Sexuell missbrauchte Jungen verklagen Stadt Berlin

von MANNdat

Bild: Fotolia 172326104 urheber-roman-bodnarchuk

In Berlin verklagen zwei Männer, die als Jungen sexuell missbraucht worden waren, Bezirk und Stadt:

Die von der SPD geführte Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport hatte (…) das Projekt des 2008 verstorbenen Psychologen und Sozialpädagogen Helmut Kentler genehmigt, ‚sekundär schwachsinnige‘ Kinder und Jugendliche bei pädophilen Männern in Pflege zu geben, damit sie ‚liebesfähig und arbeitsfähig‘ würden. 1982 soll Kentler geäußert haben, nicht der Sexualverkehr, sondern der Straßenverkehr sei für Kinder schädlich.

Wie reagiert die Senatsverwaltung auf ihre Mitverantwortung? Wie nicht anders zu erwarten, stiehlt man sich aus dieser Mitverantwortung.

Von alledem wollen das Bezirksamt und die Senatsverwaltung heute nichts wissen. Im Haus von Senatorin Sandra Scheeres (SPD) wird auf Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz verwiesen, das die Betroffenen beantragen könnten. Auf Schmerzensgeld bestehe kein Anspruch.

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Lesermeinungen

  1. Von Bernd Jenne

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  2. Von Gunnar

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