Freiburger Frauentaxi – Panikmache und Wirklichkeit

von MANNdat

Bild: fotolia.com, Urheber: cameris

Im Dezember 2017 richtete die Stadt Freiburg ein Frauennachttaxi ein. Damals hieß es:

Wie vom Gemeinderat vorab festgelegt, wird der jährliche Zuschuss aus der Stadtkasse bei 60.000 Euro liegen. Die Stadtverwaltung rechnet mit rund 8000 Nutzerinnen pro Jahr für das Angebot.

Das Nachttaxi sollte Frauen einen sicheren Heimweg ermöglichen. Männer, die statistisch gesehen zweimal so häufig Opfer von Gewalt werden, wurde eine solche Möglichkeit übrigens nicht eingeräumt. Vgl. hierzu auch die Diskrepanz zu Artikel 2 und 3 GG „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (2(2) GG) und „Niemand darf wegen seines Geschlechtes … benachteiligt oder bevorzugt werden“ (3(3) GG). Aber wer MANNdat regelmäßig liest, kennt diese charakteristische Doppelmoral der Geschlechterpolitik.

Laut aktuellen Zahlen beträgt die Anzahl der Nutzerinnen jedoch lediglich 20 pro Monat, also 240 pro Jahr. Die Nutzungszahl ist damit um mehr als eine Größenordnung geringer als vermutet (Wer hat das auf welchen Zahlen berechnet?). Pro Fahrt zahlt der Steuerzahler also 250 €. Zum Vergleich: Laut Taxi-Rechner kostet eine Fahrt von Freiburg ins etwa 70 km entfernte Basel ca. 140 €.

Für uns macht dies den Eindruck, dass hier unter dem Vorwand, Frauen helfen zu wollen, auf Kosten des Bürgers feministische Panikmache gegen Männer betrieben wurde.

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Lesermeinungen

  1. Von Dr. Bruno Köhler

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  2. Von Jottka

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