Alle Artikel der Kategorie "Beschneidung"

Ent-hüllt! Die Beschneidung von Jungen – Nur ein kleiner Schnitt?

Am 12.12.2012 entschied der Deutsche Bundestag mit überwältigender Mehrheit, Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung zu legalisieren. Innerhalb nur eines halben Jahres wurde ein Gesetz durchgepeitscht, das für Jungen die Grundrechte aus drei Artikeln des Grundgesetzes beschnitt. Betroffene wurden aus der Anhörung ausgegrenzt. Nun lässt ein neues Buch die Ausgegrenzten zu Wort kommen.

Beschneidungsgesetz ist für einen Rechtsstaat unwürdig und rückschrittlich

Am 12.12.2014 jährt sich die Entscheidung des Bundestages zur Legalisierung von Beschneidung bei Jungen zum zweiten Mal. Die Kritik an der unglaublichen Leichtigkeit, mit der die Bundestagsabgeordneten Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung akzeptiert haben, ist nicht verstummt. MANNdat interviewte Viola Schäfer, Vorsitzende des Vereins intaktiv e.V., der sich für die sexuelle Selbstbestimmung auch von Jungen einsetzt.

19.11. ist Internationaler Männertag

Der Internationale Männertag am 19.11. soll an die Verdienste der Männer, sowie an ihre immer noch bestehenden Benachteiligungen erinnern. Denn dass auch Männer noch nicht gleichberechtigt sind, zeigt sich an zahlreichen gesellschaftlichen und sogar rechtlichen Bestimmungen und deren negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität. Wie wichtig dieser Tag ist, verdeutlicht auch die weitestgehend einseitige Berichterstattung zum Thema Gleichberechtigung in den Medien, sowie die verfehlte Gleichstellungspolitik, insbesondere in Deutschland. Denn Gleichberechtigung muss für beide Geschlechter gelten. Und Gleichberechtigung bedeutet mehr als gleiche Anzahl an gut bezahlten Posten in Aufsichtsräten und Vorständen.

Bericht von der Demonstration am 7. Mai 2014 anlässlich des WORLDWIDE DAY OF GENITAL AUTONOMY in Köln

Am 7. Mai 2014 veranstaltete MOGiS in Köln eine Demonstration gegen die
Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung. MANNdat
war dabei und berichtet.

Weltweiter Tag der Genitalen Autonomie am 7. Mai

Zwei Jahre ist es her, dass das Kölner Urteil gegen Jungenbeschneidung die Diskussion über Gleichberechtigung von Jungen beim Schutz vor körperlicher Gewalt entfachte. Obwohl viele sich nachdrücklich für gleiche Rechte für Jungen einsetzten, machte die Politik kurzen Prozess und legalisierte in seltener Einigkeit in einem Eilverfahren nur sieben Monate später Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung und beraubte Jungen damit ihrer wesentlichen Grundrechte aus Artikel 2 und 3 des Grundgesetzes. Daran soll nun erinnert werden.

Beschneidung von Jungen: Verharmlosung der Körperverletzung im KiKA

Dass die Beschneidung von Jungen seit dem 12.12.2012 per Gesetz straffrei gestellt ist, ist schon schlimm genug. Schlimmer noch: Kurz darauf wurden die Strafen für die Beschneidung von Mädchen nochmals verschärft. Damit wird Mädchen die verfassungsrechtlich garantierte, körperliche Unversehrtheit erneut ausdrücklich bestätigt, während sie den Jungen kurz zuvor abgesprochen wurde. Auf die Spitze wird das Ganze jedoch getrieben, wenn Kindern derartige Körperverletzungen von Jungen durch öffentlich-rechtliche Sender von ARD und ZDF auch noch als "folkloristisches Beschneidungsfest“ nach dem Motto dargeboten werden: „So ist das eben“.

Broschüre zur Phimose bei Jungen erschienen

Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte hat eine interessante neue Broschüre zur Phimose bei Jungen veröffentlicht.

Bundestag, männliche Beschneidung und viele offene Fragen

Am 28.12.2012 trat ein Gesetz in Kraft, das die Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung erlaubt. Viel ist darüber geredet worden. Die Frage nach den Grundrechten für Jungen kam dabei jedoch zu kurz und die Frage nach der Komplikationsrate für Jungen durch Beschneidung wurde erst gar nicht gestellt. MANNdat stellt wieder die unbequemen Fragen. Über 100 tote Jungen jährlich infolge von Beschneidungen schätzt man in den USA. Wie verantwortungsvoll haben die Bundestagsabgeordneten das Thema behandelt?