Angela Merkel und der maßvolle Ton
Angela Merkel und der maßvolle Ton
Bei einer Lesung aus ihrem Buch „Freiheit“ in der Bonner Oper hat die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel indirekt Kritik am Stil und Ton von Friedrich Merz geübt. Gerade in der Flüchtlingspolitik müsse man „in der Sache redlich und im Ton maßvoll“ agieren. Dies sagte eine Angela Merkel, die 2012 als Bundeskanzlerin die Legalisierung der Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung befürwortete, weil man sich bei der Nichtlegalisierung dieser Form von Körperverletzung sonst angeblich zur „Komikernation“ machen würde.
War es maßvoll, ein Verbot von Körperverletzung von Jungen durch Beschneidung in einem Land kurzerhand als „Komik“ abzukanzeln?
Ist es maßvoll, ein Buch über die eigene Regierungszeit mit „Freiheit“ zu betiteln, wenn man die unverletzliche Freiheit der Person und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Grundrecht aus Artikel 2 GG ) von kleinen, neugeborenen männlichen Kindern wesentlich eingeschränkt hat?
Oder ist das ein Anzeichen von überheblicher Selbstgefälligkeit und Doppelmoral?
Quellen (jeweils Abruf 29.10.2025)
https://julis.de/beschlusssammlung/im-zweifel-fuer-die-freiheit-des-kindes/
Quelle Beitragsbild: bluttropfen_pixelio_merlestechow
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Lesermeinungen
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Die mangelnde Empathie gegenüber Männern und Jungen ist legendär, auch bei Merkel.
Ein neutraler Text über Genitalverstümmelung bringt jeden in Rage, aber wenn im selben Text etwas über Jungen steht, dann schalten alle ihre Empathieknospen ab. Irgendetwas stimmt mit der Psyche des Menschen nicht. Oder kommt das von einer jahrzehntelangen Propaganda?
Das ist historisch und evolutionär geprägt. Welches Geschlecht attraktiver aussieht, spielt auch eine große Rolle, wer mehr Empathie erhält und wer gar keine.