Die Top-10-Genderamabeiträge der Woche (KW14)

von Dr. Bruno Köhler

Genderama ist die wichtigste deutschsprachige Nachrichtenseite zu den Rechten von Jungen, Vätern und Männern. MANNdat bringt die Top-10-Beiträge der Woche, mit freundlicher Genehmigung des Autors Arne Hoffmann.

Die Beiträge sind original aus Genderama übernommen. Die Überschriften sind von MANNdat. Ansonsten sind zusätzliche MANNdat-Kommentare gekennzeichnet.

10. Sexismus als Service-Leistung

…Angebrachter wären Sexismus-Vorwürfe dagegen, dass die Mitteldeutsche Regiobahn jetzt in jedem Zug eigene Frauenabteile anbietet. Dies habe nichts mit sexueller Belästigung zu tun, sondern sei schlicht eine zusätzliche Service-Leistung. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gab es international um solche Schnapsideen immer wieder hitzige Debatten…. In Indien ist sowas „alltäglich“. Genauso „alltäglich“ wie all die Männer, die auch infolge dieser Apartheid ums Leben kommen (siehe Meldung Nr. 6), was aber niemanden groß stört. Zumindest bei der Süddeutschen Zeitung nicht. Ist ja auch irgendwie Alltag.

9. Sexismus als Frauenrecht?

Nachdem der Popstar Madonna auf der Bühne den Busen eines 17jährigen Fans entblößte, reicht es Corinne Barraclough mit der Doppelmoral in unserer Gesellschaft: Warum dürfen sich Frauen Dinge leisten, für die Männer gekreuzigt würden? 
Währenddessen bittet Madonnas Ex Guy Ritchie in seinem Sorgerechtsstreit um den 15jährigen Sohn Rocco die britischen Fathers 4 Justice um Unterstützung.

8. WELT-Herrschaft der Unwahrheiten

Am 11. Februar hatte die WELT über den Fall des Pornostars James Deen berichtet, dem sexuelle Gewalt vorgeworfen wurde, und sich dabei einen groben Fehler geleistet. Forenkommentare, die darauf aufmerksam machten, wurden von der Moderation gelöscht, die falsche Tatsachenbehauptung im Artikel nicht korrigiert. Unter denen, die die WELT auf den Fehler aufmerksam gemacht hatten, war neben Telepolis-Autorin Bettina Hammer auch ihr TP-Kollege Stephan Schleim, der wie Hammer des Öfteren zu Männerthemen schreibt, unter anderem eben zum Fall Deen.
Da Forenkommentare kühl ignoriert werden, hat Bettina Hammer seitdem insgesamt sieben E-Mails an die WELT-Redaktion geschickt, in denen sie wiederholt auf den Fehler hinwies – alle ohne Erfolg. Nachdem sich die WELT seit nunmehr fünf Wochen blind, taub und stur stellte, hat sich Hammer nun entschlossen, den Vorgang publik zu machen.

7. Manipulation bei Statistiken zu häuslicher Gewalt

Über die geschönte Faktenlage zur häuslichen Gewalt in Thüringen berichtet die Initiative „Familienschutz“. Immerhin wird aus Mecklenburg-Vorpommern berichtet, dass inzwischen selbst im von der Kripo erfassten Hellfeld jeder sechste Täter bei häuslicher Gewalt weiblich ist. (Was das Dunkelfeld angeht, gehen die meisten Studien von einer annähernden Gleichverteilung aus.)

6. Blöde Q

In ihrem Beitrag Eine Quote für das Eigenlob für das liberale Magazin NOVO beschäftigt sich Sabine Beppler-Spahl mit der populistischen Quotenpolitik der etablierten Parteien.

5. Wenn zwei das Gleiche tun … wird der Junge bestraft

Bei einem anderen Fall doppelter Moral hatten ein 16jähriger Junge und ein 16jähriges Mädchen miteinander einvernehmlich Sex. Jetzt wird der Junge wegen sexuellen Missbrauchs einer minderjährigen Person belangt – das Mädchen nicht: “The judge said this about the young male „criminal“: „Someone has to guide him and be firm, someone has to give him love. His parents have let him down.“
Notice that no one has to „guide“ the girl, or be „firm“ with her–and her parents did not let her down. Only the boy requires such assistance, and he did exactly what she did. He is guilty by reason of penis.“

Lesenswert ist der vollständige Artikel, der weitere irre Fälle dieser Art schildert.

4. Elternzeit diskriminiert Väter

Im Manager-Magazin berichtet der Psychotherapeut Björn Süfke von den beruflichen Nachteilen, die Väter erleiden, wenn sie Elternzeit nehmen: „Fast jeder dritte Vater, der mehr als zwei Monate Elterngeld bezogen hatte, berichtete von verschlechterten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten, sogar bei den „Zwei-Monats-Vätern“ waren es 14 Prozent. (…) Das alles betrifft auf äußerst brutale Weise natürlich auch Trennungsväter. (…) Gerade sie stoßen eben auf diese beiden Problematiken: Auf der einen Seite gesetzliche Regeln beziehungsweise praktische Umsetzungen solcher Regeln, die ihnen trotz aller Veränderungen der letzten Jahre grundsätzlich einen schweren Stand bereiten. Und darüber hinaus noch tief verwurzelte Vorstellungen über männliche Fürsorgeunfähigkeit, Betreuungsunwilligkeit und auch Gewalttätigkeit, die so manches Mal eine Wahrnehmung der Realität verschleiern.“

3. Die Lust der Politik auf Körperverletzung an Jungen

Ulf Dunkel, ein Grünen-Mitglied wirft der grünen Parteiführung und der Hälfte seiner Partei Doppelmoral vor, wenn es um die Genitalverstümmelung von Jungen geht. Kritiker dieser Praktik bekämen einen „Maulkorb“ verpasst
[MANNdat] in unserem Beitrag „Bundestag, männliche Beschneidung und viele offene Fragen“ können Sie nachlesen, welche Partei sich 2012 wie zur Legalisierung zur Körperverletzung an Jungen entschieden hat.

2. Feministische Netzwerke beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen

[MANNdat] Der Beitrag liefert eine sehr gute und gut recherchierte Zusammenstellung über die feministischen Netzwerke in den Medien.
Gunnar Kunz legt in seinem Blog die Seilschaften in ARD und ZDF offen, die mit dem Promoten der feministischen Ideologie beschäftigt sind.

1. Ein Vater wehrt sich

Das Sat1-Frühstücksfernsehen berichtet über den Hungerstreik eines verzweifelten Vaters: Kriminalhauptkommissar Marco Michelmann.

Und als Sonderzugabe zum Gender-Pay-Day:

Ex-Frauenministerin zur Dialogfähigkeit von Feministinnen:
Die ehemalige Frauenministerin Kristina Schröder berichtet, wie sinnvoll Diskussionen mit Feministinnen sind: „Als Frauenministerin habe ich übrigens eine besonders eifrige Vertreterin der Behauptung, Frauen verdienten für GLEICHE Arbeit 21% weniger als Männer, mal gefragt, warum dann nicht mehr Unternehmen auf die Idee kämen, nur Frauen einzustellen und damit 21% ihrer Lohnkosten zu sparen. „Da sehen Sie mal, wie stark die Vorurteile gegenüber Frauen sind, dass die Unternehmen sich das entgehen lassen!“ wurde mir nach einer kurzen Schrecksekunde entgegengehalten und die so immunisierte Theorie stand wieder bombenfest.“

Urheber: konradbak / 123RF Lizenzfreie Bilder

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