Alle Artikel der Kategorie "Bildung"

Neue TIMSS-Studie belegt Bildungsdiskriminierung von Jungen

Schulleistungsstudien zeigen, dass im Bereich der schlechtesten Mathematikkompetenz ebenso viele Jungen wie Mädchen zu finden sind. Trotzdem wird im Bereich Mathematik seit vielen Jahren nicht nach individuellem Förderbedarf gefördert, sondern geschlechterspezifisch Mädchen. Jungen, die ebenso Förderung im Bereich Mathematik bräuchten, werden zurück gelassen. Was dabei herauskommt zeigt das Ergebnis der TIMSS-Studie 2016.

Vertuscht der Bundesbildungsbericht 2016 die Bildungssituation von Jungen? Eine Analyse

Der Bundesbildungsbericht 2016 will, so wird im Vorwort dargelegt, eine umfassende empirische Bestandsaufnahme für das deutsche Bildungswesen sein. Tatsächlich wird in dem über 350-seitigen Bericht das enorme geschlechterspezifische Bildungsgefälle zuungunsten der Jungen nicht nur nahezu völlig verschwiegen. Vielmehr wird dieser Gender Gap sogar als politischer Erfolg gefeiert. Der Bundesbildungsbericht 2016 ist somit nicht nur ein Beleg dafür, dass der Bildungsrückstand der Jungen kein Zufall, sondern politisches Konzept ist. Der Bundesbildungsbericht 2016 ist auch ein Paradebeispiel für die geschlechterpolitische Strategie des Marginalisierens und Ignorierens von Jungen, Vätern und Männern.

Wir brauchen eine Geschlechterforschung, die diesen Namen auch verdient

Markus Meier ist Erziehungswissenschaftler und lehrt heute an der Universidad Externado in Bogotá in Kolumbien. Er befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema der „gleichen Behandlung von (biologisch) Ungleichen“ im Bildungswesen. Das Ergebnis seiner Studien hat er nun in einem Buch „Lernen und Geschlecht heute“ veröffentlicht. Prof. Meier sprach mit uns über Jungen und Bildung, Väter und verkorkste Väterpolitik und was sich daran ändern muss.

Lernen und Geschlecht heute

Prof. Markus Meier ist Erziehungswissenschaftler und hat sich mit dem Thema „Bildung und Geschlecht“ intensiv auseinandergesetzt. Das Ergebnis seiner Studien hat er nun in einem Buch "Lernen und Geschlecht heute" veröffentlicht. Dabei werden nicht nur bildungspolitische Fragen erörtert, sondern auch geschlechterpolitische Konzepte generell. Lesen Sie unsere Rezension.

Jungen- Bildungssituation und Bildungsförderung

Die Glaubwürdigkeit von Geschlechterpolitik wird sich daran messen lassen müssen, inwieweit sie bereit ist, sich auch dort zu engagieren, wo Jungen, Väter und Männer schlechtere Quoten aufweisen. Das neue Frauenquotengesetz belegt deshalb eindeutig, dass die politisch Verantwortlichen nicht glaubwürdig handeln. Doch wie sieht es im Jugendbereich aus? Wie steht es um die geschlechterspezifische Bildungssituation? Sehen Sie dazu unser neues MANNstat-Datasheet.

Bildungspolitische Benachteiligung von Jungen als Frauenfördermittel

Geschlechterpolitik bleibt unglaubwürdig. Das ist die klare Erkenntnis aus unserer neuesten Studie zur Jungenbildungsförderung, bei der wir Bildungspolitiker aus allen Parteien befragt haben. Als Ergebnis ist ein kollektives Desinteresse an der Bildungssituation von Jungen bei den Bildungspolitikern quer durch alle Parteien erkennbar. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Gender eine Rolle spielt, wenn die Geschlechterquoten Nachteile bei Jungen und Männern zeigen. Lesen Sie hier unsere neueste Studie.

Leseliste: Deutschlands großes Jungen-Lesen-Projekt

MANNdat macht die Politik immer wieder auf ihre unerledigten Hausaufgaben aufmerksam und hilft mit seiner Jungen-Leseliste (aktuelle Literatur und Klassiker) den Eltern, Pädagogen, privaten Initiativen und anderen Interessierten, die richtigen Bücher für Jungen zu finden.

Diskriminierung bei BAföG-Vergabe zulässig

Männer und männliche Jugendliche erhalten seltener BAföG-Unterstützung, als es ihrem verhältnismäßigen Anteil in der Ausbildung entsprechen würde. Ein klarer Fall von Benachteiligung. Bleibt auch hier, wie sonst üblich, die Politik ebenso tatenlos wie überall, wo Jungen und Männer die schlechteren Quoten aufweisen? MANNdat ging der Sache auf den Grund.