Die männerpolitischen TOP-10-News der Woche aus Genderama (KW23)

von Dr. Bruno Köhler

Genderama ist die wichtigste deutschsprachige Nachrichtenseite zu den Rechten von Jungen, Vätern und Männern. MANNdat bringt die Top-10-Beiträge der Woche, mit freundlicher Genehmigung des Autors Arne Hoffmann.

Die Beiträge sind original aus Genderama übernommen. Die Überschriften sind von MANNdat. Ansonsten sind zusätzliche MANNdat-Kommentare gekennzeichnet.

10. Politisch inkorrekte Zahlen aus einer Studie zu frauenfeindlichen Tweets auf Twitter

Einer aktuellen Studie zufolge stammen 50 Prozent der frauenfeindlichen Tweets auf Twitter von Frauen. Erwarten Sie nicht, dass diese Untersuchung in der feministischen Debatte über Online-Attacken eine große Rolle spielen wird.

[MANNdat] Eine Studie zu männerfeindlichen Tweets gab es nicht.

9. Wie ein Handy gegen Falschbeschuldigung helfen kann

Eine US-amerikanische Cheerleaderin beklagt in einem Notruf an die Polizei häusliche Gewalt. Aber anders als in vielen Fällen dieser Art hat ihr Partner mit seinem Handy aufgezeichnet, dass in Wahrheit sie die Täterin war. Die ABC-News berichten.

8. Als Vorgeschmack auf die EM: 7:0 für die Jungs

Australiens Fußballmannschaft, die als fünftbestes Team der Welt im Frauenfußball gilt, trat gegen ein Team von Jungen an, die alle jünger als 15 Jahre alt waren. Das Ergebnis: 7 zu 0 für die Kinder.

7. Die Zahl der Sexualstraftaten von Frauen steigt

In Großbritannien steigt die Zahl von Sexualstraftaten, die von Frauen begangen werden, stark an. (Es kann sich hierbei natürlich auch um ein Aufweichen der Dunkelziffer handeln.)

6. Regierung fordert härtere Strafen für Falschbeschuldigungen

[MANNdat] Nein, natürlich nicht in Deutschland. Das geht nur in einem Land mit Maas-loser Regierung.

Die dänische Regierung fordert härtere Strafen für Falschbeschuldigungen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt.

5. Wie die von der Politik ignorierte Realität der männlichen Arbeitswelt wirklich aussieht, zeigt das Magazin “Vice” auf

[MANNdat] Im geschlechterpolitischen Diskurs werden Männer ausschließlich als hochbezahlte Topmanager wahrgenommen und kolportiert. Das ist vermutlich einer der Gründe, warum sich zunehmend junge Männer von den politisch Verantwortlichen des parteipolitischen Establishments abwenden.

Das Magazin Vice berichtet über die Umstände, unter denen […] Männer in Betrieben der Schlachtindustrie arbeiten müssen. Der Artikel schildert die Ausbeutung der zumeist osteuropäischen Männer zu niedrigsten Löhnen, die Verhinderung jeglicher gewerkschaftlicher Organisation, das Drücken des Mindestlohns, die Abschottung der Arbeiter von der Außenwelt, schwere körperliche Arbeit bis zu zwölf Stunden pro Tag, unhygienische Unterbringung, Beschimpfungen und Drohungen durch Vorgesetzte sowie die Vertuschung von Arbeitsunfällen.

4. Sind in Merkels Vorzeigeflüchtlingscamp Jungen sexuell missbraucht worden?

Im von Angela Merkel als beispielhaften Erfolg ihrer Flüchtlingspolitik vorgestellten türkischen Camp Nizip sollen bis zu 30 Jungen sexuell missbraucht worden sein.

3. Eine Sammlung von Studien zur in Deutschland legalisierten Körperverletzung an Jungen

Das Blog Phaislum hat […] eine empfehlenswerte Sammlung von Studien zum Thema „Beschneidung“ veröffentlicht sowie einen Kurzbericht eines Betroffenen dieser Praktik.

2. Männer, die es politisch korrekt gar nicht gibt, machen auf sich aufmerksam

Männliche Opfer sexuellen Missbrauchs unternehmen eine politische Radtour von Manchester nach London, um auf den Mangel an Hilfsangeboten hinzuweisen.

1. Stefan Schleim enthüllt Propagandatricks des Feminismus

Auf Telepolis veröffentlicht Stefan Schleim heute den zweiten Teil seiner Serie über die Opfer von Gewaltverbrechen. Nachdem er unter Rückgriff auf die Prävalenzstudie des Bundesfrauenministeriums noch einmal daran erinnert, dass Deutschland offenkundig KEINE Rape Culture darstellt, obwohl „in der Diskussion um sexualisierte Gewalt regelmäßig so getan“ werde, enthüllt er einige der üblichen Tricks, mit denen Feministinnen die weiblichen Opferzahlen in die Höhe zu treiben versuchen. Dazu gehören die Unterschlagung der männlichen Opfer sexueller Gewalt, das Messen mit zweierlei Maß, großzügige Definitionen von „Vergewaltigung“ sowie manipulierte Zahlen und Statistiken. Zuletzt zieht er folgendes Fazit:

In der Diskussion aber nur zu thematisieren, eine von fünf Frauen sei vergewaltigt worden, unterschlägt dutzende Millionen männlicher Opfer sexueller Gewalt und macht Gebrauch von einer fraglichen Definition von „Vergewaltigung“.

Solche Zahlen wurden von der genannten deutschen Prävalenzstudie erst gar nicht erhoben; vielleicht, weil es kein Männerministerium gibt. Ein größeres Versäumnis muss man dem Gender Equality Index des European Institute for Gender Equality, einer EU-Institution, vorwerfen. Für den Index über Geschlechtergerechtigkeit werden zwar sieben Indikatoren zur (körperlichen, sexuellen und psychischen) Gewalt gegen Frauen erhoben, jedoch kein einziger zur Gewalt gegen Männer.

Da gemäß den US-Zahlen jedoch auch Männer häufig Opfer sexueller Gewalt und gemäß der Deutschen Kriminalstatistik sogar deutlich häufiger Opfer schwerer Gewaltstraftaten werden als Frauen, ist dieses Versäumnis schwer nachvollziehbar. (…) Dieses Versäumnis legt ein ausgeprägtes Opfer-sind-Frauen-Denken auf politischer Ebene und bei den Opferschutzverbänden nahe.

Urheber: olegdudko / 123RF Lizenzfreie Bilder

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