Why I don’t need Feminism – Warum der radikale Feminismus ausgedient hat

von Sarah Klostermair, Anna-Lena Kümpel (Gastbeiträge)

Ein Gastbeitrag von Sarah Klostermair und Anna-Lena Kümpel für MANNdat
Die beiden Studentinnen bloggen als „Töchter der Freiheit“. Hier schreiben sie, warum sie den Feminismus nicht mehr brauchen.

„Why I don’t need Feminism“ ist eine Aktion von einer Gruppe von Frauen, die sich selbst „Women against Feminism“ (Frauen gegen Feminismus) nennt. Bei dieser Aktion machen Frauen mit einem Zettel in der Hand ein Foto von sich und schicken das Bild an „Women against Feminism“, die selbiges dann veröffentlichen. Auf den Zetteln haben die Frauen, die aus der ganzen Welt kommen, die Gründe aufgeschrieben, weshalb sie den Feminismus nicht brauchen. Die Argumente reichen von „…weil ich meinem Mann gerne ein Sandwich mache!“ über „…weil ich nicht von Männern unterdrückt werde, wenn sie mir ein Kompliment machen!“ bis hin zu „…weil die Welt Gleichberechtigung braucht, nicht Bevorzugung!“. Diese doch recht neue Bewegung zeigt, dass viele Frauen die Schnauze voll davon haben, von selbsternannten „Feminist_innen“ als Opfer dargestellt zu werden. So viele Frauen wollen nicht mehr schief angeschaut werden, wenn sie sich entscheiden, „Fulltime-Moms“ zu werden.

Wir brauchen keine Frauenquoten

Doch statt sich diesem Traum widmen zu können, werden Frauen durch „Frauenquoten“ in Führungspositionen katapultiert, in die sie vielleicht gar nicht hinein wollten. Wenn eine Frau es wirklich will, dann bekommt sie diesen Job auch ohne Frauenquote. Sie hätte sich beweisen können. Doch jetzt ist eine Frau auf Managementebene immer die „Quotenfrau“ und das ist ein Stempel, den man nicht mehr so einfach los wird. Die sogenannte Gleichstellung der Frau wird hier nur auf dem Papier erreicht, sie fördert aber gleichzeitig den Hass der Männer auf diese Frauen, die schon wieder etwas auf dem Silbertablett präsentiert bekommen haben, ohne nur einen Finger dafür rühren zu müssen.

Was wir aber nicht brauchen, sind Schreckschrauben, die bei jedem Flirtversuch „Sexuelle Belästigung!!!“ schreien, die die Familie, bestehend aus Mutter, Vater und Kind, zerstören wollen und nur weil sie selbst keinen abbekommen, jeden Mann als Vergewaltiger sehen.

Und um ehrlich zu sein, verdenken kann man euch Männern das wirklich nicht, uns würde das auch nerven. Leider bekommen junge Mädchen schon in der Schule vermittelt, dass sie sich bloß als Opfer darstellen müssen, um das zu bekommen, was sie haben möchten. Und jungen Menschen wird überhaupt nicht mehr beigebracht, dass sie etwas leisten müssen, wenn sie in der Welt bestehen oder etwas erreichen wollen. Vom Beibringen unternehmerischer Fähigkeiten ganz zu schweigen.

Frauen sollen ihre eigenen Entscheidungen treffen

Die „Töchter der Freiheit“, ein Blog, der seit Mai 2014 besteht und u.a. auch schon ein paar Artikel bei „eigentümlich frei“ veröffentlichten durfte, möchten genau bei dieser Problematik ansetzen. Wir möchten Frauen dazu ermutigen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, egal wie diese aussehen. Und wir möchten zeigen, dass es nicht verwerflich ist, wenn man als Frau aufsteht und seine Meinung sagt. Frauen sind keine Opfer und dürfen auch Männer nicht zu solchen machen! Die „Töchter der Freiheit“ möchten gerne den „Daughters of Liberty“, einer Gruppierung von Frauen aus dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, nachfolgen und in ihrem Andenken für die Freiheit, nicht nur für die der Frauen, sondern aller Menschen kämpfen.

Wir brauchen keinen radikalen Feminismus

Wir nennen uns Feministen, allerdings haben wir so gut wie nichts mit den Feministen zu tun, gegen die sich die „Women against Feminism“ stellen. Wir sind Frauen und stolz darauf und setzen uns für Frauen und ihre Probleme ein. Wir sind als liberale Feministen aber weit davon entfernt, irgendwem vorzuschrieben, wie er oder sie das Leben zu leben hat. Wir wollen im Gegensatz zu radikalen „Feminist_innen“ Frauen dazu ermuntern, sich für die Probleme, die wir erkannt haben, selbst einzusetzen und nicht darauf zu warten, dass es ein anderer tut. Wir „brauchen“ den Feminismus nicht mehr, wie wir ihn zu Zeiten des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges oder während der 70er Jahre gebraucht haben, aber wir sollten uns auch heute noch dafür einsetzen, dass Frauen erkennen, dass sie selbstständige Individuen sind, die nicht bevormundet werden müssen. Was wir aber nicht brauchen, sind Schreckschrauben, die bei jedem Flirtversuch „Sexuelle Belästigung!!!“ schreien, die die Familie, bestehend aus Mutter, Vater und Kind, zerstören wollen und nur weil sie selbst keinen abbekommen, jeden Mann als Vergewaltiger sehen.

Wir brauchen keinen radikalen Feminismus! Was wir brauchen, sind authentische, selbstbestimmte Frauen, die sagen, wenn ihnen etwas nicht passt!

Die Homepage der Töchter der Freiheit

Sarah Klostermair

Sarah Klostermair Gastbeitrag auf MANNdatist 19 Jahre alt, Studentin der Volkswirtschaftslehre und Vorsitzende der Hochschulgruppe „Libertäre Liste Bonn“. Sie engagiert sich auf dem Blog „Töchter der Freiheit“ für die individuelle Freiheit des Einzelnen und für Emanzipation.

Anna-Lena Kümpel

Anna-Lena Kümpel Gastbeitrag auf MANNdat ist Studentin der Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart und setzt sich als „Tochter der Freiheit“ für das Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen ein.

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