Bund der Steuerzahler kritisiert Bundesforum Männer

von MANNdat

Der Bund der Steuerzahler hat das Bundesforum für Männer in seinem Schwarzbuch 2011 erwähnt. Kritikpunkt ist der hohe Verbrauch an öffentlichen Mitteln bei geringer Aktivität. Übersehen wurde vom Bund der Steuerzahler allerdings die nahezu uferlose Alimentation feministischer Initiativen mit weitaus höheren Steuermitteln bei nahezu durchgängig fragwürdigen Inhalten.

Apropos: MANNdat ist ein gemeinnütziger Verein, welcher sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Alle Aktivitäten von MANNdat werden in ehrenamtlicher Arbeit erbracht.

MANNdat gibt im Folgenden die Kritik des Bundes der Steuerzahler wieder.



Neue Männervereine braucht das Land

Bund. Neue Männervereine braucht das Land, dachte sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Und spendierte zunächst 132.450 Euro als Anschubfinanzierung für das neu gegründete „BUNDESFORUM MÄNNER“. Das Geld sei „im Wesentlichen in Vernetzungstreffen und Beratungen zur Vereinsgründung geflossen“. Oh ha, das müssen sehr viele und aufwändige Treffen gewesen sein. Denn Struktur und Satzung dieses Vereins sind allenfalls Standard. Zu den Gründungsmitgliedern dieses Dachverbandes zählen mit dem DRK, dem Paritätischen Bildungswerk, den Männerorganisationen der evangelischen und katholischen Kirche, dem Schwulenverband sowie der Gewerkschaft Verdi durchaus namhafte Organisationen. Es ist also für die Steuerzahler nicht erkennbar, warum hier sechsstellige Summen fließen, um Vereinsvernetzungen auf den Weg zu bringen. Und für viel mehr als „Vernetzungen“ war bislang wohl auch keine Zeit. Seit Gründung Ende 2010 gab es ganze acht Presseerklärungen des Verbandes, obwohl Öffentlichkeitsarbeit ein zentrales Ziel des Forums ist.

Bildquelle: (c) Tax Credits /www.flickr.com Creative Commons License

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