Barley (SPD) will “ein Europa der Frauen“

von Gastbeiträge

Bild: Adobe.stock, user: Zerbor

Die Spitzenkandidatin der SPD Katarina Barley (SPD) macht klar, was MANNdat-Leser schon lange wissen. Sie wird sich lediglich für die Anliegen der weiblichen Hälfte der europäischen Bevölkerung einsetzen. Der Kölner Väteraufbruch für Kinder kommentiert.

Das Blog Alternativlos-Aquarium schrieb über Katarina Barley 2017:

Gemeinsam mit Manuela Schwesig ist Katarina Barley verantwortlich für den Sechs-Punkte-Plan der SPD zur Stärkung von Frauenrechten. Dieser umfasst folgende Punkte: Kampf gegen den angeblichen Gender Pay Gap, Frauenquote, Verschärfung des Sexualstrafrechts, ´frauenpolitischer Fokus in der Außenpolitik´, Gleichstellung und Verbot sexistischer Werbung. Kein Wunder also, dass sie auch die Radikalfeministin Stevie Schmiedel von PinkStinks unterstützt.

(…)

Gemeinsam mit Elke Ferner, der Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, erklärt sie im November 2016: ´Frauen erfahren aufgrund ihres Geschlechts unterschiedlichste Formen von Gewalt. Dazu gehören häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung und sexualisierte Gewalt in Konflikten. Gewalt an Frauen findet täglich und mitten unter uns statt: ob zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder im Internet. Die Täter stammen oft aus dem nächsten Umfeld: der eigene Mann, der Vater, ein guter Bekannter oder der Kollege.´

Wie so viele Feministinnen reagiert sie äußerst wehleidig auf jedes eingebildete Wehwehchen: ´Sexismus äußert sich im Alltag häufig schon durch kleine Bemerkungen und Andeutungen. Und oft sind diese gar nicht direkt sexuell anzüglich, lassen aber auf den zweiten Blick tief in das jeweilige Frauenbild blicken´. Während ihr eigenes Männerbild selbstredend objektiv und differenziert ausfällt: ´Das gibt es oft im Netz. Alte Männer, die mit der Wirklichkeit nicht mehr klarkommen und sich als mitfühlende Frauen ausgeben.´

Beim SPD-Neujahrsempfang 2017 in Fulda erklärte Katarina Barley, eine strauchelnde Sozialdemokratie sei in der Geschichte immer ein Warnruf für die Demokratie gewesen. Da hat wohl eine Frau Barley beim SPD-Geschichtsunterricht nicht richtig aufgepasst. So das Blog Alternativlos-Aquarium weiter:

Am 23. Dezember 1918 und im Januar 1919 rief Friedrich Ebert die reaktionärsten Kräfte der alten kaiserlichen Armee und ihre Freikorps gegen die Linksradikalen zu Hilfe, durch die sich die Regierung durchaus zu Recht bedroht sah, statt sich auf sozialistisch-demokratische Truppen und die mobilisierten Arbeiter zu stützen. Die daraus folgenden Gemetzel gingen als Blutweihnacht und Marneschlacht der deutschen Revolution in die Geschichte ein und waren der Grund, warum die SPD in dem Jahr, das auf die Wahlen zur Nationalversammlung folgte, ungefähr die Hälfte ihrer Anhänger verlor.

In den ersten Maitagen des Jahres 1929, nachdem die SPD bei den Wahlen im Jahr davor das beste Ergebnis seit 1919 erzielt hatte und Teil einer Großen Koalition wurde, ließ Polizeipräsident Zörgiebel (SPD) die Teilnehmer der illegalen Maidemonstration von ´Säuberungskommandos´ zusammenschießen. Die Quittung? Während die SPD am 20. Mai 1928 noch auf 29,8 Prozent der abgegebenen Stimmen kam, waren es am 14. September 1930 nur noch 24,5 Prozent. In der gleichen Zeit stieg der Stimmenanteil der NSDAP von 2,6 auf 18,3 Prozent.

Der massive Wählerschwund der SPD heutzutage hat zwar keine blutigen, aber ebenfalls klar zu benennende Gründe, angefangen mit der Unsozialpolitik unter Gerhard Schröder (Hartz IV, Agenda 2010, Hedgefonds) bis zur Männerfeindlichkeit (Scheidungsrecht, Sexualstrafrecht, Quotenregelung, Sprachdiktate usw.) und den zutiefst antidemokratischen Versuchen von Unrechtsminister Heiko Maas, Zensurmaßnahmen zu privatisieren, um hemmungslos gegen Andersdenkende vorgehen zu können, oder Manuela Schwesigs Amtsmissbrauch, um in das laufende Verfahren in der Sache Gina-Lisa Lohfink einzugreifen.

Vielleicht ist es also ganz anders als es uns Frau Barley weismachen möchte. Vielleicht ist eine strauchelnde Sozialdemokratie in der Geschichte kein Warnruf für die Demokratie gewesen sondern schon immer ein Warnruf für die SPD-Oberen, wieder auf den demokratischen Weg zurückzukehren.

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Lesermeinungen

  1. Von Bernd Jenne

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  2. Von Bernd Jenne

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  3. Von wolf

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    • Von Dr. Bruno Köhler

    • Von nico

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