Die männerpolitischen TOP-10-News der Woche aus Genderama (KW19)

von Dr. Bruno Köhler

Genderama ist die wichtigste deutschsprachige Nachrichtenseite zu den Rechten von Jungen, Vätern und Männern. MANNdat bringt die Top-10-Beiträge der Woche, mit freundlicher Genehmigung des Autors Arne Hoffmann.

Die Beiträge sind original aus Genderama übernommen. Die Überschriften sind von MANNdat. Ansonsten sind zusätzliche MANNdat-Kommentare gekennzeichnet.

10. Rihanna goes Misandry

Die Journalistin Kelsey McKinney analysiert Männerfeindlichkeit in den Videos der Popsängerin Rihanna.

9. Wie Feministinnen „diskutieren“

[MANNdat] Mangel an Dialogfähigkeit ist ein Charakteristikum des Feminismus. Hier sehen Sie, wie eine öffentliche Diskussion abläuft, wenn Feministinnen mitmischen.

Bei einem Auftritt der Feminismuskritiker Christina Hoff Sommers und Milo Yiannopolous an der Universität Amherst tobten Social Justice Warriors mal wieder mit einem kollektiven Wutanfall. (Der hier verlinkte Artikel enthält auch einen Videomitschnitt, der zeigt, wie sich Feministinnen bei einer solchen Veranstaltung aufführen. Ich [Arne Hoffmann] hatte das ja selbst schon einmal erlebt, als Monika Ebeling zu Gast an der Universität Mainz war.)

Genderama empfiehlt, sich wechselseitig solche Aufnahmen von Feministinnen aus dem wahren Leben anzusehen und die aktuellen Lobpreisungen dieser Ideologie in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Die enorme Kluft zwischen Propaganda und Wirklichkeit könnte kaum deutlicher werden.

[MANNdat] Zur Erläuterung: Die Süddeutsche kriecht derzeit dem Feminismus in den Hintern, indem sie den alten Manipulationstrick anwendet: Sie stellt positiven Feminismus-Beispielen einem negativen Maskulisten-Beispiel gegenüber. Aber von einem Ochsen darf man eben nicht mehr als Rindfleisch erwarten. 

Die Attacken aus dem Publikum inspirierten den kanadischen Stand-Up-Comedian Steven Crowder, der neben Sommers und Yiannopolous auf der Bühne war, zu einem Rant gegen die Störer, der jetzt schon als „episch“ gilt. Die Aufzeichnung dieses Rants auf Youtube wurde jetzt schon mehr als 340.000 Mal gesehen. Auch ein Mitschnitt der gesamten Veranstaltung steht auf Youtube.

8. Männer fühlen sich im Bereich der Chemischen Industrie benachteiligt

Wie die männerpolitische Website Freimann in ihrem aktuellen Newsletter mit Bezug auf die Frankfurter Allgemeine vom 26. April berichtet, fühlen sich auch in der chemischen Industrie die Männer inzwischen benachteiligt: „Laut einer Umfrage zur Chancengleichheit in der chemischen Industrie des Arbeitnehmerverbandes VAA (die kleinere Gewerkschaft, aber bei Leitungskräften stärker vertreten), die alle fünf Jahre durchgeführt wird, halten Männer Frauen bevorzugt und umgekehrt. Männer sehen sich bei Ausschreibungen gerade im mittleren Management benachteiligt, weil bei gleicher Qualifikation oder generell Frauen bevorzugt würden.“

7. Selbstmordrate von Männern steigt

Einer aktuellen Studie zufolge haben junge Schwule ein sechsfach erhöhtes Suizidrisiko. Die Studie wurde an der London School of Hygiene and Tropical Medicine durchgeführt und gilt in Europa als die erste repräsentative Studie, die sich mit den Unterschieden zwischen homo/bi- und heterosexuellen Männern bezüglich psychischer Erkrankungen auseinandersetzt.

Allerdings steigt die Häufigkeit der Selbsttötungen bei Männern insgesamt rapide an. Jack Hadfield berichtet über erschreckende Zahlen aus den USA, die von den Leitmedien typischerweise ignoriert werden: “What if I told you that the percentage of men taking their own lives had, in the past fifteen years, soared to unprecedented heights, increasing 62% faster than the percentage of women doing the same?”

6. Männer werden an Universitäten häufiger vergewaltigt als in Gefängnissen

Das liberale Magazin Reason kann es nicht fassen, dass einem Bericht des Weißen Hauses zufolge Männer an Universtäten häufiger vergewaltigt werden als in Gefängnissen.

[…] “Oft-cited surveys published by The Washington Post / Kaiser Foundation and the Association of American Universities put the college male victimization rate at between 5 and 8 percent. The sexual assault rate for male prison inmates, however, is 3.7 percent, according to the White House report. In other words, the sexual assault rate for men in prison is half what it is for male college students. […]”

Der Autor des Artikels, Robby Soave, äußert abschließend die gewagte These, dass an den offiziellen Statistiken über sexuelle Gewalt an Universitäten generell etwas nicht stimmen könnte.

5. Wie steht es um die männlichen Opfer häuslicher Gewalt?

Die Mittelbayerische veröffentlicht einen dpa-Artikel von Christian Schultz, in dem es um die üble Situation für männliche Opfer häuslicher Gewalt geht. Der Artikel enthält auch eine bemerkenswerte Statistik: „Der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik für 2014 zufolge waren von 548.848 Opfern vollendeter Körperverletzungsdelikte 61,9 Prozent Männer. Gleichzeitig waren von knapp 8800 Gewaltopfern, die bundesweit im vergangenen Jahr materielle Hilfe vom Weißen Ring bekamen, nur rund 1900 Männer.“

Bei den Kolumnisten, die mich [Arne Hoffmann] vor einiger Zeit als Vertreter des linken Maskulismus interviewt hatten, berichtet Rene Pickardt über seine Erfahrungen als männliches Opfer von häuslicher Gewalt.

4. Von welchem Land kann Bundesjustizminister Heiko Maas etwas lernen?

In Trinidad und Tobago wird ein Gesetz zur häuslichen Gewalt geändert, damit auch männliche Opfer besser zu ihrem Recht kommen. Schon jetzt machen männliche Opfer dort 26 Prozent des kriminalpolizeilich erfassten Hellfelds bei diesem Delikt aus: “Speaking at the launch of the TT Central Registry on Domestic Violence at the Gender and Child Affairs Division, OPM, Tower D in Port-of-Spain, Webster-Roy said survivors of domestic violence, particularly men, are still reluctant to make a report based on self-blame, fear of reprisal and re-victimisation, and mistrust of authorities.

(…) Noting that many men were victims and survivors of domestic violence who desperately need intervention, Webster-Roy said, „We need to ensure that their voices are heard and rehabilitative action taken.“ Men hurt just as much as women, she said, „and if we are to have a balanced society, we need to serve our men just as equally as we serve our women,“ she said.

The negative stereotyping of men as aggressors and women as victims, she said, has worked to obscure men suffering from society’s view.
(…) The under-reporting of abuse and the silence by abused males, she said, renders the true picture of domestic violence incomplete.”

(Die Verbindung zu der verlinkten Website ist etwas störrisch, hier findet man denselben Artikel.)

3. Väter sind sozialer als die Politik erlaubt

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben Mütter keine stärkere Verbindung zu ihren Kindern als Väter, argumentiert die britische Daily Mail.

2. Auch in Österreich sehen immer seltener junge Männer von linken Parteien ihre Interessen vertreten

Bei den Wahlen in Österreich haben vor allem Frauen mit Hochschulreife den Kandidaten der Grünen gewählt und Männer ohne Hochschulreife den Kandidaten der FPÖ. Der Wiener Männerrechtler Gerhard Kaspar kommentiert diese Entwicklung auf Facebook: „Das Ergebnis ist eine Mehrheit von bildungsbenachteiligten Männern gegenüber einer Minderheit von bevorzugten und bisher vom Frauenminsterium im Bildungsbereich protegierten Frauen. Daher ist das Wahlverhalten kein Wunder. Die Buben (…) werden systematisch ins Bildungsabseits geschoben und von höheren Qualifikationen immer mehr weg gedrängt. [Bundesministerin für Bildung und Frauen] Heinisch-Hosek schwärmt von den bestausgeblidesten Mädchen die jetzt gefälligst auch im Beruf die Spitze zu stellen hätten. Notfalls mit Quoten und anderen gesetzlichen Vorschriften zur Förderung von Frauen, meint sie. Für den Bildungsrückstand der Buben hat sie nur die Sicht, dass diese eben nicht so fleißig und begabt wären wie die Mädchen. […]“

1.Susanne Schneider (FDP) redet Tacheles zur Situation von Jungen

[MANNdat] Während Martin Rosowski vom Bundesforum Männer, das vom Frauenministerium mit Steuergeldern in sechsstelliger Höhe finanziert wird, durch die Lande tingelt und die Bildungssituation von Jungen verharmlost, soweit er nicht gerade dabei ist, Genderkongresse zu hintertreiben, spricht die gleichstellungspolitische Sprecherin FDP das an, was Rosowski tun müsste, aber nicht tut.

Susanne Schneider, gleichstellungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen, äußert sich auf ihrer Website zum heute bundesweit stattfindenden Girls Day, der in einigen Regionen durch einen Boys Day erweitert wurde (in Nordrhein-Westfalen durch Schneiders eigenes Hinwirken): „Schon heute gibt es in den medizinisch-pharmazeutischen, pflegerischen und erzieherischen Bereichen einen akuten Mangel an männlichen Nachwuchskräften. Die einseitige Berufswahl ist häufig noch an klassische Rollenbilder geknüpft, dabei hat sich die Gesellschaft längst für viele individuelle Lebens- und Berufsmodelle geöffnet. Von daher freue ich mich, dass auf unsere Initiative hin nun sowohl Mädchen als auch Jungen im Landtag vielfältige Berufe ausprobieren konnten.

Der Boys’ Day hat zu lange ein Schattendasein gepflegt. Dabei gehören Jungen laut zahlreicher Studien schon länger zu den Bildungsverlierern: In der Schule haben Jungen häufig schlechtere Noten und besuchen seltener das Gymnasium. Alarmierend ist zudem, dass fast zwei Drittel der Schulabbrecher männlich sind. Das ist ein besorgniserregender Trend. Denn ohne Schulabschluss und mit schlechten Noten ist der Weg in qualifizierte Berufe dann extrem schwer. Mein Appell lautet daher: Statt ausschließlich Mädchen zu fördern, wie es die rot-grüne Landesregierung in NRW seit langem unverändert tut, müssen endlich auch die Jungen genau in den Blick genommen und stärker individuell gefördert werden.“

Und noch ein dringender Aufruf!

Die geschlechterpolitische Initiative Gleichmaß sucht noch nach Unterstützern für eine in Ostthüringen geplante Schutzwohnung für Männer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Dabei freut man sich auch über Sachspenden in Form von Mobiliar, Haushaltsgeräten, Ausstattungsgegenständen und Haushaltwäsche.

Bildquelle: (c) Arne Hoffmann

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