Pressegespräch: Gewaltschutzhäuser statt Frauenhäuser!

von MANNdat

Pressegespräch „Gewalt kennt kein Geschlecht“ der „Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter“ (IG-JMV) vom 26.10.2020 im Presseclub München. Die Initiative fordert geschlechtsunabhängige Gewaltschutzhäuser nach dem Vorbild Finnlands und Norwegens statt Männer als Gewaltopfer ausgrenzende Frauenhäuser: Gewalt gehe von einer Person aus, nicht von einem Geschlecht.

Auf dem Podium: David Müller, Sprecher der IG-JMV und im Vorstand von MANNdat. e. V., sowie Thomas Penttilä, 1. Vorsitzender Trennungsväter e. V.

Das etwas mehr als einstündige Pressegespräch steht auf Youtube online. In einem begleitenden Text unter dem Video heißt es:

Nimmt die aktuelle Bundesregierung die partnerschaftliche Gleichberechtigung wirklich ernst? Die bundesweite Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) zweifelt an, dass beide Geschlechter von der Politik wirklich gleichberechtigt werden, wie ein Ende September 2020 herausgegebenes Dossier suggeriert. Dazu gibt die Männerinitiative einen aktuellen Stand zur häuslichen Gewalt in der Forschung, die im Widerspruch zur „Vermutungskultur“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gerade in Zeiten der Corona-Pandemie steht.

Deshalb stellt sich für die Initiative auch die Frage, ob „heilige Kühe“ wie das Dogma „Gewalt ist männlich“ geschlachtet werden müssen. Ist die Kooperation der Politik mit feministischen Organisationen ein Grund für die Ungleichbehandlung? Muss das Phänomen „häusliche Gewalt“ überhaupt typischerweise mit einem Geschlecht verbunden werden? Können geschlechtsneutrale „Gewaltschutzhäuser“ statt „Frauenhäuser“ in der Praxis mehr Schutz bieten? Das Bundesfamilienministerium hat es nach Ansicht der Männerinitiative in den letzten zwei Jahrzehnten versäumt, das Problem der Gewalt in Familien konstruktiv anzugehen. Kann die Zerschlagung des bisherigen Bundesfamilienministeriums ein Weg zu mehr Gleichberechtigung sein?

Die IG-JMV versteht sich als überparteilicher, bundesweiter Zusammenschluss von Männer- und Väterinitiativen wie z. B. MANNdat e. V., Väterbewegung e. V. sowie Trennungsväter e. V. mit insgesamt rund 300 Mitgliedern und nimmt beim Pressegespräch zu den genannten Fragen in der Familien- und Geschlechterpolitik Stellung.

Bild: shutterstock_770223718

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Lesermeinungen

  1. Von Helmut Stelzer

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  2. Von Mike

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  3. Von Mike

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