Die Top-10-Genderamabeiträge der Woche (KW09)

von Dr. Bruno Köhler

Genderama ist die wichtigste deutschsprachige Nachrichtenseite zu den Rechten von Jungen, Vätern und Männern. MANNdat bringt die Top-10-Beiträge der Woche, mit freundlicher Genehmigung des Autors Arne Hoffmann.

Die Beiträge sind original aus Genderama übernommen. Die Überschriften sind von MANNdat. Ansonsten sind zusätzliche MANNdat-Kommentare gekennzeichnet.

10. Problemlösungsfindung auf feministisch

Die Hollywood-Schauspielerin Emma Thompson findet, dass zu viele alte weiße Männer den Oscar gewinnen und schlägt vor, diese Männer einfach umzubringen.

9. Hillary Clinton spielt die Männerfeindbildkarte

Hillary Clinton, Bewerberin um die Präsidentschaftskandidatur in den USA, hat in ihr Team jetzt eine Frau aufgenommen, die findet, dass Männer, denen ein sexueller Übergriff vorgeworfen wird, unabhängig von der Beweislage zunächst als schuldig betrachtet werden sollten: Der Preis dafür, einem echten Opfer nicht zu glauben, würde den Preis, einen Unschuldigen als Vergewaltiger zu brandmarken, weit übersteigen. Der Daily Caller berichtet.

8. Die “Zeit“ auf Dummen- und Dumminnenfang

In einem Artikel der „Zeit“ versuchten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer, Männer für den Feminismus zu rekrutieren. Die Bloggerinnen Miria und Anne Nym arbeiten in ihren Analysen dieses Artikels heraus, inwiefern Herr und Speer sowohl vom Feminismus als auch von Männern ein schlechtes Bild haben, mit „ziemlich widerlichen männerfeindlichen Unterstellungen“ arbeiten und mit ihrem Artikel offenkundig „auf Dummenfang“ sind. Sowohl Vincent-Immanuel Herr als auch Martin Speer sind „Aktivisten“, die von der grünen Heinrich-Böll-Stiftung gefördert werden, was wohl ausreicht, um schon in jungen Jahren unausgegorenen Nonsens in der „Zeit“ veröffentlichen zu dürfen.

7. 90 % der allein reisenden minderjährigen Flüchtlinge sind Jungen

„Fast 4800 allein reisende Flüchtlingskinder sind in Deutschland als vermisst gemeldet. Die Behörden haben jeden Kontakt verloren, Beobachter befürchten das Schlimmste.“ Das berichtete gestern Die Welt. Mehr nebenher erfährt man in dem Artikel, dass mehr als 90 Prozent der allein reisenden minderjährigen Flüchtlinge Jungen sind: „Sie haben sich oft monatelang allein oder in Gruppen durchgeschlagen.“

6. Merkels Mickymäuse

In der letzten Ausgabe des FOCUS fand sich ein lesenswerter Artikel, der heute bereits online steht. Professor Matthias Franz, Ausrichter der Männerkongresse an der Universität Düsseldorf, erklärt: Gewalt gegen Frauen hat mit Gewalt gegen Jungen zu tun. Ein Auszug: „Verhangen ist (…) der Blick etlicher unserer Politikerinnen und Politiker. Trotz wünschenswert eindeutiger Verurteilung der Mädchenbeschneidung wurden die zahlreichen juristischen und medizinischen Kritikerinnen und Kritiker der religiös motivierten Beschneidung von Jungen im Zusammenhang mit dem – schon wieder Köln – Beschneidungsurteil von 2012 von der Bundeskanzlerin als Mickymäuse abgetan. Ein prominenter Grüner, der es in der Vergangenheit schon schwerhatte, sich auf die Seite missbrauchter Kinder zu stellen, rückte die Beschneidungskritiker sogar in die Nähe von Antisemiten. Und Deutschlands bekannteste Frauenrechtlerin befürwortete aus feministischer Sicht die Jungenbeschneidung mit entsetzlichen Argumenten.
Die Beschneidung ist und bleibt aber eine traumatische Verletzung der genitalen kindlichen Integrität. Der unfassbare Skandal der diskriminierenden Ungleichbehandlung von Jungen, die Erlaubnis ihrer Beschneidung ohne medizinische Indikation und Fachkunde durch den Gesetzgeber haben in Deutschland nach Auffassung führender Verfassungsrechtler zu einem schweren Bruch der Rechtssystematik und zu einer Relativierung menschenrechtlicher Grundwerte geführt.“ Professor Franz fordert eine „offensive Markierung mühsam erkämpfter demokratischer Grundwerte“ auch gegen ethnische und religiöse Minderheiten. Sobald es um andere Fragen als Genitalverstümmelung bei Jungen geht, ist diese Haltung hierzulande inzwischen weitgehend Konsens.

5. Männliche Opfer aus Köln weiterhin vertuscht

Auf Telepolis nennt Thomas Moser heute konkrete Zahlen zu den männlichen Opfern der Kölner Silvesternacht und fragt, weshalb Politik und Medien ausschließlich die weiblichen Opfer thematisieren, obwohl die Zahlen der Staatsanwaltschaft hierzu bereits seit Wochen vorliegen: „Auf Nachfrage teilt die Staatsanwaltschaft (StAW) Köln mit, eine „vorläufige – grobe – Auswertung der verfolgten Strafanzeigen hat ein Verhältnis der geschädigten männlichen Personen zu den geschädigten weiblichen Personen von ca. 1:5 ergeben“ – Stand 20.1.2016. Ein Sechstel – das ist eine relevante Größe. Mit Stand vom 29.1.2016 gibt die Behörde die Zahl der Strafanzeigen mit „insgesamt 1016“ an. Sprich: etwa 170 Männer waren betroffen.
(…) Am 18. Februar konstituiert sich im Landtag von Nordrhein-Westfalen ein Untersuchungsausschuss (UA) zur „Silvesternacht 2015“. Im Einsetzungsauftrag vom 27.1.2016 heißt es: „In der Nacht zum 01.01.2016 wurden im Bereich Kölner Dom/Hauptbahnhof eine Vielzahl von Sexual-, Raub- und Diebstahlsdelikten begangen. Opfer waren nahezu ausschließlich Frauen.“
Die männlichen Opfer werden nahezu komplett geleugnet. Obwohl bei Polizei und Staatsanwaltschaft längst Zahlen über sie vorlagen. (…) Zunächst wurden sämtliche Opfer verschwiegen. Jetzt die, die das unpassende Geschlecht haben.“

4. Foto des Jahres

[MANNdat] Während sich im In- und Ausland Linkspopulisten und Rechtspopulisten durch einen Kompromiss zwischen politisch inkorrektem Feindbild „Flüchtling“ und politisch korrektem Feindbild „Mann“, nämlich dem „männlichen Flüchtling“, weitestgehend angenähert haben, sollte uns ein Foto nachdenklich machen:
Das Pressefoto des Jahres zeigt einen Mann mit seinem Kind.

3. Entschädigung für Falschbeschuldigung

Ein Student der Universität Minnesota erhält eine Entschädigung von 245.000 Dollar in einem Vergleich nach einer Falschbeschuldigung im Zusammenhang mit sexueller Gewalt.

2. Irische Männerrechtsorganisation formiert sich

Die irische Männerrechtler-Gruppe Men’s Voices plant, die Behandlung von Männern in der irischen Gesellschaft zu einem Kernthema bei den nächsten Wahlen zu machen. Die Irish Times berichtet.

1.Bürger lassen sich Meinung nicht aufzwingen

[MANNdat] Ein beeindruckendes Beispiel für den Unterschied zwischen veröffentlichter Meinung (von Presse und Politik) und öffentlicher Meinung: „Die Mehrheit der Bürger glaubt nicht an einen Gender Pay Gap zwischen Männern und Frauen“ berichtet frustriert eine Firma, der es offenkundig ein Anliegen ist, den Glauben an diesen Gender Pay Gap zu verbreiten.

Urheber: tolgatezcan / 123RF Lizenzfreie Bilder

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Lesermeinungen

  1. Von Wolf

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