Wie die Politik Jungen zu Bildungsverlierern machte – 3

von Manndat

Wie die Politik Jungen zu Bildungsverlierern machte – 3

Wir beschreiben hier in drei Teilen die Historie, wie die Politik Jungen zu Bildungsverlierern machte und weiterhin macht.

Schon in der ersten PISA-Studie aus dem Jahr 2000 zeigte sich, dass Jungenbildungsförderung, insbesondere die Jungenleseförderung, eine große bildungspolitische Herausforderung darstellt. Im Jahr 2022 zeigt sich durch IQB-Studien, dass mehr als ein Drittel, in manchen Bundesländern sogar fast 50 Prozent der Jungen nach Ende der 9. Klasse eine Lesekompetenz besitzen, die nicht den Mindestanforderungen entsprechen. Das Verfehlen des Mindeststandards löst eine Kaskade von Problemen aus, die die Jugendlichen oft dauerhaft vom gesellschaftlichen Leben ausschließen:

Verlust der Ausbildungsreife: Moderne Ausbildungsberufe – selbst im Handwerk – verlangen das Verstehen von komplexen Anleitungen, Sicherheitsvorschriften und digitalen Systemen. Wer Texte nicht versteht, scheitert extrem häufig bereits in der Berufsschule oder findet erst gar keinen Ausbildungsplatz.

Mangelnde „Informationelle Selbstbestimmung“: Jugendliche, die den Mindeststandard verfehlen, können im Alltag wichtige Dokumente nicht eigenständig bewältigen. Dazu gehören Mietverträge, Beipackzettel von Medikamenten, Verträge für Mobilfunk oder behördliche Schreiben. Sie sind permanent auf fremde Hilfe angewiesen.

Eingeschränkte demokratische Teilhabe: Wer komplexe gesellschaftliche oder politische Zusammenhänge in Zeitungen, Berichten oder Wahlprogrammen nicht erlesen kann, läuft Gefahr, von fundierter politischer Information abgeschnitten zu werden. Das macht anfälliger für Desinformation und Populismus.

Erhöhtes Armutsrisiko: Der direkte Zusammenhang zwischen niedriger Lesekompetenz, dem Fehlen von Schulabschlüssen und prekärer Beschäftigung (oder dauerhafter Arbeitslosigkeit) ist statistisch massiv belegt.

In Teil 1 ging es um die Fakten zum Gender Education Gap und um die Entwicklungen seit den 70er Jahren bis zur Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), mit dem der Exekutive das mächtige Werkzeug an die Hand gegeben wurde, in einem Land, dessen Grundgesetz auf Menschenrechten basiert, Grundrechte ganzer Menschengruppen pauschal ganz bewusst einzuschränken, um die Zukunftsperspektiven von Menschen durch Zuweisung von Privilegierung und Benachteiligung gezielt in einem Ausmaß zu lenken, das die Freiheit und Perspektiven von Menschen lebenslang massiv nachhaltig prägen und einschränken kann.

In Teil 2 haben wir die wesentlichen Akteure des Blockierens von Jungenbildungsförderung vorgestellt – Frauenpolitik, SPD, Grüne, CDU/CSU, FDP, Gewerkschaften, Bundesforum Männer.

Nachfolgend möchten wir die Chronologie noch in übersichtlicher Tabellenform darstellen.

Die Chronologie

1970: Geschlechterspezifisches Gefälle in der Bildung zum Nachteil der Mädchen. Im Zuge der Frauenbewegung begann deshalb in den 70er Jahren eine ausgeprägte Mädchenförderung (Krabel 1998, S 10). 1970 machten nur 8,4 Prozent der Mädchen Abitur, während 11,2 Prozent der Jungen Abitur machten.

1985: Frauenbewegung fordert: „müssen es unseren Söhnen schwerer machen“. Und dies, obwohl zu diesem Zeitpunkt schon wesentlich mehr Mädchen als Jungen Abitur machen.

1996/1997: Hamburger LAU-Studie: Ein Kernergebnis ist die Ungleichbehandlung bei gleicher Leistung: Die Forscher wiesen nach, dass Jungen in standardisierten, objektiven Leistungstests höhere Punktwerte bzw. Testleistungen erbringen mussten als Mädchen, um überhaupt dieselbe Gymnasialempfehlung oder die gleiche Note zu erhalten.

Fokus auf Sprachkompetenz: Bei der Vergabe der Schulempfehlung gewichteten die Lehrkräfte die Leistung im Fach Deutsch (wo Mädchen oft einen Vorsprung hatten) deutlich stärker als die Note im Fach Mathematik. Dies wirkte sich systematisch zum Nachteil der Jungen aus.

Die LAU-Studie legte damit als eine der ersten großen deutschen Längsschnittstudien offen, dass Noten und Schullaufbahnempfehlungen neben den tatsächlichen fachlichen Kompetenzen stark von weiteren Faktoren wie dem Geschlecht und der sozialen Herkunft beeinflusst werden.

 

1997: Exklusive Mädchen-MINT-Förderung: Das Ada-Lovelace-Projekt: Das Ada-Lovelace-Projekt wurde 1997 auf Initiative des rheinland-pfälzischen Frauenministeriums an der Universität Koblenz gegründet.

 

2001: Zusätzliche exklusive Mädchen-MINT-Förderung: Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag: Initiiert wurde er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem DGB und der Initiative D21.

 

2003: Waltraut Cornelißen (Deutsches Jungendinstitut) Tenor: Benachteiligung von Jungen als notwendiges Mittel, um Mädchen bessere Chancen im Beruf zu ermöglichen.

 

2005 zeigt Rainer Geißler in „Die Metamorphose der Arbeitertochter zum Migrantensohn.“, aus „Institutionalisierte Ungleichheiten. Wie das Bildungswesen Chancen blockiert.“ Weinheim: Juventa Verl. (2005) S. 71-100: Die Lesekompetenzschwäche hat auch eine klare geschlechterspezifische Komponente: Die größte geschlechterspezifische Benachteiligung war bei Jungen aus der Mittelschicht zu verzeichnen.

 

2005: Zusätzliche exklusive Mädchen-MINT-Förderung: CyberMentor. Es ist das deutschlandweit größte, wissenschaftlich begleitete E-Mentoring-Programm exklusiv für Schülerinnen ab 11 Jahren.

 

2006: Frauenministerin von der Leyen (CDU) „Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen. Wenn es den Mädchen schlechter gehen würde, krähte kein Hahn danach.“

 

2006: Einführung AGG: Positive Diskriminierung zur Frauenförderung zulässig

 

2007: Berliner Institut für Bevölkerungsentwicklung warnt für den sozialen und politischen Problemen der Vernachlässigung der Lebenswirklichkeiten von jungen Männern und mahnt u. a. Bildungsfördermaßnahmen für Jungen an. (https://www.berlin-institut.org/fileadmin/Redaktion/Publikationen/aeltere_Studien/Not_am_Mann/Notammann.pdf: 25.6.2026)

 

2008: Zusätzliche exklusive Mädchen-MINT-Förderung: Bundesinitiative „Komm, mach MINT.“ Nationaler Pakt für Frauen in MINT. Die Initiative bündelte bis 2021 über 350 Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um Mädchen und Frauen über eine zentrale Informationsplattform gezielt für MINT-Studiengänge und -Ausbildungen anzusprechen.

 

2008: MANNdat in einer Anhörung zur Jungenbildungsförderung von Jungen im Abgeordnetenhaus in Berlin: „…es geht nicht nur um die Glaubwürdigkeit von Geschlechterpolitik, sondern um die Zukunftsfähigkeit von Jungen. Die etablierten Parteien müssen sich um Jungen kümmern, bevor es Parteien tun, die nichts Gutes im Schilde führen.“ MANNdat empfiehlt:

  • Schulische Motivation von Jungen verbessern

  • Jungenleseförderung

  • Jungenförderung in Motorik/Sprachfähigkeit

  • Studien zur Lebenssituation von Jungen

  • Männeranteil in Kitas/Schulen erhöhen

  • Gleichberechtigte Teilhabe von Jungen am Zukunftstag für Mädchen

(https://www.parlament-berlin.de/ados/16/BildJugFam/vorgang/bjf-0299-Vortrag%20Dr.%20K%C3%B6hler.pdf; 25.6.2026)

 

2009: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU): „Von 227 000 Menschen, die im vergangenen Krisenjahr ihren Job verloren, waren nur 10 000 Frauen. Arbeit wird weiblicher, bunter, älter.“

 

2009: Empfehlung Bundesjugendkuratorium „Schlaue Mädchen – Dumme Jungen? Gegen Verkürzungen im aktuellen Geschlechterdiskurs“. Einer exklusiven Jungenleseförderung wird eine klare Absage erteilt. Die individuelle Förderung im Unterricht würde ausreichen. Die Erfolge der exklusiven Mädchenförderung werden dagegen ausdrücklich gelobt. Während Mädchen von massiven Sonderprogrammen profitieren, wird die Krise der Lesekompetenz bei Jungen in die Verantwortung der einzelnen Lehrkräfte im Klassenzimmer abgeschoben. Die „individuelle Förderung“ wird zum Feigenblatt, um staatliche Untätigkeit zu kaschieren und handfeste Benachteiligungen im Regelsystem zu normalisieren.

 

2010: Massive Opposition von SPD, Grüne und Gewerkschaften gegen eine Bildungsförderung von Jungen. Tenor: Bildungsförderung von Jungen konterkariere Frauenförderung.

 

2010/2011: Erweiterung des Girls’ Days zu einem Girls & Boys-Day, wobei die Intension bei Jungen im Gegensatz zu Mädchen darin liegt, Jungen für schlecht bezahlte Berufe zu gewinnen, die man Mädchen nicht mehr zumuten möchte.

 

2011: GEW-Studie (Rieske). Der Politik wird die Absolution für ihr Nichtstun in der Jungenbildungsförderung erteilt. Tenor angesichts eine massiven exklusiven Mädchenförderung und nichts für Jungs: Jungen sind selber schuld

 

2012: Grüne behaupten im Bundestag, Jungen seien unbegabter als Mädchen.

 

2013: Zusätzliche exklusive Mädchen-MINT-Förderung: Regionale Vertiefungsprogramme (Beispiel „mint:pink“): Ab den 2010er-Jahren folgten stärker spezialisierte, mehrtägige Programme. Ein bekanntes Beispiel ist das 2013 in Hamburg gestartete Programm mint:pink der Initiative NAT.

 

2016: In der Bundestagsdrucksache Az.: WD 8 – 3000 – 068/15 aus 2016 „Benachteiligung von Jungen im Bildungswesen“ Aktenzeichen: WD 8 – 3000 – 068/15 (Abschluss der Arbeit: 12. Oktober 2015 Fachbereich: WD 8: Umweltschutz, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung) heißt es:

Bereits für den Beginn der 1990er-Jahre lässt sich anhand der Daten der allgemeinen Bildungsstatistik belegen, dass für Jungen Nachteile gegenüber Mädchen im Bildungssystem Deutschlands bestehen, und nichts dagegen spricht, dass sich dieser Befund auch für die 1980er-Jahre replizieren lässt. Tatsächlich ist unbekannt, wann genau die z. B. von Dahrendorf in den 1960er-Jahren konstatierten Bildungsnachteile von Mädchen ausgeglichen waren und sich in Bildungsvorteile verkehrt haben. […]. Fest steht, dass diesbezüglich – auch von Ungleichheits- und Bildungsforschern – eine Entwicklung regelrecht verschlafen wurde.“

Danach hat man die Akte geschlossen und weitergeschlafen. Denn geändert hat sich bis heute nichts.

 

2021: Die regelmäßigen Auswertungen der IGLU-Zyklen (wie zuletzt IGLU 2021) untermauern das Phänomen auf Basis standardisierter, anonymer Kompetenztests im Vergleich zu den tatsächlichen Lehrkraft-Empfehlungen. An der Benachteiligung von Jungen in der Schule bei der Notenvergabe hat sich seit der ersten Hamburger LAU-Studie also gar nichts geändert:

Jungen erzielen in den objektiven, computerbasierten Tests oft vergleichbare oder bessere kognitive Werte als Mädchen (insbesondere in Mathe und Naturwissenschaften).

Trotz gleicher oder höherer Testleistungen im Vergleich zu Mädchen erhalten Jungen von den Lehrkräften im Alltag im Durchschnitt schlechtere Noten und seltener die Gymnasialempfehlung.

 

2022: IQB-Studie: Fast die Hälfte der Jungen erreicht bei der Lesekompetenz in der 9. Klasse noch nicht einmal mehr den Mindeststandard, was zu einer hoher Gefährdung für funktionalen Analphabetismus führt. Ein neuer Tiefpunkt des bildungspolitischen Zurücklassens von Jungen.

 

2024: Der DIW-Chef Marcel Fratzscher interpretiert die schlechte Bildungssituation der Jungen nicht als Versagen oder Ungerechtigkeit, sondern als deren Frust über den Abbau ihrer angeblichen „Privilegien“.

 

2026: Der aktuelle ifo-Chancenmonitor zeigt sehr deutlich, dass sich die Schere bei den Bildungschancen weiter vergrößert hat.

Fazit:

Die Hamburger LAU-Studie aus dem Jahr 1997 hat als eine der ersten großen deutschen Längsschnittstudien offengelegt, dass Noten und Schullaufbahnempfehlungen neben den tatsächlichen fachlichen Kompetenzen stark von weiteren Faktoren wie dem Geschlecht und der sozialen Herkunft beeinflusst werden. Sie hat damals schon gezeigt, dass

  • Jungen in standardisierten, objektiven Leistungstests höhere Punktwerte bzw. Testleistungen erbringen mussten als Mädchen, um überhaupt dieselbe Gymnasialempfehlung oder die gleiche Note zu erhalten, und

  • bei der Vergabe der Schulempfehlung die Lehrkräfte die Leistung im Fach Deutsch (wo Mädchen oft einen Vorsprung hatten) deutlich stärker gewichteten als die Note im Fach Mathematik.

 

Dies hat aber nicht dazu geführt, dass die Politik etwas gegen diese Benachteiligung von Jungen unternommen hat. Stattdessen wurde eine geschlechterspezifische Bildungsförderung entwickelt, die von einer massiven exklusiven Mädchenbildungsförderung bei gleichzeitiger Weigerung exklusiver Jungenbildungsförderung insbesondere im Bereich Sprache und Lesen gezeichnet ist.

2010 wurde der Versuch einer Jungenbildungsförderung von SPD und Grünen massiv bekämpft. Tenor: Jungenbildungsförderung schade Frauenförderung. Das zeigt nochmals deutlich, dass das Zurücklassen von Jungen als wichtiges Frauenförderinstrument gilt.

In der Bundestagsdrucksache Az.: WD 8 – 3000 – 068/15 aus 2016 „Benachteiligung von Jungen im Bildungswesen“ heißt es: Bereits für den Beginn der 1990er-Jahre lässt sich anhand der Daten der allgemeinen Bildungsstatistik belegen, dass für Jungen Nachteile gegenüber Mädchen im Bildungssystem Deutschlands bestehen, und nichts dagegen spricht, dass sich dieser Befund auch für die 1980er-Jahre replizieren lässt. Tatsächlich ist unbekannt, wann genau die z. B. von Dahrendorf in den 1960er-Jahren konstatierten Bildungsnachteile von Mädchen ausgeglichen waren und sich in Bildungsvorteile verkehrt haben. […]. Fest steht, dass diesbezüglich – auch von Ungleichheits- und Bildungsforschern – eine Entwicklung regelrecht verschlafen wurde.“

Danach hat man die Akte geschlossen und einfach weitergeschlafen.

Daraus folgert nach unserer Ansicht, dass diese von der LAU-Studie belegte geschlechterspezifische Benachteiligung von Jungen von den politisch Verantwortlichen nicht als abzubauende Benachteiligung von Jungen, sondern im Gegenteil die Schule als willkommenes Werkzeug für eine „positive“ Diskriminierung von Jungen zur Frauenförderung wahrgenommen und zementiert hat. Die geschlechterspezifischen Disparitäten zuungunsten der Jungen wurden nicht durch die massive Mädchen-MINT-Förderung geschaffen, man hat sie stattdessen zur Zementierung im Sinne einer „positiven“ Diskriminierung von Jungen implementiert, die bis heute fortwährt.

Quellenverzeichnis

Plenarprotokolle des Deutschen Bundestages (17. Wahlperiode):

  • Plenarprotokoll 17/205 vom 09. November 2012: Rede von Jürgen Trittin (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen), S. 24893 ff., inklusive der Zwischenfrage von Kathrin Vogler (Die Linke).

  • Sitzung vom 12. Dezember 2012: Namentliche Abstimmung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes über die Umfang der Sorge der Eltern bei der Beschneidung des männlichen Kindes“ (§ 1631d BGB), Drucksache 17/11295.

Bundestagsdrucksachen, Koalitionsverträge & Ausschussprotokolle:

  • Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (17. Wahlperiode): Wortprotokolle der Haushaltsberatungen zum Einzelplan 17 (Herbst 2010), insbesondere die Debatten zur Umverteilung von Finanzmitteln zwischen Jungenarbeit und Frauenprojekten.

  • Bundestagsdrucksache Az.: WD 8 – 3000 – 068/15 aus 2016 „Benachteiligung von Jungen im Bildungswesen“ Aktenzeichen: WD 8 – 3000 – 068/15 (Abschluss der Arbeit: 12. Oktober 2015 Fachbereich: WD 8: Umweltschutz, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung)

Gewerkschaftliche Beschlüsse & Positionspapiere:

  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) – Hauptvorstand: Beschluss vom 05. März 2011: „Benachteiligte Jungen – übermächtige Frauen? Positionspapier zur aktuellen Debatte um Jungenbenachteiligung, Feminisierung der Bildung und Geschlechtergerechtigkeit“.

  • Frauenpolitikerinnen in der GEW (Februar 2010): Ergebnispapier „Bildungserfolge für Jungen durch mehr Männer in Lehrberufen!?“, Frankfurt am Main.

  • Rieske, Thomas Viola (2011): Bildung von Geschlecht. Zur Diskussion um Jungenbenachteiligung und Feminisierung in deutschen Bildungsinstitutionen. Eine Studie im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung, Frankfurt am Main: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

  • (Humme, Marks) Pressemitteilung der frauenpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks und der Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik Christel Humme (Stand 09.09.2011); https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/gleichstellungspolitik-fehlanzeige-bundesregierung

Medienberichte & Interviews:

  • Ich bin die erste Frau“. Homepage des BMAS Ursula von der Leyen im Interview mit der FAS vom 20. Dezember 2009.

  • Schmollack, S.; Lohre M.(2010) „Neue Männerpolitik braucht das Land“, TAZ vom 12.10.2010; www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/neue-maennerpolitik-braucht-das-land/ Abruf 06.12.2010

  • Humme, C. (2010) „Kristina Schröder macht eine Rolle rückwärts“, Veröffentlicht am 09.11.2010 auf der Homepage Christel Humme

  • Neutzling, R. (2005): Besser arm dran als Arm ab. In: Rose, L./Schmauch, U. (Hrsg.): Jungen – die neuen Verlierer? Königstein/Taunus: Ulrike Helmer Verlag, S. 75 (Cornelißen-Zitat)

  • Meiritz, A. (2009) „Neue Regierung will Männer emanzipieren“ in Spiegel online 16.10.2009, http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,655309,00.html , Abruf 02.12.2010

  • Krabel, J. (1998): Müssen Jungen aggressiv sein? Ohne Angabe der Auflage: Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Schmauch, U. (2005): Was geschieht mit den kleinen Jungen? – Ein persönlicher Blick auf die Entwicklung des Jungenthemas von den 70er Jahren bis heute. In: Rose, L./Schmauch, U. (Hrsg.): Jungen – die neuen Verlierer? Königstein/Taunus: Ulrike Helmer Verlag, S. 29.

  • https://www.tagesanzeiger.ch/wir-machen-uns-sonst-zur-komikernation-871547384921, Merkel: „Wir machen uns ja zur Komikernation“ Abruf 16.6.2026

Wissenschaftliche Grundlagen & Datenbasen (Referenzen der Debatte):

Gesetzestexte:

  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG): § 5 (Zulässigkeit positiver Maßnahmen) [3].

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): § 1631d (Beschneidung des männlichen Kindes).

  • Bundesregierung (2009): Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP 2009

Über Politiker:

Quelle Beitragsbild: KI-generiert mit Google Gemini

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte beachten Sie, dass Kommentare mindestens 5 und höchstens 1500 Zeichen haben dürfen.

Zitate können mit <blockquote> ... </blockquote> gekennzeichnet werden.

Achtung: Wenn Sie einen Kommentar von einem Smartphone verschicken, wird der Text manchmal von der Autofill-Funktion des Smartphones durch die Adresse ersetzt. Wenn Sie den Kommentar absenden, können wir den originalen Text nicht wiederherstellen.

Niemand mag Pop-ups!

Aber immerhin stehe ich nicht mitten auf der Seite. Wenn Sie sich für unseren Newsletter anmelden wollen, tragen Sie sich hier ein. Es lohnt sich!

Ihre Daten sind sicher! Die Email verwenden wir nur für den Newsletter. Sie können sich jederzeit abmelden.