Jungen häufiger unterernährt als Mädchen

von MANNdat
hungernder Junge

Geht es den Jungen in den Dritte Welt Ländern wirklich besser als den Mädchen?

Eine Studie zeigt, dass Jungen häufiger unterernährt sind als Mädchen. Das Abstract zur Studie:

Hintergrund: Übermäßige Morbidität und Mortalität bei Männern ist in der Neugeborenenmedizin und bei der Gesundheit von Säuglingen allgemein anerkannt. Im Gegensatz dazu wird im Bereich der globalen Ernährung allgemein angenommen, dass Mädchen stärker gefährdet sind, an Unterernährung zu leiden. Unser Ziel war es, anhand anthropometrischer Falldefinitionen und der Gründe für die beobachteten Unterschiede Beweise für etwaige Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Unterernährung von Kindern zu untersuchen.

Methoden: Wir suchten: Medline-, Embase-, Global health-, Popline- und Cochrane-Datenbanken ohne zeitliche Begrenzung. Die in Frage kommenden Studien konzentrierten sich auf von Unterernährung betroffene Kinder im Alter von 0-59 Monaten, bei denen das Geschlecht angegeben wurde. In der Meta-Analyse wurden unterernährungsspezifische Schätzungen separat auf Auszehrung, Unterentwicklung und Untergewicht mit Hilfe eines Zufallswirkungsmodells untersucht.

Ergebnisse: Es wurden 76 Studien identifiziert: 46/76 Studien wurden in die Meta-Analyse einbezogen. In 20 Studien, in denen Auszehrung untersucht wurde, hatten Jungen eine höhere Wahrscheinlichkeit, ausgezehrt zu sein, als Mädchen (gepoolt OR 1,26, 95% CI 1,13-1,40). 39 untersuchte Unterentwicklung: Jungen hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit unterentwickelt zu sein als Mädchen (gepoolt ODER 1,31, 95% KI 1,24-1,39). 25 untersuchten Untergewicht: Jungen hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, untergewichtig zu sein, als Mädchen (gepoolt ODER 1,19, 95% KI 1,07-1,32). Es gab einige begrenzte Hinweise darauf, dass der weibliche Vorteil, der auf ein geringeres Risiko von Unterentwicklung und Untergewicht hinweist, in Südasien schwächer war als in anderen Teilen der Welt. 44/76 (58%) der Studien diskutierten mögliche Gründe für Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen; 11/76 (14%) zitierten Studien mit ähnlichen Ergebnissen ohne weitere Diskussion; 21/76 (28%) führten keine Diskussion über Geschlechtsunterschiede. 6/44 Studien (14%) postulierten biologische Ursachen, 21/44 (48%) soziale Ursachen und 17/44 (38%) eine Kombination.

Schlussfolgerung: Unsere Überprüfung deutet darauf hin, dass Unterernährung bei Kindern unter 5 Jahren eher Jungen als Mädchen betrifft, obwohl das Ausmaß dieser Unterschiede unterschiedlich ist und in manchen Kontexten stärker ausgeprägt ist als in anderen.

Das Abstract im Original

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