Alle Artikel der Kategorie "Wehrpflicht"

Offener Brief an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages

Bei den Tauglichkeitsuntersuchungen der Bundeswehr (Musterung) stellen die männlichen Genitalien eines der wichtigsten Untersuchungsobjekte dar. Bei Frauen wird eine Untersuchung der Genitalien dagegen ausdrücklich ausgeschlossen. Aber auch die vorgeschriebenen Untersuchungen der weiblichen Brust, der Leistengegend und des Analbereichs finden bei ihnen offensichtlich nur ganz selten statt. Stehen hier, ähnlich wie beim Haar- und Barterlass der Bundeswehr, die Persönlichkeitsrechte der Frauen über der Fürsorgepflicht der Bundeswehr als Arbeitgeber? Oder liegt dies tatsächlich an dem überwiegend weiblichen Untersuchungspersonal?

19.11. ist Internationaler Männertag

Der Internationale Männertag am 19.11. soll an die Verdienste der Männer, sowie an ihre immer noch bestehenden Benachteiligungen erinnern. Denn dass auch Männer noch nicht gleichberechtigt sind, zeigt sich an zahlreichen gesellschaftlichen und sogar rechtlichen Bestimmungen und deren negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität. Wie wichtig dieser Tag ist, verdeutlicht auch die weitestgehend einseitige Berichterstattung zum Thema Gleichberechtigung in den Medien, sowie die verfehlte Gleichstellungspolitik, insbesondere in Deutschland. Denn Gleichberechtigung muss für beide Geschlechter gelten. Und Gleichberechtigung bedeutet mehr als gleiche Anzahl an gut bezahlten Posten in Aufsichtsräten und Vorständen.

Nur 30% in Österreich für Männerzwangsdienst

Nur gut die Hälfte der Abstimmungsberechtigten hat bei der Abstimmung zur Beibehaltung der Männerwehrpflicht in Österreich teilgenommen. In Österreich existiert, wie in den meisten Ländern mit Wehrpflicht, keine allgemeine Wehrpflicht, sondern eine Männerwehrpflicht. Von diesen 50%, die sich beteiligt haben, haben 59,8% für den Beibehalt der Männerzwangsdienste gestimmt, d.h. insgesamt etwa 30% der Abstimmungsberechtigten stimmten für den Beibehalt.

Achtung, geistige Tiefflieger von links!

Angriff auf den CAMPUS der Bundeswehrhochschule München. Die SPD dürfte bald unter die 5 %-Hürde rutschen, wenn es so weiter geht. 2009 hätte sie mit ca. 23 % Stimmenanteil schon fast von den vereinigten Links-Grünen überrundet werden können. Aber bezogen auf die 70 % ige Wahlbeteiligung kann sie sich immerhin noch einer Zustimmung von satten 16 % der Wahlberechtigten erfreuen... Was kann man tun, wen man dermaßen miserabel dasteht? Ganz einfach. Man versucht, die anderen schlecht zu reden, damit man zumindest dem Anschein nach etwas besser dasteht.

Ein Nachruf auf die Musterung

Nachfolgend veröffentlichen wir einen Gastbeitrag der Initiative BASTA (http://www.musterung.us), der sich mit der entwürdigenden Praxis der medizinischen Untersuchung von wehrpflichtigen jungen Männern in den Kreiswehrersatzämtern beschäftigt. Auch wenn zusammen mit der Wehrpflicht auch die Musterungen ausgesetzt worden sind: vollständig abgeschafft sind sie noch nicht. Eine Änderung der politischen Großwetterlage kann jederzeit wieder dazu führen, dass Wehrpflichtige gebraucht werden und dass sich dann wieder junge Männer unbekleidet, zum Teil von weiblichem Untersuchungspersonal, an ihren Genitalien untersuchen lassen müssen - eine Untersuchung, die weiblichen Anwärtern auf die Soldatenlaufbahn übrigens erspart bleibt.

„Gender Mainstreaming“ in der Bundeswehr

Nur Wenigen ist es bekannt: Auch die Bundeswehr ist vom Gesetzgeber inzwischen ordentlich "durchgegendert" worden. Unter anderem sorgt ein sogenanntes Soldatinnen- und Soldaten-Gleichstellungsgesetz dafür, dass Frauen leichter Zugang zu höheren Dienstgraden und Besoldungsgruppen innerhalb der Streitkräfte erhalten. Unser Faktenbeitragklärt über die Hintergründe des "Gender Mainstreaming" beim Bund auf. Frauen waren weltweit über Jahrhunderte vom Dienst in Kampfeinheiten von Armeen ausgeschlossen. Als erste Armee der Welt setzte Israel im Unabhängigkeitskrieg 1948 regulär Frauen in gemischten Einheiten bei Bodengefechten ein.

Neu: Tagebuch eines Totalverweigerers

Was passiert einem jungen Mann, der den Begriff "Gleichberechtigung" beim Wort nimmt und sich weigert, die alleine für Männer vorgesehenen Zwangsdienste (Wehr- oder ersatzweise Zivildienst) abzuleisten? Dieser Frage geht unsere "Tagebuch eines Totalverweigerers"nach, in der wir die Gedanken, Motive und Erlebnisse eines Mannes wiedergeben, der es konsequent ablehnt, sich für einseitig-sexistische Zwangsdienstevereinnahmen zu lassen. MANNdat unterstützt ihn in seinem Vorhaben und aktualisiert das Tagebuch regelmäßig, sobald sich Neues ergibt.

Korrespondenz mit dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages

MANNdat veröffentlicht einen offenen Brief über Fragen zur Wehrpflicht und zur Wehrgerechtigkeit. Während die meisten modernen Staaten inzwischen auf eine Berufsarmee setzen, sträubt sich die deutsche Politik noch immer gegen eine Abschaffung dieses unsäglichen Zwangsdienstes nur für Männer. Doch nicht nur das:Männer, die zu diesem Zwangsdienst einberufen werden, werden auch noch schlechter gestellt, als freiwillig anwesende Frauen. Grund genug für MANNdatGleichberechtigung für die vom Zwangsdienst betroffenen Männer zu fordern.