EU drückt Unternehmen die Frauenquote auf

von Dr. Bruno Köhler

Das Abendblatt berichtet:

Ab 2026 gilt in der EU eine Quote für mehr Frauen an der Spitze börsennotierter Unternehmen. Das EU-Parlament nahm nun ein entsprechendes Gesetz an, wie die Institution mitteilte. Da die EU-Staaten diesem ebenfalls schon zugestimmt haben, ist der Weg nun endgültig frei.

Die EU-Länder müssen die Bestimmungen innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen, die Frist beginnt, 20 Tage nachdem die Richtlinie im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurde.

Zwei verschiedene Modelle

Konkret sollen die Staaten zwischen zwei Modellen wählen können. Entweder sollen bis dahin mindestens 40 Prozent der Aufsichtsräte Frauen sein. Die zweite Möglichkeit ist, die neuen Vorschriften sowohl auf geschäftsführende als auch auf nicht geschäftsführende Direktoren anzuwenden, dann würde das Ziel 33 Prozent aller Direktorenpositionen bis 2026 betragen.

In Vorstandsetagen verdienen Frauen seit über 7 Jahren mehr als Männer

Wie die Tagesschau berichtet, liegen in Vorständen deutscher Unternehmen Frauen laut einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY beim Gehalt vor den Männern. Und das schon seit Längerem: „Bereits im siebten Jahr lag 2021 die Gesamtdirektvergütung der Frauen oberhalb ihrer männlichen Kollegen in vergleichbaren Positionen“, heißt es bei EY.

Wir sind natürlich davon überzeugt, dass die Frauenpolitikerinnen nicht für die Frauenquote sind, „um sich persönlich zu bereichern und Machtspiele spielen zu können, sondern weil sie damit die Kassiererin bei Aldi und die Reispflanzerin in Vietnam glücklich machen“, wie es ein Bloggerkollege vor kurzem bei einem anderen Frauenquotenbeschluss so wunderbar ausdrückte.

 

Quelle Beitragsbild: kurzgefasst-718.jpg

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Lesermeinungen

  1. Von Mathematiker

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