Giffey und Lambrecht als väterfeindliches SPD-Dreamteam?

von MANNdat
Vater und Sohn

Sind diese Bilder unerwünscht? Neuer väterfeindlicher Vorstoß von Familienministerin Giffey und Justizministerin Lambrecht

Der Vater soll mehr Pflichten in der Erziehung übernehmen, um die Mutter zu entlasten. Aber wenn die Kindesmutter des Vaters überdrüssig geworden ist, soll er möglichst bequem zum reinen Zahlvater entsorgt werden können. Niemand personifiziert derzeit diese „Väterpolitik“ der Bundesregierung besser als Justizministerin Lambrecht und Familienministerin Giffey.

Die eine will, dass Väter mehr Familienarbeit übernehmen, die andere will Väter im Sorgerecht noch mehr entrechten.

Mehr Familienarbeit für weniger Sorgerecht, d. h. mehr Pflichten für Väter für immer weniger Rechte – so die Formel des väterfeindlichen Doppelvorstoßes von Familienministerin Giffey und Justizministerin Lambrecht in Feminismus-Deutschland. Die Anliegen und Belange von Vätern interessieren beide nicht. Der Vater soll der Mutter mit Familienarbeit für ihre Karriere den Rücken stärken, aber wenn die Partnerschaft in die Brüche geht, soll der Vater wieder einfach und bequem zum reinen Versorgervater degradiert werden können.

Wie wir schon berichtet haben, will Justizministerin Lambrecht heterosexuelle Väter und schwule Ehepartner im Sorgerecht stärker benachteiligen und lesbische Ehepartner privilegieren.

familien-schutz.de kommentiert:

So besteht die wesentliche Änderung des Gesetzes in der Aussetzung des bislang üblichen Adoptionsverfahrens für lesbische Partnerinnen von Frauen, in deren Beziehung ein Kind hineingeboren wird. Die sogenannte »Mit-Mutter« oder »Co-Mutter« soll nach dem Willen der Ministerin eine »rechtlich gesicherte Stellung« neben der Geburtsmutter erhalten, ohne »dass hierzu eine aufwendiges Adoptionsverfahren geführt werden muss.« Diese Regelung soll sowohl für eheliche wie auch für nichteheliche lesbische Lebensgemeinschaften gelten. Homosexuelle männliche Paare, so führt die Ministerin aus, sind von der Regelung nicht betroffen. Sie müssen weiterhin den Weg der Adoption gehen, da die »erste Stelle Elternstelle der leiblichen Mutter« vorbehalten bleibt.

Die Frage nach den Rechten des biologischen Vaters interessiert Lambrecht nicht, wenn dem Vater das Sorgerecht zugunsten der mit dem Kind nicht verwandten Lebenspartnerin der Mutter entzogen wird. Zur Väter- und Schwulenbenachteiligung führt familien-schutz.de weiter aus:

Der kalkulierte Vaterverlust wird dem Kind aufgezwungen, weil egoistische Selbstverwirklichung den nagenden Zweifel überlagert, ob das »Wunschkind« durch das bewusste Vorenthalten seines zweigeschlechtlichen Ursprungs und die damit verbundene Abwehr alles Männlichen Schaden nehmen könnte. Pikant an Lambrechts Entwurf ist zudem, dass nicht verheirateten Paaren mit dem Zuerkennen des automatisch geteilten Sorgerechts mehr Rechte zugestanden werden als nicht verheirateten heterosexuellen Paaren. Für diese gilt weiterhin, dass die Mutter bei der Geburt des Kindes das alleinige Sorgerecht erhält. Obwohl der deutsche Sonderweg beim Sorgerecht bereits vor elf Jahren vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als diskriminierend eingestuft wurde, hat sich die Rechtslage für Väter nicht geändert. In der Sorgerechtsregelung für lesbische Paare scheint der Diskriminierungsvorwurf hingegen seine Wirkung zu zeigen.

Giffey sieht hingegen die gesamte Gesellschaft in der Pflicht, Frauen gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Nur wenn Partnerschaftlichkeit als Lebensmodell breit akzeptiert ist und zum Beispiel auch die Firmen Vereinbarkeit und eine familienfreundliche Unternehmenskultur als gewinnbringend für beide Seiten sehen, dann kommen wir weiter voran“, sagte sie. Während der Coronakrise habe man beobachten können, dass meist die Frauen das Leben zu Hause managten. Es brauche mehr Männer, die „solche Aufgaben auch übernehmen.

Giffey und Lambrecht – das väterfeindliche Dreamteam der SPD?

Werden sie durchkommen? Aber freilich, denn wir wissen, Väterfeindlichkeit hat einen Namen.

Bild:auremar 123rf

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Lesermeinungen

  1. Von Beweis

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