Uni Jena grenzt Männer aus Gleichstellungsprozess aus

von Manndat

Bild: AdobeStock 126612344, user kasto

Und wieder ein Beleg für die Verlogenheit von Geschlechterpolitik. Männer werden per Gesetz aus dem Gleichstellungsprozess ausgegrenzt. Die Jenaer Hochschulzeitung „Akrützel“ schreibt zur Ausgrenzung von Männern aus dem Gleichstellungsprozess:

„Seit einem Jahr gibt es das neue Thüringer Hochschulgesetz und es hat bereits für Verwirrungen gesorgt. So wurden alle männlichen Mitglieder des Beirates für Gleichstellungsfragen an der Uni Jena vom Gleichstellungsbüro darüber informiert, aufgrund ihres Geschlechts zukünftig nicht mehr für ihren Posten kandidieren zu können. Das Gleichstellungsbüro erhält Arbeitsaufträge vom Gleichstellungsbeirat, beispielsweise wenn dieser mit einem Beratungsfall nicht weiterkommt, bei Rechtsfragen oder für Infoveranstaltungen.

Auch Kevin Bayer hat die Nachricht erhalten. Gemeinsam mit Lilly Krahner (beide RCDS) vertritt er die studentische Stimme im Beirat. ‚Es bewerben sich für Posten in Gleichstellungsfragen häufig nur Frauen. Da wir Gleichstellung aber so interpretieren, dass es um beide Geschlechter geht, sind wir als mixed Team angetreten‘, erklärt Kevin. Dass nur noch Frauen kandidieren dürfen, hat ihn stutzig gemacht. ‚Die Entscheidung wäre nachvollziehbar, wenn Frauen unterrepräsentiert wären. Doch bei den Studierenden ist es genau umgedreht. Wenn sich das Geschlecht des Beauftragten danach richtet, wo es die strukturelle Benachteiligung gibt, dann ist es bei den Studierenden ganz klar der männliche Part.‘“

Danke an Genderama für diese Info.

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Lesermeinungen

  1. By AKRÜTZEL

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    • By Dr. Bruno Köhler

  2. By masha

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    • By Arno Nym

    • By Dr. Bruno Köhler

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    • By Mario

    • By Dr. Bruno Köhler

    • By Gast

    • By nico

    • By Mario

  5. By Dr. Bruno Köhler

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  6. By Pseudonym

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