Die „Schweigespirale“ des Feminismus

von MANNdat

Die enormen Unterschiede in unserem Land zwischen der Unterstützung von männlichen und weiblichen Opfern haben wir schon häufig auf unserer Homepage thematisiert und gezeigt, wie männliche Opfer verharmlost und weibliche Täter unsichtbar gemacht werden. Doch wie sieht es in anderen Gegenden der Welt aus? Ist der Politfeminismus überall?

Vor einiger Zeit haben wir einen Text veröffentlicht, in dem die enormen Diskrepanzen bezüglich der Unterstützung von männlichen und weiblichen Opfern deutlich werden. Während die aufgeführten Fälle aus der westlichen Hemisphäre stammen, sieht es am anderen Ende der Welt nicht anders aus. Im australischen Magazin für Kultur und Politik „Quadrant setzt sich der renommierte Juraprofessor Augusto Zimmermann mit häuslicher Gewalt gegen Männer auseinander. Ein interessanter Text, der zeigt, wie ähnlich Europa und Australien im Marginalisieren männlicher Gewaltopfer und dem Schutz weiblicher Täterinnen sind:

Die Labor-Regierung des australischen Bundesstaats Victoria hat beispiellose 2,6 Milliarden Dollar investiert, ‚um Gewalt in der Familie zu verhindern und Frauen zu schützen‘. Der Schutz der Männer vor häuslicher Gewalt wird nicht erwähnt.

Die gleiche Situation wie in Deutschland oder Europa allgemein.

Und doch häufen sich die Daten, die darauf hinweisen, dass häusliche Gewalt sowohl von Männern als auch von Frauen ausgeübt wird. (…) Warum beschönigt die viktorianische Generalstaatsanwältin vorsätzlich die harte Realität häuslicher Gewalt und fördert gleichzeitig einen spaltenden Ansatz für ein Problem, das nicht durch Frauenfeindlichkeit oder ein ‚Patriarchat‘ verursacht wird?

Vielleicht weil die Erkenntnis, dass auch Männer Gewaltopfer und Frauen auch Gewalttäter sein können, die einseitige Sicht auf rein frauenspezifische Gewaltopfer öffentlich in Frage stellen könnte?

Da Frauen wie Hennessy [Anm.: die vorher genannte Generalstaatsanwältin] häusliche Gewalt offenbar nicht wahrhaben wollen, haben Männer, die häusliche Gewalt erleiden, Mühe, Beratungsstellen zu finden, die ihnen helfen können. Hilfsdienste und Unterkünfte richten sich im Allgemeinen nur an weibliche Opfer. Männliche Opfer leiden oft unter einem fast vollständigen Mangel an Unterstützung.

Wir glauben nicht, dass die Generalstaatsanwältin die Fakten nicht kennt. Vielmehr muss man die Argumentation von hinten her lesen. Wie könnte man die Ausgaben von 2,6 Mrd. Dollar für den Kampf gegen Gewalt gegen Frauen bei gleichzeitigen 0 Dollar für den Kampf gegen Gewalt gegen Männer rechtlich und moralisch rechtfertigen, wenn man zugibt, dass Männer weitaus häufiger Opfer von Gewalt sind als Frauen, und dass Frauen sehr wohl auch Täter sein können? Es geht hier nicht um Recht und schon gar nicht um Gerechtigkeit. Es geht hier ausschließlich um die Sicherung von frauenpolitischen Pfründen und Machtpositionen.

Um die Verfügbarkeit solcher Hilfsdienste für männliche Opfer in Australien zu testen, rief ein in Melbourne ansässiger Psychiater den Beratungsdienst für Männer im Bundesstaat Victoria an. So berichtete er von seinen Erfahrungen:

‚Ich rief sie bei zwei Gelegenheiten im Zusammenhang mit männlichen Opfern an. Beide Male wurde mir gesagt, wenn ich besser hinterfragt hätte, hätte ich entdeckt, dass die Männer die Täter waren.‘

Dies zeigt, dass diese Dienstleister die männerfeindliche Agenda der radikalen Feministinnen aufgreifen. (…) In Wahrheit können Frauen genauso gewalttätig sein wie Männer, und die Tatsache, dass beide Geschlechter in etwa gleicher Anzahl Gewalttaten im häuslichen Bereich begehen können, wurde in so vielen Studien eindeutig festgestellt, dass es keiner Wiederholung bedarf.

Eben.

Die Labor-Regierung Victorias, der Frau Hennessy angehört, hat jedoch gerade mindestens 2,6 Milliarden Dollar unserer Steuergelder für eine sexistische Kampagne gegen häusliche Gewalt ausgegeben.

Hat eben jemand „Giffey“ gehört?

Diese Kampagne basiert auf der feministischen Prämisse, dass häusliche Gewalt geschlechtsspezifisch ist und ausschließlich durch das schlechte Verhalten australischer Männer gegenüber ihren Frauen und Kindern verursacht wird. Aber wie wäre es, wenn man Männern und Jungen auch im Umgang mit gewalttätigen Frauen helfen würde?

Dann würden von den 2,6 Mrd. Dollar „nur“ 1,3 Mrd. weiblichen Gewaltopfern zugutekommen, aber dafür 1,3 Mrd. auch männlichen Gewaltopfern. Soviel Gleichberechtigung wollen die Verantwortlichen aber offenbar doch nicht.

Man könnte meinen, dass eine Generalstaatsanwältin daran interessiert ist, alle Formen häuslicher Gewalt unabhängig von Geschlecht oder ethnischer Zugehörigkeit zu bekämpfen.

Aber nur wenn man voraussetzt, sie sei an Recht und Gerechtigkeit interessiert. Würde man voraussetzen, ihr ginge es nicht um Recht und Gerechtigkeit, sondern ausschließlich um Frauenförderung, wird die Argumentation der Generalstaatsanwältin verständlich. Aber eine solche Annahme ist natürlich völlig absurd.

Eine der Folgen dieser staatlichen Feindseligkeit gegenüber männlichen Opfern häuslicher Gewalt ist, dass es unzählige Männer gibt, die häusliche Gewalt erlebt haben und es nicht einmal jemandem erzählen oder melden. Diese misshandelten Männer werden schweigen aus Angst, sie könnten unglaubwürdig oder lächerlich gemacht werden – oder einfach aus einem Gefühl lähmender Scham.

Damit hätten die gewonnen, die männliche Gewaltopfer marginalisieren und weibliche Täter schützen. So wird etwas in Gang gesetzt, was Elisabeth Nölle-Neumann einmal als „Schweigespirale“ bezeichnete. Demnach hängt die Bereitschaft vieler Menschen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, von der Einschätzung des Meinungsklimas ab. Und wenn das Meinungsklima negativ eingeschätzt wird, trauen sich immer weniger, ihre Meinung öffentlich zu äußern, was dann wiederum zu einer Verschärfung des Drucks führt, diese Meinung eben nicht öffentlich kundzutun.

Bild: stock-adobe 160_f_226333087

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Lesermeinungen

  1. Von Norbert W.

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  2. Von Norbert W.

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  3. Von wolf

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