Feministische Sprache unsichtbar machen

von GeGro

Bild: AdobeStock_80674273 Jörg Lantelme
Was wohl die Brüder Grimm über die Verhunzung der deutschen Sprache mit dem Binnen-I denken würden?

Kann man sich gegen feministische Sprache im Internet schützen? Stören Sie die“ Bürgerinnen und Bürger“, die „BürgerInnen“, die „Bürger*Innen“? Wenn Sie Firefox oder Chrome nutzen, können Sie sich kostenlos ein kleines Programm herunterladen, das automatisch alle feministischen inspirierten Wortschöpfungen ausblendet. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Problem

Das sogenannte Gender Mainstreaming ist eine politisch „top down“ durchgesetzte Strategie, die die „Gleichstellung“ von Frauen fördern soll. Im Ergebnis führt Gleichstellung zu Frauenbevorzugung und zu Männerbenachteiligung. Ein Bestandteil des uns von oben aufgezwungenen Gender Mainstreaming sind Sprachregelungen, mit deren Hilfe feministisch gesinnte Politiker versuchen, ihre sogenannten „gendersensiblen“ Sprachvorstellungen durchzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von manchen Papier- und Online-Leitmedien, die in ihren Beiträgen auch diese Sprachformen verwenden.

Im schriftlichen Bereich sind die folgenden feministischen Sprachformen die gängigsten:

  • Binnen-I („BürgerInnen“),
  • zweigeschlechtliche Ausdrücke („Bürgerinnen und Bürger“),
  • Gendersternchen („Bürger*innen“),
  • Wortschöpfungen mit substantiviertem Partizip wie „Studierende“.

Lösung

Diese sperrigen und grammatikalisch unsinnigen Formen können aber ausgeblendet werden. Leider nicht, wenn diese auf Papier auftauchen. Etwa in Schreiben und Publikationen der Stadt Hannover, die jüngst feministische Sprachregelungen verordnet hat, aber dann, wenn die feministische Sprache online auftaucht. Der Onlinetext kann nämlich automatisch in eine leicht lesbare, feminismusfreie Version umgewandelt werden. Der eigene Monitor zeigt beispielsweise statt der vom Verfasser vorgegebenen „Bürgerinnen und Bürger“ nur noch die „Bürger“.

Möglich wird dies durch die einfache Installation eines kleinen Zusatzprogramms, eines sog. „Add on“ bzw. „Tools“. Es nennt sich „Binnen-I be gone“ und ist für die Web-Browser Firefox und Chrome verfügbar. Entgegen dem Programmnamen filtert das Programm zuverlässig alle oben genannten, vermeintlich „gendersensiblen“ Sprachgestaltungen heraus.

Link

Hier die Links zu „Binnen-I be gone“:

Firefox:

Firefox Add-ons

Chrome:

Chrome Binnen_I be gone

Dort jeweils die Schaltfläche „Hinzufügen“ anklicken.

Optionen

Man sollte vor Programmstart in die Optionen gehen, dort lassen sich einige wichtige Voreinstellungen machen.

Bei beiden Programmen sind die möglichen Optionen gleich. Aktiviert sein sollten die Punkte: „Filterung aktiv“ (Firefox) bzw. Programm „An“ (Chrome), „Doppelformen ersetzen“, „Partizip- und Passivkonstruktionen ersetzen“, „Überall filtern“. Wer die Anzeige differenzierter haben möchte, kann auch entsprechende Einstellungen vornehmen, beispielsweise Seiten ausnehmen, die sich gerade mit dem Binnen-I-Thema beschäftigen.

Zusatzinfo: Wie gelange ich in die Optionen?

  • Bei Firefox nach der Installation auf den Menüpunkt „Extras“ gehen und dort „Add-ons“ anwählen. Dann wird – gegebenenfalls neben anderen Tools – auch das „Binnen-I be gone“-Programm angezeigt. Man klickt „Einstellungen“ an. Auf der sich dann öffnenden Seite „Filterung aktiv setzen“ und die o.g. Optionen anwählen.
  • Bei Chrome klickt man nach der Installation auf die drei untereinander stehenden Punkte, geht dann über „Weitere Tools“ auf „Erweiterungen“. Dann wird – gegebenenfalls neben anderen Tools – auch das „Binnen-I be gone“-Programm angezeigt. Man klickt „Details“ an. Auf der sich dann öffnenden Seite das Programm „an“stellen und die „Erweiterungsoptionen“ anklicken.

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Lesermeinungen

  1. Von NRWistOK

    Antworten

    • Von Landmann vom grünen Felde

  2. Von Freigeist

    Antworten

  3. Von Mario

    Antworten

    • Von Bildungsferner AfD-Wähler

  4. Von Stephan Maier

    Antworten

  5. Von Mag Mammon

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