Darf eine Gleichstellungsbeauftragte jungen- und männerfreundlich sein?

von Dr. Bruno Köhler

Macht mit bei der Unterstützung für eine Gleichstellungbeauftragte mit einem Herz auch für Jungen und Männer!!

 Darf eine Geschlechterpolitik für Menschen, also für Frauen und Männer sein, oder muss Geschlechterpolitik zwangsläufig jungen- und männerfeindlich sein?

Um diese Frage geht es derzeit in der Stadt Goslar. Die dortige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling steht für eine moderne Gleichstellungspolitik des Miteinanders von Männern und Frauen. Eine Gleichstellungsbeauftragte, die die zunehmenden Probleme männlicher Jugendlicher nicht als tollen Erfolg einer einseitigen Geschlechterpolitik feiert, sondern erkennt, dass hier Handlungsbedarf besteht.

Genau diese eine Gleichstellungsbeauftragte ist nun Ziel einer beispiellosen „Hexenjagd“ in Goslar. (siehe hierzu http://geschlechterdemokratie.wordpress.com/) Im dortigen Rat wurde von der Fraktion der Linken ein Gesuch zu ihrer Abberufung eingebracht. Der Antrag wurde ohne schriftliche Begründung eingereicht.

„Wenn der Hass feige wird, geht er maskiert in Gesellschaft und nennt sich Gerechtigkeit.“ (Arthur Schnitzler)

Was ist das Verbrechen von Frau Ebeling? Nun, sie bekennt sich neben der Frauenförderung auch zu einem Herz für Jungen und Männer. Das ist offensichtlich zu viel für einige Geschlechterkrieger.

Mittlerweile gibt es auch ein Interview von Monika Ebeling zu den Vorgängen unter

http://harzkreiskurier.wordpress.com/2011/04/26/interview-mit-monika-ebeling-diese-frauen-versuchen-mit-allen-mitteln-ihre-pfrunde-zu-wahren/

Hier geht es nicht nur um interne Querelen in Goslar, es geht um die Frage, ob eine neue Geschlechterpolitik jenseits des Geschlechterkriegsdenkens möglich ist. MANNdat solidarisiert sich deshalb mit Frau Ebeling und wünscht ihr viel Mut und Kraft, ihre Gleichstellungspolitik des Miteinanders weiter fortzusetzen.

Wir rufen auch Sie zur Solidarität mit Frau Ebeling auf. Melden Sie sich beim Stadtrat von Goslar mit einer Postkarte mit der Aufschrift „Ein Herz für Monika“.

Adresse:
Stadtrat der Stadt Goslar
Charley-Jacob-Straße 3
38640 Goslar

Postfach 25 69
38615 Goslar

Oder schreiben Sie eine Mail an den Stadtrat unter dem Betreff „Ein Herz für Monika“, in der Sie sich mit Frau Ebeling solidarisieren, für ein Miteinander von Frauen und Männern in der Geschlechterpolitik aussprechen und sich gegen deren Abberufung aussprechen.

E-Mail-Adressen des Stadtrates

Für die SPD-Fraktion:

a.john@cvd-gs.de

renate@lucksch.de

info@spd-ov-goslar.de

SPD Ortsverein Goslar / Vorsitzender: Dr. Alexander Saipa – EMail: mailbox@asaipa.de

Für die CDU-Fraktion:

frank.schober@t-online.de

c.mateo@t-online.de

Für die FDP-Fraktion:

christian.rehse@hinrichs-dental.de

cds.oehne@t-online.de

info@fdp-gs.de

christian.rehse@hinrichs-dental.de

cds.oehne@t-online.de

JRLtrbach@aol.com

info@list-goslar.com

heinrich.wiebe@zabs.bfinv.de

Für die Bürgerliste Goslar:

henning-wehrmann@gmx.de

MANNdat hat mittlerweile den Landrat des Landkreises Goslar und das Frauenhaus der Stadt Goslar angeschrieben, um mehr Informationen über die Hintergründe und die Initiatoren dieser Diskreditierungskampagne gegen Frau Ebeling in Erfahrung zu bringen. Wir werden weiter berichten.

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