es lohnt sich!

Ihre Daten sind sicher! Die Email verwenden wir nur für den Newsletter. Sie können sich jederzeit abmelden.