Feminismus macht unglücklich – besonders Frauen!

von FrSch

Aus männerrechtlicher Sicht stellt sich nicht nur die Frage nach formaler Gleichberechtigung von Männern, sondern auch nach den kulturellen und psychologischen Folgen eines Ideensystems, das seit Jahrzehnten westliche Gesellschaften prägt – manche würden sagen zersetzt. Der rezente, institutionalisierte Feminismus erzeugt zunehmend dysfunktionale Effekte – sowohl für Männer als auch für Frauen.

Dazu gibt es eine ganze Menge entlarvender Videos auf YouTube:

1. Das Männerbild: Dauerhafte Schuldzuweisung

Die kanadische Literaturwissenschaftlerin Janice Fiamengo kritisiert in ihren Fiamengo Files, dass der Feminismus seit jeher strukturell auf einer Negativdarstellung des Mannes beruht, wie etwa die politischen Begriffe „Patriarchat“ und „toxische Männlichkeit“ zeigen. (Q 1)

Diese Verallgemeinerung und Dämonisierung der Männer bedient dabei wieder einmal eine Technik der Misandrie nach P. Nathanson und K. Young. Es entsteht dadurch ein kulturelles Klima, in dem Männlichkeit primär bis ausschließlich als Problem dargestellt wird. (Q 2)

Frauen wachsen jedoch nicht in einem abstrakten „Patriarchat“ auf, sondern in einer Gesellschaft mit Vätern, Brüdern, Partnern und Söhnen (soweit es Männer angeht). Wird Männlichkeit kulturell delegitimiert, trifft das damit auch Frauen – in ihren Beziehungen, ihrer Partnerwahl und ihrer Familie. Dauerhafte Konfliktrhetorik vergiftet Vertrauen. Langfristige Beziehungszufriedenheit basiert jedoch nachweislich auf gegenseitiger Wertschätzung. Der Feminismus vertieft aber die Gräben zwischen den Geschlechtern.

2. Weibliches Opfer-Narrativ vs. Selbstwirksamkeit

Der Feminismus verwendet allzu gerne das weibliche Opfernarrativ. Demnach sind Frauen immer und in jeder Situation die Opfer und Männer die Täter. Selbst da, wo es nachweislich nicht stimmt, wie bei Kachelmann, Lindemann, Gelbhaar – um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Eine mehrperspektivische und differenzierte Betrachtung findet nicht statt.

Wenn Frauen primär als strukturell benachteiligte Opfer sozialer Machtverhältnisse dargestellt werden, wird Verantwortung externalisiert. Frauen sind also nie Schuld an ihrem eigenen Handeln, egal was sie machen. Psychologisch ist jedoch belegt, dass Selbstwirksamkeit (Bandura, 1997) und wahrgenommene Kontrolle zentrale Faktoren für Wohlbefinden sind. (Q 3) Der Feminismus hält mit dem Opfernarrativ selber die Frauen klein! Viel sinnvoller wäre es, den Frauen einen positiven Weg zur gleichberechtigten Lebensgestaltung zu zeigen.

Wer sein Leben primär als Ergebnis unterdrückender Strukturen interpretiert, riskiert eine Reduktion auf eine eigenen Handlungsohnmacht. Aus dieser Perspektive ist das Opfer-Narrativ das Gegenteil von Empowerment: Es schwächt Resilienz und fördert Abhängigkeit von politischen Lösungen statt individueller Gestaltung. So wäre eine individuelle Förderung von fähigen Frauen viel sinnvoller, als die Anwendung einer Frauenquote, welche nur der Meritokratie, der Vorherrschaft von Leistung und Verdienst, widerspricht.

3. Dating und Hypergamie

Im Bereich Partnerschaft zeigen sich besonders deutlich die Nebenwirkungen feministischer Ideologie.
Empirische Studien zur Partnerwahl zeigen, dass Frauen im Durchschnitt Partner mit gleichem oder höherem sozioökonomischem Status bevorzugen (Hypogamie, Q 4). Gleichzeitig überholen Frauen in westlichen Ländern Männer beim Abitur und bei Hochschulabschlüssen. Daraus folgt: Je höher Frauen im Bildungssystem steigen, desto kleiner wird der Pool an Männern, die sowohl statusmäßig passen als auch sozial verfügbar sind. Das Resultat ist, dass die Akademikerinnen um eine sehr kleine Gruppe Männer mit sehr hohem Status konkurrieren. Gleichqualifizierte Männer werden von Frauen als „nicht attraktiv genug“ aussortiert, um dann zu behaupten, es gäbe keine guten Männer mehr. Männer mit niedrigem Bildungsabschluss werden aus dem Dating-Markt faktisch ausgeschlossen.

Zugleich besteht ein kultureller Widerspruch in der Selbsttäuschung der Frauen:
Sie geben häufig an, emotional zugängliche Männer zu wünschen (Q5), reagieren jedoch in Wirklichkeit stark auf Status, Dominanz und Durchsetzungsfähigkeit. Diese Selbsttäuschung erzeugt Frustration auf beiden Seiten der Geschlechter. Männer erleben Zurückweisung und Statusabwertung. Frauen erleben Enttäuschung, weil ihre Erwartungen statistisch unerfüllbar sind und sie schlussendlich ungewollt alleine bleiben.

4. Feminismus, Mutterschaft und sinkende Geburtenraten

Der Feminismus framt die Mutterschaft primär als Einschränkung oder Karrierehindernis für Frauen. Es kann daher nicht verwundern, dass sich in den sozialen Medien immer mehr Frauen gegen diese Sichtweise aussprechen oder sich im gesetzteren Alter über das Fehlen eigener Kinder auf Grund von Karriere beklagen. (Q 6)

Auffällig ist, dass der Feminismus besonders stark institutionalisiert ist in Gesellschaften mit niedriger Geburtenrate – etwa in Teilen Westeuropas. Länder mit starkem Gleichstellungsdiskurs weisen häufig Fertilitätsraten deutlich unter dem Reproduktionsniveau von 2,1 auf.

Zahlreiche Studien zeigen, dass unfreiwillige Kinderlosigkeit im späteren Leben mit erhöhter Unzufriedenheit korrelieren kann. Wenn Frauen in ihren fruchtbarsten Jahren vor allem auf Selbstverwirklichung im Erwerbsleben fokussiert werden, kann der spätere „biologische Realitätsabgleich“ schmerzhaft sein. Davon sind auch Männer, die eine Familie gründen wollen, betroffen, da sich diese Frauen einer Lebensplanung mit Kindern entziehen.

5. Die Abwertung von Jungen

Die Journalistin und bekennende Feministin Shila Behjat (Q7) weist darauf hin, dass Jungen im deutschen Bildungssystem statistisch häufiger schlechtere Noten erhalten, öfter sitzenbleiben und seltener das Gymnasium besuchen. Ironischerweise berichtet Sie selber, dass sie bei ihren eigenen Söhnen erstmals Diskriminierungsdynamiken wahrnimmt.

Trotzdem konzentriert sich Gleichstellungspolitik weiterhin überwiegend auf Frauenförderung. Dieses „Cherry-Picking“ ignoriert männliche Problemlagen – mit langfristigen Folgen für Bildungs- und Einkommensverteilungen; und damit auch auf die oben dargestellte Dating-Situation.

6. Quotenpolitik und das Gender-Paradox

Quotenregelungen (Frauenquote – Männerquote gibt es ja nicht) sind selektive Eingriffe in das Leistungsprinzip. Sie greifen, in Anwendung des „Cherry-Picking“ typischerweise in prestigeträchtigen, hochbezahlten Sektoren – nicht jedoch bei gefährlichen oder körperlich belastenden Berufen.

Dies kann zu Unzufriedenheit in der Belegschaft führen, denn zum einen sind Frauenquoten sexistisch und widersprechen dem Leistungsprinzip, zum anderen kann daraus resultieren, dass die Frauen in höheren Positionen nicht wertgeschätzt werden, weil ihnen unterstellt wird, dass sie den Job nicht wegen ihren Fähigkeiten erhalten haben. Darunter leiden dann sowohl die exzellenten Frauen, wie die überforderten Frauen, wie die Leistungsfähigkeit des Betriebs.

Der kanadische Psychologe Jordan Peterson verweist auf den Widerspruch zwischen einer Quotenregelung und dem Gender-Paradox (Q8): In besonders egalitären Gesellschaften sind geschlechtsspezifische Berufsentscheidungen stärker ausgeprägt. Dies bedeutet, dass in Gesellschaften mit freien Wahlmöglichkeiten die Frauen eher typisch weibliche Berufe mit viel menschlichen Kontakten wählen und Männer eher typisch männliche Berufe mit weniger menschlichen Kontakten und eher technisch-naturwissenschaftlicheren Ausrichtung. Damit widerspricht die Wirklichkeit dem feministischen Dogma, dass man die Frauen von diesen Berufen angeblich fernhalte. Es bedeutet, dass Unterschiede nicht sozial konstruiert sind, sondern einen biologischen Hintergrund haben: Jungen interessieren sich schon in jungen Jahren mehr für Dinge, während Mädchen sich mehr für Menschen interessieren. Eine Politik, die vollständige Ergebnisgleichheit erzwingt, missachtet damit individuelle Präferenzen.

7. Fazit und Forderungen

Der Feminismus ist eine Ideologie mit vielen, negativen Nebenwirkungen! Ein moderner Feminismus, der alle glücklicher machen würde, könnte:

  • erstmals die Leistungen der Männer für die Gesellschaft, in der Familie, in den Berufen, beim Aufbau und Erhalt der Infrastruktur etc. wohlwollend anerkennen.

  • die Männer mit ihren Schwächen und Problem und Diskriminierungen anerkennen, anstatt sie zu dämonisieren und für alles Schlechte verantwortlich zu machen.

  • die Selbstverantwortung der Frauen stärken und das strukturelle Opferdenken ad acta legen.

  • Frauen ermutigen, mit Männern auf gleichem oder niedrigerem akademischen und sozialen Status Beziehungen aufzubauen. Die Entschärfung der Hypergamie nutzt beiden Geschlechtern und wird auf Grund der Bildungstendenzen in Zukunft noch wichtiger.

  • eine positive und realistische Mutterrolle vermitteln. Dies würde Frauen, die gerne Mütter sein wollen und vielleicht auch noch Karriere anstreben, entlasten. Männer könnten damit eher ihren Familienwunsch erfüllen. Am Ende könnte die Geburtenrate sogar wieder steigen.

Wenn der Feminismus dies alles täte, wäre beiden Geschlechtern gedient und alle wären glücklicher.

Quellen:
  1. Fiamengo 2.0 – Feminism Was Never About Equality
    https://www.youtube.com/watch?v=7s-3WgAo-Gk&list=PLGFFi6pRCnCdQTe1iG3Tw4Td9jvhY2w74&index=2

  2. The Myth of the Patriarchy with Paul Nathanson
    https://www.youtube.com/watch?v=OUu7zb_a_DY

  3. Selbstwirksamkeitstheorie (Bandura) 
    https://www.youtube.com/watch?v=P7lWoPTyCl4

  4. Hypergamie – eine Analyse
    https://www.youtube.com/watch?v=CX1LUZTMzOU

  5. Sensible Männer sind unattraktiv – wissenschaftlich belegt! (Klaus Thiele)

https://www.youtube.com/watch?v=g_VDuPBvjjw

  1. The Truth About Feminism’s Impact on Marriage and Men | Janice Fiamengo

https://www.youtube.com/watch?v=SnnF5g35aHw

  1. Einen Sohn zu haben, ist problematisch in der heutigen Zeit“
    https://archive.ph/BtgZS

  2. Jordan Peterson Explains the Gender Paradox
    https://www.youtube.com/watch?v=UVvOv1UwJLA

 

Quelle Beitragsbild:  AdobeStock_208813884

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