Alle Artikel der Kategorie "Bildung"

Württembergischer Lehrertag mit MANNdat-Beteiligung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Württemberg veranstaltete am 4.Mai 2009 eine Fortbildungsveranstaltung in der Luginslandschule in Stuttgart. Dr. Bruno Köhler von MANNdat e.V. hielt dabei einen Workshop über die Bildungsförderung von Jungen. Der Workshop war mit etwa 25 Personen der viertbestbesuchte der 25 Workshops. Dies zeigt, dass der Thema in den Schulen an Bedeutung gewinnt.

Fachkräftemangel als Folge der Kurzsichtigkeit von Wirtschaft und Politik

MANNdat kritisiert die Blindheit der Wirtschaft und Politik gegenüber der Vergeudung männlichen Fachkräftepotentials. Jeder zehnte Junge hat keinen Schulabschluss. Laut nationalem Bildungsbericht 2008 nimmt das Risiko von Jungen und Männern, im Bildungssystem zu scheitern, weiterhin zu. Die Nachqualifizierung der „Schulversager" kostet Deutschland jährlich über drei Milliarden Euro. Hinzu kommt die soziale Brisanz, die wir uns damit für unsere Zukunft schaffen. Aber Politik und Wirtschaft sehen weg. Wie glaubwürdig ist das Gejammer von Wirtschaft und Politik über einen Fachkräftemangel, wenn sie sich großzügig Jungen als Bildungsverlierer leisten?

Offener Brief zu Fachkräftemangel und Bildungspotenzial von Jungen

"Frauen entfesseln!" So lautet eine Empfehlung der Forscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), um Deutschland innovativer zu machen. Nachzulesen ist sie im Innovationsindikator Deutschland 2008, den der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Deutsche Telekom Stiftung vorgestellt haben. In einem offenen Brief hat sich MANNdat an die drei Herausgeber gewandt, um zu verdeutlichen, warum es unserer Ansicht nach nicht sinnvoll ist, bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels das Bildungs- und Fachkräftepotenzial von Jungen und männlichen Jugendlichen außer Acht zu lassen.

MANNdat bei Anhörung zur Jungenförderung in Berlin

Im Berliner Abgeordnetenhaus fand am 6. November vor dem Bildungsausschuss eine Anhörung zum Thema „Benachteiligung von Jungen" statt. Die Anhörung war gut besucht, Presse- und Rundfunkvertreter anwesend, außerdem etwa 20-25 Politiker sowie viele sonstige Zuhörer. Drei Experten zur Jungenbildungsförderung wurden gehört - Prof. Preuss-Lausitz aus Berlin, Herr Dr. Budde aus Halle und Herr Dr. Köhler von MANNdat. Nach deren jeweils 10-minütigen Vorträgen folgten die Fragerunden. Insgesamt erstreckte sich die Diskussion über das Thema über drei Stunden hinweg.

MANNdat im Kultusministerium Baden-Württemberg

Am 10. September 2008 fand in Stuttgart ein offenes Gespräch zwischen Vertretern des Kultusministeriums von Baden-Württemberg und Vertretern von MANNdat statt. Das Ministerium war vertreten durch Gabriele Traub, zuständig für geschlechterspezifische Förderung, und Renzo Costantino, zuständig für Leseförderung. Bruno Köhler und Eugen Maus, Vorstandsmitglieder von MANNdat, konnten Anliegen und Anregungen des Vereins vorbringen und anhand von Beispielen den Handlungsbedarf für eine jungengerechtere Schule aufzeigen.

Bildungsstudie 2008

Im Jahr 2006 hat MANNdat zum ersten Mal die Politik der Bildungsministerien des Bundes und der Länder untersucht. Wir wollten wissen, wie es mit der Bildungsförderung für Jungen, den Bildungsverlierern von heute, aussieht. Das Ergebnis: bescheiden. Die Veröffentlichung der Studie „Bildungs(miss)erfolge von Jungen und Berufswahlverhalten bei Jungen/männlichen Jugendlichen“ durch das Bundes-Bildungsministerium Anfang 2008 hat uns dazu animiert, diese Studie schon in diesem Jahr zu wiederholen.

Berliner Politik lässt Jungen weiter im Stich

Die Ausgrenzung von Jungen bleibt weiterhin Leitlinie der Bildungspolitik Berlins. Die rot-rote Senatsregierung lehnte nach den MANNdat vorliegenden Informationen mit Unterstützung der Grünen den Antrag der FDP zur gleichwertigen Teilhabe von Jungen am Zukunftstag ab. Die Ausgrenzung von Jungen bleibt weiterhin Leitlinie der Bildungspolitik Berlins. Die rot-rote Senatsregierung lehnte nach den MANNdat vorliegenden Informationen mit Unterstützung der Grünen den Antrag der FDP zur gleichwertigen Teilhabe von Jungen am Zukunftstag ab.

Jungenbildung im Blickpunkt

MANNdat im Gespräch mit Staatsekretär Georg Wacker (MdL BW) und Daniel Caspary (MdEP). Die defizitäre Bildungssituation von Jungen war das zentrale Thema eines Gesprächs am 27. Juni 2008 in Rauenberg. Vertreter von MANNdat e.V. trafen sich mit Georg Wacker, Staatseekretär im Kultusministerium, Baden-Württemberg. Das Gespräch kam zustande durch freundliche Vermittlung von Daniel Caspary, Vertreter für Nordbaden im Europäischen Parlament, der ebenfalls am Gespräch teilnahm, und mit dem schon seit einiger Zeit Kontakt besteht.

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