Alle Artikel der Kategorie "Daten & Fakten"

Der Kentler-Skandal

Beim „Kentler-Experiment“ wurden in Berlin seit dem Ende der 1960er Jahre bis 2001 Jungen von Jugendämtern an vorbestrafte Pädophile vermittelt, wo diese dann missbraucht wurden. 2020 hat ein Gutachten bestätigt, dass es sich bei der Vermittlung an die von Kentler empfohlenen Pflegestellen um „Kindeswohlgefährdung in öffentlicher Verantwortung“ handelte. Die Verantwortung für die Verbrechen liege „eindeutig und unstrittig beim Senat als dessen Dienstherr“. Zudem gebe es „deutliche Hinweise“ auf bundesweite Zusammenhänge. Das Gutachten empfiehlt deshalb, auch eine bundesweite Aufklärung in Gang zu setzen. Wie weit wird sich die Politik dieser Verantwortung stellen? Wir gehen dieser Frage nach.

Initiative „Unsichtbarmachen männlicher Gewaltopfer sichtbar machen“

Am 25. November 2019 hat Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey die Initiative „Stärker als Gewalt“ offiziell gestartet. Die Initiative sollte sich ausdrücklich sowohl an betroffene Frauen als auch betroffene Männer und an ihr Umfeld wenden. Wir wollen in einer eigenen Initiative der Frage nachgehen, ob sich die Initiative des Familienministeriums wirklich auch an betroffene Männer wendet oder ob sie das nur vorgibt.

Corona-Krise in Österreich: Frauen besonders betroffen?

Auch in Österreich wird die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen infolge der Corona-Krise frisiert, um eine besondere Betroffenheit von Frauen zu kolportieren. Dazu ein Gastkommentar von Viktor Pölzl.

Fake-Wissenschaft zum Frauentag – diesmal Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Zum Internationalen Frauentag 2020 hat das WZB eine Gender Studie publiziert, die deutlich macht, warum Gender Studies so einen schlechten Ruf haben. Es verkauft die Benachteiligung von Vätern als deren Privilegien und als Benachteiligung von Müttern.

„Ehe für alle“ diskriminiert Schwulenehe

Mit der „Ehe für alle“ sollen homosexuelle Beziehungen der Ehe gleichgestellt werden. Aber Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn es auch hierbei nicht männerdiskriminierend ablaufen würde. Wie wir derzeit erkennen können, werden zumindest in drei Bereichen durch die neue „Ehe für alle“ Männer diskriminiert.

Per Plakatwand: Als männliche oder weibliche Abteilungsleiterin zu REWE

Aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ergibt sich unter anderem, dass eine Stellenanzeige sowohl an Männer als auch an Frauen gerichtet sein muss. Daneben wird es von frauenbewegter Seite durchaus auch als gut und richtig angesehen, Männer mit weiblichen Wortformen zu bezeichnen. REWE platzierte nun kürzlich eine großformatige, mehrere Wochen präsente Plakatwand in Saarbrücken mit einer Stellenanzeige für „Abteilungsleiterin Frischetheke (m/w)“. MANNdat schrieb REWE dazu an.

Equal Death Day

Heute am 28. November ist der Equal Death Day. Würde man, aus welchen Gründen auch immer, in Deutschland für ein Jahr wollen, dass die Todesfälle im Arbeitsleben unter den Frauen und Männern gleichmäßig verteilt sind, dann dürften statistisch gesehen die Männer erst exakt heute mit dem Arbeiten beginnen: 91,3 % der tödlichen Arbeitsunfälle betreffen Männer, da diese die gefährlichsten Berufe ausüben.

MANNdat veröffentlicht sein zweites E-Book

Bekanntlich stehen im Rahmen des Geschlechterdiskurses Publikationen und Darstellungen aus Politik und Medien mehrheitlich unter dem Regime von „Gender Mainstreaming“, einem politischen Steuerungsinstrument, bei dem männliche Belange meist ausblendet oder diskriminierend behandelt werden. Um Lesern und Leserinnen ein vollständiges Bild der komplexen Geschlechterproblematik zu ermöglichen, steht die männliche Sicht im Mittelpunkt des Buches. Die Männerrechtsbewegung hat gute Argumente.

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