Alle Artikel der Kategorie "Bildung"

Pressemitteilung zum Männertag

Stuttgart - Der gemeinnützige Verein MANNdat e.V. kritisiert anlässlich des Internationalen Männertags am 3. November, die zunehmende Vernachlässigung der Bildungsprobleme und Zukunftsperspektiven von Jungendurch die politisch Verantwortlichen, insbesondere auf Bundesebene. Zum Internationalen Männertag hat der Verein deshalb Jungenförderung in einem Faktenbeitrag "Jungen und Geschlechterpolitik"  mit einer Vielzahl von Quellen sowie drei neue Informationsblätter thematisiert.

Sozialministerium lädt MANNdat zum Gespräch ein

Das Sozialministerium von Baden-Württemberg hatte MANNdat e.V. zu einem Gespräch am 5. Oktober 2007 im Ministerium in Stuttgart eingeladen. Die Leiterin des Referates "Frauenpolitik und Chancengleichheit", Frau Hug von Lieven, und zwei ihrer Mitarbeiter, Herr Kleinert und Herr Pfeiffer, informierten Herrn Maus und Herrn Köhler von MANNdat e.V. zwei Stunden lang über Projekte zur Jungenarbeit und erläuterten die Grenzen des Ministeriums bei der Berücksichtigung jungen- und männerspezifischer Belange in der Geschlechterpolitik des Landes.

Lieber Green Card statt Jungenförderung?

Anlässlich der neuesten OECD-Bildungsstudie kritisiert der Verein MANNdat e.V. eine Bildungspolitik in Deutschland, die sich nach wie vor Jungen als Bildungsverlierer leistet. Der OECD-Bericht zeigt einen besorgniserregenden, negativen Trend bei Hochschulabschlüssen. Das Statistische Bundesamt hat schon 2006 veröffentlicht, dass der Anteil männlicher Studienabschlüsse im Bereich Ingenieurwesen innerhalb der letzten 10 Jahre um über 30% zurückging. Nur 18% der Jungen gegenüber 21% der Mädchen im Alter von 15 Jahren streben heute ein Studium an.

Ministerienbrief zur Jungenförderung nur ein Alibi?

In einer Pressemitteilung äußert sich MANNdat e.V. zum Brief der beiden baden-württembergischen Minister an die Schulen des Landes, für die bevorzugte Einstellung männlicher Erzieher und Grundschullehrer zu werben. Stuttgart: Baden-Württembergs Kultusminister Rau und Sozialministerin Stolz (CDU) beklagen das schlechte Bildungsniveau der Jungen im Lande. Nach einer Kleinen Anfrage der Grünen zur Jungenförderung riefen sie die Schulen dazu auf, mehr männliche Grundschullehrer einzustellen. Sie hoffen, durch mehr männliche Vorbilder ließe sich das Bildungsniveau der Jungen verbessern.

Bündnis 90/Die Grünen nehmen die Jungen ins Blickfeld

MANNdat e.V. begrüßt, dass sich die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen den wachsenden Bildungsproblemen von Jungen widmet. Am 27. April 2007 werden ab 14:00 Uhr im Landtag in Stuttgart in einer öffentlichen Anhörung Fachleute die Bildungssituation von Jungen darlegen und Ursachen für die Probleme diskutieren. Mit dabei ist Dr. Bruno Köhler von MANNdat e.V. Fast doppelt so viele Jungen wie Mädchen haben keinen Schulabschluss. Nahezu zwei Drittel der Sonderschüler sind Jungen. Schon die PISA-Studie 2000 bezeichnete die Bildungssituation der Jungen als besonderebildungspolitische Herausforderung. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen will sich dieser Herausforderung nun stellen.

MANNdat e.V. im Landtag von Baden-Württemberg

Dr. Bruno Köhler von MANNdat e.V. ist eingeladen, am 27. April 2007 im Landtag von Baden-Württemberg bei einer Anhörung zur Bildungssituation von Jungen die Belange und Interessen von Jungen in der Schulevorzutragen. Initiatorin der Anhörung ist Renate Rastätter von der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

MANNdat bei der Fachtagung „Jungen – das schwache starke Geschlecht“

Gezielte Jungen-Leseförderung wird immer wichtiger - und MANNdat immer bekannter. Dr. Bruno Köhler konnte im Rahmen der o.g. Tagung, die vom 9. bis 11.3.07 in Pappenheim (Franken) stattfand und von der Evangelischen Akademie Tutzing und der Petra-Kelly-Stiftung veranstaltet wurde, nicht nur auf die dramatische Bildungssituation von Jungen in Deutschland aufmerksam machen. Es bot sich auch Gelegenheit, den Verein vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. So begrüßte es das Leseforum Bayern, die MANNdat- Jungenleseliste auf ihrer Seite einstellen zu dürfen.

Ministerin v.d. Leyen – kein Herz für Jungs

MANNdat-Kommentar zur Jungen-diskriminierender Aussage unserer Familienministerin. Ministerin von der Leyen ist es egal, ob Jungs bei Bildungsstudien schlechter abschneiden. Sie befürwortet ausdrücklich die Bevorzugung von Mädchen u.a. in der Schul- und Ausbildungspolitik. Wir wundern uns: Waren nicht »Empathie« und »emotionale Kompetenz« die Kerneigenschaften, die man seit Jahrzehnten den Frauen andichtete? Das scheint an von der Leyen vorbeigegangen zu sein. Warum sonst schließt sie die Jungs von einer umfassenden Unterstützung, wie sie für Mädchen z.B. in Form des »Girl's Day« zukommt, aus? Ebenso merkwürdig weltfremd ist ihre Aussage, dass bei der Benachteiligung von Mädchen »kein Hahn danach kräht«.

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