KI benachteiligt Männer – Studie

von Manndat

In seinem Youtube-Kanal weist Prof. Dr. Christian Rieck auf eine neue Studie hin, die zeigt, dass KI u.a. Männer benachteiligt. Da die KI auch unsere Gesellschaft widerspiegelt, ist dies ein deutlicher Beleg dafür, dass bestimmte „strukturelle Benachteiligungen“ von vor 50 Jahren heute nicht nur nicht mehr existieren, sondern dass sich diese in einigen Bereichen sogar umgekehrt haben. 

 
In der Conclusion der Originalarbeit heißt es:
 

Bei drei Entscheidungsaufgaben in sechs Modellen hat unsere Prozesskette erfolgreich Vorurteile wiederentdeckt, die in früheren Arbeiten manuell identifiziert wurden (Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit bei der Einstellung), und gleichzeitig neue Vorurteile aufgedeckt, die durch die
manuelle Analyse nicht erfasst wurden (Spanischkenntnisse, Englischkenntnisse, formelle Schreibweise). Die aufgabenübergreifende Konsistenz der erkannten Verzerrungen, insbesondere in Bezug auf Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit, deutet darauf hin, dass diese das tatsächliche Modellverhalten widerspiegeln und nicht aufgabenspezifische Artefakte sind. Die Pipeline filtert auch Konzepte, die in der Modellargumentation explizit verbalisiert werden, korrekt heraus und liefert damit den Nachweis für das Fehlen bestimmter Verzerrungen.

Dass der Gender-Bias durchweg zuungunsten der Männer ausfällt, wird im Abstract und in der Conclusion nicht explizit erwähnt. Prof Rieck geht detaillierter auf die Studie ein.

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Lesermeinungen

  1. By Zarrdor

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  2. By EU

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    • By Bruno

  3. By Mathematiker

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    • By Bruno

    • By Robert aus Wien

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