Alle Artikel der Kategorie "Jungen"

Bildungsbenachteiligung von Jungen auch in der Schweiz

In Deutschland wird die Bildungsbenachteiligung von Jungen von der Politik als legitimes Mittel zur Frauenförderung gesehen. Wir haben dies in den vergangenen Jahren mehrfach thematisiert. In der Schweiz ist der Gender Education Gap ähnlich wie in Deutschland. Mädchen haben durchschnittlich bessere Noten und sind in der höheren Bildung erfolgreicher als Jungen. Die Maturitätsquote (vergleichbar in Deutschland mit dem Abitur) liegt bei den Frauen bei 25 Prozent und bei den Männern bei 17 Prozent. Auch gibt es mehr weibliche Studenten als männliche.

Sexuell missbrauchte Jungen verklagen Stadt Berlin

In Berlin verklagen zwei Männer, die als Jungen sexuell missbraucht worden waren, Bezirk und Stadt.

UNICEF thematisiert zum ersten Mal Frühehen bei Jungen

Seit Jahren kämpfen nichtfeministische Menschenrechtler dafür, dass neben minderjährig verheirateten Mädchen auch minderjährig verheiratete Jungen thematisiert werden. Dass ausgerechnet UNICEF, eine Organisation, die sich oft sehr einseitig für Mädchen engagiert und Jungen oft ignoriert, dieses Problem überhaupt wahrnimmt und es UNICEF sogar eine Pressemeldung wert ist, stellt einen großen Fortschritt dar.

Dr. Warren Farrell zum Gender Empathy Gap zulasten von Jungen

Dr. Warren Farrell ist ein US-amerikanischer Autor und war bis in die 1970er Jahre ein populärer Aktivist in der Frauenbewegung der USA. Er wurde als einziger Mann dreimal in den New Yorker Vorstand der feministischen Organisation NOW gewählt. Seit der Mitte der 70er Jahre thematisierte Farrell auch Nachteile und Benachteiligungen von Jungen, Vätern und Männern. Wie Genderama schon dargelegt hat, hat Farrell in der Zeitschrift „USA Today“ zur Bekämpfung der weltweiten „Jungenkrise“ aufgerufen.

Studie: Sexueller Missbrauch an Jungen weltweit oft ignoriert

Der Guardian veröffentlichte schon im Januar einen Artikel über eine die Empathielosigkeit unserer Gesellschaft entlarvende Studie, die wissenschaftlich das bestätigt hat, was von unserer Seite schon lange vermutet wird: Jungen als Opfer sexuellen Missbrauchs werden in vielen Ländern einfach ignoriert.

„Men and Boys Coalition“ für bessere Bildungschancen für Jungen

Der britische „Telegraph“ thematisiert die Schräglage des geschlechterpolitischen Diskurses in der Bildung. Man sieht daran, dass die Lage dort die gleiche ist wie in Deutschland (wir danken Arne Hoffmann für die Übersetzung auf Genderama).

Strafanzeigen gegen Sexualstraftäter der katholischen Kirche

Während ein unvorsichtiges Dirndlkompliment oder ein Aufschrei-Twitter-Account medial aufgebauscht und zum Politikum werden, bleiben die vielen Missbrauchsskandale, die in der katholischen Kirche in den letzten Jahren immer wieder ans Tageslicht kommen, von Öffentlichkeit, Politik und Medien relativ unberücksichtigt. An was liegt das? Kann es etwas damit zu tun haben, dass es sich bei den Opfern vornehmlich um Jungen handelt?

Versuchte der Focus den Missbrauch von Jungen zu vertuschen?

In Pennsylvania (USA) sollen laut Untersuchungsbericht katholische Priester in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 1.000 Kinder missbraucht haben. Was machte der Focus daraus? Er betitelte offenbar zunächst die Meldung über die von Priestern vergewaltigten Kinder „Priester vergewaltigen 300 Mädchen”. Die männlichen Missbrauchsopfer wurden unterschlagen.

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