Zahlen im Fokus: Ehrenmord – fast die Hälfte der Opfer sind Männer

Der Ehrenmord an Hatun Sürücü löste 2005 eine größere Diskussion um diesen Typ von Verbrechen aus. Das Bundeskriminalamt (BKA) wurde zusammen mit dem Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht mit einer empirischen Untersuchung betraut. In dieser 2011 veröffentlichten Studie wurden Ehrenmorde der Jahre 1996 bis 2005 in der Bundesrepublik analysiert. Weitgehend unbeachtet in der öffentlichen Diskussion um Ehrenmorde blieb der Anteil von 43 % männlicher Opfer, der in der Studie nachgewiesen wurde.

FDP will rot-grüne Väter- und Männerdiskriminierung in NRW beseitigen

Laut Artikel 3 des Grundgesetzes darf kein Menschen wegen des Geschlechts benachteiligt werden. Dieses Grundrecht wird für Jungen, Väter und Männer zunehmend faktisch außer Kraft gesetzt. Laut einem Gutachten ist das neue Landesbeamtengesetz in Nordrhein-Westfalen verfassungswidrig. Die FDP strebt deshalb eine Verfassungsklage an.

PREFERE-Studie zu Prostatakrebs abgebrochen – Männer selber schuld?

Welche Behandlung ist die beste bei einem Prostatakrebs mit niedrigem Risiko? Die größte, jemals geplante deutsche Studie zu Prostatakrebs wurde jetzt abgebrochen. Deutsche Krebshilfe und private sowie gesetzliche Krankenkassen hatten 25 Millionen Euro zugesagt. Sie stellten die Förderung jedoch Ende 2016 ein. Der Grund: zu wenige Studienteilnehmer. Gesundheitsmuffel Mann?

Tarifverträge diskriminieren Frauen (auch dann, wenn sie es nicht tun)

In der Diskussion um Lohngerechtigkeit wird gerne behauptet, es gebe geschlechtsspezifische und somit diskriminierende Tarifverträge. Diese sind aber nach EU-Recht seit jeher verboten, Klagen scheitern praktisch immer. Trotzdem phantasiert die Hans-Böckler-Stiftung des DGB über Diskriminierungen, dass einem Hören und Sehen vergeht.

Schwesig – Von der Saula zur Paula?

Wer vor kurzem die WELT gelesen hat, staunte nicht schlecht. „Väter haben das Schuften satt" titelte die Zeitung. Nun, das allein ist nichts Neues. Dass Männer nicht die egoistischen, arbeitsgeilen Idioten sind, für die uns die Geschlechterpolitik seit Jahrzehnten verkaufen will, sondern oft nur deshalb in einem Job schuften, den sie hassen, um ihre Familie zu ernähren, wissen alle, die sich auch nur ein Mindestmaß an selbstständigem Denken bewahrt haben. Und dass Väter ihre berechtigten Anliegen in der Öffentlichkeit artikulieren, kommt mittlerweile auch immer häufiger vor. Ein Verdienst der Väter- und Männerrechtsbewegung.

Und wieder NRW oder „Hat uns der Feminismus belogen?“

MANNdat hat schon mehrfach über Frauenquoten in NRW berichtet, die erhebliche Diskriminierungen für Männer im öffentlichen Dienst bedeuten. Immer mehr Männer begehren dagegen auf. Wie stehen ihre Chancen, sich gegen Exekutive, Legislative und Judikative durchzusetzen?

Lohngerechtigkeit – Schwesigs Gesetzentwurf beschlossen

Das Bundeskabinett hat im Januar den Gesetzentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig beschlossen, der Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen herstellen soll. Ein Erfolg dürfte Manuela Schwesig schon jetzt sicher sein: Nach Quote und Verlängerung des Unterhaltsvorschusses erklärt sie Frauen wieder einmal zu hilflosen und entscheidungsschwachen Wesen, die unbedingt die Hilfe des Staates benötigen.

„Das Gender-Paradoxon“ – Buchrezension von Dr. Bruno Köhler

Schweden verzeichnet in den letzten 15-20 Jahren einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei Mädchen um 1000 %, bei Depressionen um 500 %. Finnland hat die höchste Suizidrate bei Mädchen in ganz Europa. Wie das mit dem Gender-Mainsteaming zusammenhängt, das in Skandinavien besonders ausgeprägt ist, erklärt der Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera in seinem neuen Buch „Das Gender-Paradoxon“.