Alle Artikel der Kategorie "Bildung"
28. Juli 2006
Pressemitteilung: Antidiskriminierungsstelle für Jungen nicht zuständig

Stuttgart: Jungen erhalten bei gleichen schulischen Kompetenzen schlechtere Noten und werden bei gleichen Noten seltener an höher Schulen empfohlen als Mädchen. Diese Feststellung stammt u.a. aus einem Bericht zurBildungssituation von Jungen, der im Auftrag der Bundesregierung erstellt wurde. Das Bundesbildungsministerium gab allerdings gleich zu verstehen, dass weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit von Jungen nicht erwünscht seien. Es sieht die Länder in der Verantwortung und wäscht seine Hände in Unschuld.
18. Juli 2006
Jungen in der Schule

Vor einigen Jahrzehnten waren Mädchen im Schulwesen die Benachteiligten: sie besuchten weitaus seltener als Jungen das Gymnasium, erfuhren kaum geschlechtsspezifische Förderung und hatten folglich recht bescheidene Aussichten auf späteren beruflichen und finanziellen Erfolg. Eine Vielzahl frauenpolitischer Maßnahmen hat dafür gesorgt, dass sich dies grundlegend geändert hat. Die Mädchen haben die Jungen in der Schule längst überflügelt. Trotzdem halten feministisch orientierte Schul- und Bildungspolitikerinnen auch heute noch gerne am alten Glaubenssatz fest, Mädchen würden in der Schule benachteiligt.
21. Apr. 2006
Gastbeiträge zur Jungenpädagogik
MANNdat stellt zwei Gastbeiträge von www.jungenpaedagogik.de vor. Jungs gelten allgemein als defizitär, weil sie in diesen frauenorientierten Zeiten nicht so sind wie Mädchen. Wir möchten Ihnen zu diesem Thema zwei interessante Texte von www.jungenpaedagogik.de vorstellen. Es handelt sich um zwei Gastbeiträge, die wir (mit freundlicher Genehmigung) hier veröffentlichen wollen.
18. Jan. 2006
Jungen in Deutschland – Die politisch gewollte Perspektivlosigkeit?

Jungen haben heute eine geringere Bildungsbeteiligung und ein geringeres Bildungsniveau als Mädchen. Wer nun aber denkt, die Politik würde den Fokus ihrer Bemühungen wieder verstärkt auch den Jungen zuwenden, täuscht sich. Es ist unglaublich, aber wahr: In Deutschland werden erwachsene Frauen gefördert, aber Jungen diskriminiert.
25. Juli 2005
Klares NEIN der Politik zum männlichen Erzieher!

Keine Unterstützung oder gar Förderung der Integration von Männern in den erzieherischen, sozialen oder pädagogischen Bereich in Baden-Württemberg im Rahmen der Novellierung des Landesgleichberechtigungsgesetzes. So das enttäuschende Resultat einer Petition von MANNdat e.V. an den Landtag von Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg sank der Anteil männlicher Grund- und Hauptschullehrer von 19,1% im Jahr 1995 auf 17,0% im Jahr 2000. Der Anteil männlicher Erzieher betrug in Baden-Württemberg schon 1998 nur 5,0%. Der Anteil männlicher Studierender an Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg nahm von über 40% im Jahr 1970 auf ca. 20% im Jahr 2000 ab.