Sondervermögen für Misandrie-Klos?
Bremen nutzt das Sondervermögen u. a. für „gendergerechte“ Toiletten. Eine Million Euro für eine geteilte Toilettenanlage, der eine Teil für alle, der andere Teil für alle außer Männer. Die Bremer Verantwortlichen verstehen unter „Gendergerechtigkeit“ offenbar, dass Frauen doppelt so viel vom Kuchen bekommen als alle anderen.
Ein Sondervermögen ist ein rechtlich eigenständiger Teil des staatlichen Vermögens, das getrennt vom allgemeinen Haushalt verwaltet wird und zweckgebunden für spezifische Aufgaben dient. Es dient der staatlichen Finanzierung großer, langfristiger Investitionen, die über den regulären Haushalt hinausgehen, um dringende Modernisierungen zu ermöglichen und die Schuldenbremse zu umgehen – aktuell gibt es zwei große: eines für die Bundeswehr (100 Mrd. €) zur Stärkung der Landes- und Bündnisverteidigung (Ausrüstung, Technologie) und ein neues für Infrastruktur & Klimaneutralität (500 Mrd. €) zur Investition in Schulen, Krankenhäuser, Verkehrswege, Digitalisierung und Energieinfrastruktur.
Es scheint aber auch so, dass das Sondervermögen von manchen Verantwortlichen genutzt wird, um das Bedürfnis nach Männerfeindlichkeit zu befriedigen. Verschiedene Zeitungen berichten, dass Bremen eine Million Euro dieses Sondervermögens nutzt, um neue Luxustoiletten zu bauen. NOZ berichtet:
Die Hansestadt Bremen, die sich nach eigenen Angaben mit einer „drohenden Haushaltsnotlage“ konfrontiert sieht, plant in der Haupteinkaufsstraße eine öffentliche Toilette der besonderen Art. Die anfänglichen Kosten belaufen sich auf eine Million Euro, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt. Wie aus Dokumenten für Bürgerschafts-Ausschüsse hervorgeht, die der „Bild“-Zeitung vorliegen, soll mit diesem Projekt ein sogenannter Toiletten-Notstand in der Innenstadt behoben werden.
Die zuständige Umweltbehörde prognostiziert Investitionskosten von 850.000 Euro für den Umbau und Herrichtung sowie 150.000 Euro für Planungsleistungen. Für die Deckung dieser Investitionskosten beabsichtigt die Hansestadt, seinen Anteil vom Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes anzuzapfen. Das hat der Senat am Dienstag, 9. Dezember, beschlossen.
Was „gendergerecht“ bedeutet
Eine Besonderheit soll dabei die „Gendergerechtigkeit“ sein. Die NOZ weiter:
Der Senat plant zudem eine gendergerechte Aufteilung der Anlage. Dies beinhaltet sowohl ein Unisex-Angebot als auch ein gesondertes Angebot ausschließlich für Frauen, beziehungsweise, FLINTA-Personen (Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nicht-binäre, Trans und Agender). Für Personen mit schweren Behinderungen wird es zudem spezielle Angebote wie Lifter geben, die kostenlos zugänglich sein sollen.
Kurz: Eine Million Euro für eine geteilte Toilettenanlage, der eine Teil für alle, der andere Teil für alle außer Männer. Offenbar scheint es in Bremen ein großes Bedürfnis zu sein, bei solchen Projekten auch gleich noch ein bisschen Misandrie auszuleben.
Da bekommt der Begriff „Bedürfnisanstalt“ gleich eine ganz andere Bedeutung.
Quellen:
https://www.noz.de/deutschland-welt/panorama/artikel/bremen-will-luxus-toilette-fuer-eine-million-euro-bauen-lassen-49632480 (Bezahlschranke);
https://www.moin.de/norddeutschland/bremen-klo-steuergeld-investition-news-absurde-id300810085.html; Abruf 23.12.2025
Quelle Beitragsbild: Milan_Markovic_78_Shutterstock_
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Die Praxis stellt sich schwieriger und als unlösbar dar. Männern ist das gar nicht bewusst.
Geh ich enfeme auf die Männertoilette bleiben wirklich Männer stehen und gucken dreimal aufs Schild, ob sie sich an der Tür geirrt haben, oder sagen zu mir, „die falsche Toilette“. Das sind dieselben, die kommentieren, alles, was nen Pimmel hat, gehört auf die Männertoilette. Geh ich aufs Damenklo, kommt genau in dem Moment ein Typ, der meine Herkunft erkennt und sagt, dass das die falsche Tür ist. Auf der Herrentoilette wollen mich Männer auch nicht sehen, wie ich meinen Minirock hebe. Übergriffe (nicht sexueller Natur) sind in gewissen Gebieten auch nicht ausgeschlossen.
Frauen wollen keine nicht biologischen Frauen auf der Damentoilette und begründen dass mit Schutz vor männlichen Übergriffen. Vor Frauen habe ich keine Angst, das Problem sind her wieder die Partner, die sich sonst was zusammenspinnen. Aber wenn die Damentoilette besetzt, überschwemmt oder sonst was ist, ist denselben Frauen der Gang zur Herrentoilette kein Sicherheitsrisiko und alle Triebtäter sind in dem Moment im Urlaub.
Behindertentoilette sind für Rollstuhfahrer gedacht. Zumal die Schüssel nicht für Menschen mit gesunden Beinen konzipiert ist.
Es gibt keine Lösung für diese Problem, da auch wieder hier, beide Geschlechter hinter den Frauen stehen und Männer (und die es nicht sein möchten) als Gefahr ansehen , aber Frauen freigestellt ist, auf welche Toilette sie gehen dürfen und möchten.
Bremen ist pleite und es wird so bleiben. Oder nein: Es kommt noch Schlimmer. Und auch das, ist eigentlich nicht schlimm, denn „Geld regiert die Welt“ auch dann, wenn keines mehr da ist.
Und dann, ja dann, wenn es richtig weh tut – und das wird es- erst dann werden wieder Prioritäten gesetzt, die wichtig sind. Wenn es dann noch funktioniert und nicht zu spät ist.
Ein kleiner Schwank aus meiner unflätigen Jugend: Ich kam mit 19 auf die Idee, aktuell nicht in Arbeit und auf Suche nach Abenteuern, eine Kneipe zu pachten. (Damals ging das noch recht einfach). Eines Tages musste ich die Toiletten sanieren. Also Schild gemalt: „Bitte Herrentoilette benutzen“, da die Damentoilette ja gerade gefliest wurde. Alter, da war was los. Der Beauftragte der Brauerei, der ich das Bier abkaufen müsste, ist völlig eskaliert. Dem hätte ich mal was von Unisex-Toiletten erzählen sollen. Ein Herzkasper wäre die Folge gewesen. Ich muss heute noch drüber lachen. Naja egal. Als „Generation X“ waren wir da recht schmerzfrei.
Auch schon bei bisherigen Geschlechtertrennung bei Toiletten nutzen Frauen Privilegien, die nur sie genießen: Bei Engpässen einfach mal die Herrentoilette benutzen. Stört wohl zu wenige. Wehe aber, wenn ein Mann versuchte, die Frauentoilette zu benutzen. Dann gibt es Ärger.
Dasselbe für Journalistinnen, die einfach die Dusch-/Umkleidekabinen der Männer stürmen: In den USA ausdrücklich erlaubt unter der Pressefreiheit. Anders herum geht es natürlich nicht. Da gilt die Pressefreiheit nicht mehr.
Es sind unzöhlige Besipiele, wie Frauen die Privilegierten sind. Aber dann noch behaupten, sie wären unterdrückt ist so was von verlogen.