Frauenpolitik missbraucht Corona-Krise zur Spaltung der Gesellschaft

von MANNdat
Covid-19 Weltkarte

Corid-19 Ausbruch Weltkarte, Stand 14.04.2020

Während andere derzeit von Solidarität und Gemeinsamkeit reden, instrumentalisiert die Frauenpolitik die Corona-Krise, um die Feindseligkeit gegenüber Männern zu schüren und so die Gesellschaft weiter zu spalten. Wer aber bei Gewalt in Partnerschaften männliche Opfer und weibliche Täter ausblendet, will das Problem nicht lösen, sondern es für ein politisches Programm missbrauchen.

Es wird viel von Solidarität und Gemeinsamkeit geredet, derzeit in Zeiten der Corona-Krise. „Wir sind entschlossen, diese Herausforderung gemeinsam zu bewältigen“, betonte Bundeskanzlerin Merkel. Bundesfinanzminister Scholz, der noch vor Kurzem Männern pauschal die Fähigkeit zu gemeinnütziger Arbeit absprach, meinte im Deutschen Bundestag: „Wir können sie bewältigen, wenn wir solidarisch sind“.

Solche Zeiten beherbergen aber auch immer die Gefahr, missbraucht zu werden. Während deshalb in Deutschland viel von Solidarität und Gemeinsamkeit geredet wird, missbraucht die Frauenpolitik in gewohnter Geschmacklosigkeit die Corona-Krise zur Spaltung der Gesellschaft. Sie nutzt die Krise, um die Feindseligkeit gegenüber Männern zu schüren.

Arbeitsverweigerung von Familienministerin Giffey?

Da nun die Leute zur Eindämmung des Coronavirus möglichst zuhause bleiben sollen, befürchtet die Frauenpolitik eine Zunahme der Fälle häuslicher Gewalt. Familienministerin Giffey (SPD) sieht sich dabei nur für weibliche Opfer, nicht jedoch für männliche Opfer und schon gar nicht für weibliche Täter verantwortlich.

Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, fordert, dass Gewaltschutz für Frauen Teil der Pandemiepläne des Bundes und zudem eine öffentlichkeitswirksame Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet werden müsse.

Auch in Österreich stellten Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) und Justizministerin Alma Zadic (Grüne) am Donnerstag ein Maßnahmenpaket vor: „Frauen und Kinder blieben geschützt.“ Die 24-Stunden-Helpline wird finanziell und personell aufgestockt und die Onlineberatung für von Gewalt bedrohte Frauen wurde ausgebaut.

Seit gut 50 Jahren redet die Geschlechterpolitik über häusliche Gewalt, aber unter der für die Frauenpolitik entlastenden Perspektive, dass ausschließlich Männer gewalttätig seien. Gewalt von Frauen gegen den Partner wie die Kinder wird tabuisiert, weibliche Täter somit geschützt. Frauen und Kinder werden als eine ungeteilte Gemeinschaft von Geschädigten, als Opfer ausschließlich männlicher Gewalt wahrgenommen. Dass dies kein Zufall ist, sondern frauenpolitisches Ziel, zeigt gerade dieser Missbrauch der Corona-Krise zum Kolportieren dieses Sexismus eindrucksvoll.

Seit 50 Jahren vertuschte Zahlen

So ruft der Verein Frauenhauskoordinierung die Politik dazu auf, auch in der Corona-Krise dringend einen Schutz von Frauen und ihrer Kinder vor Gewalt sicherzustellen. Dabei stellte schon in den 70er Jahren des Letzten Jahrhunderts der Senior der empirischen Gewaltforschung, Murray L. Straus, mit Kollegen ein ganz anderes Bild fest: Damals fand er heraus, dass 12 Prozent der Männer und 11,6 Prozent der Frauen familiär gewalttätig sind.

Und auch Gewalt von Eltern an ihren Kindern in Familien kennt keine männliche Alleintäterschaft. Vielmehr schlagen Mütter ihre Kinder sogar häufiger als Väter.

Das Dunkelfeld bezüglich männlicher Gewaltopfer von Partnerschaftsgewalt ist sehr hoch. Untersuchungen zur häuslichen Gewalt gegen Männer sind sehr rar und enden nach dem Pilotprojekt, wie z. B. 2013 die DEGS-Studie (Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland) des Robert-Koch-Instituts oder die Studie des BMFSFJ von 2004/2005 „Gewalt gegen Männer“. Es besteht offenbar wenig Interesse von den politischen Verantwortlichen, mehr Licht in das Dunkelfeld zu bringen.

Auch Bundesforum Männer, Dachverband Männerarbeit Österreich und männer.ch schweigen häusliche Gewalt gegen Männer tot

Selbstverständlich beweisen auch die staatlich unterstützen „Männerorganisationen“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz einmal mehr, dass sie nur die Handlanger der Frauenpolitik sind. Entsprechend unterstützen sie diese neue gesellschaftsspaltende Offensive zur Feindseligkeit gegen Männer, in dem sie „Survival-Kit für Männer unter Druck“ veröffentlichen. Und selbstverständlich geht es dabei nur um gewalttätige Männer. Auch sie marginalisieren männliche Gewaltopfer und auch sie schützen weibliche Täterinnen.

Die Tatsache, dass bei uns jeder vierte Mann selbst Opfer häuslicher Gewalt wird, wird in der Broschüre politisch korrekt totgeschwiegen. Nur ganz am Schluss gibt es noch dazu zwei Alibisätze: „Nimm eigene Verletzungen und Verwundungen ernst. Such dir auch Unterstützung, wenn du selbst Opfer von psychischer oder physischer Gewalt bist.” Konkrete Beratungshilfe versagen die männlichen „Blinddärme“ der Frauenpolitik den männlichen Gewaltopfern. Als Mann hilft man sich schließlich selber. Und wenn er das nicht kann, ist er kein „echter Mann“, sondern nur ein Jammerlappen. Es sind die feministischen Männerorganisationen, die uralte, archaische Männerbilder zementieren.

Da die Frauenpolitik weltweit vernetzt ist, ist dieses gezielte Ausgrenzen männlicher Gewaltopfer weltweit verbreitet. So hat auch in Neuseeland die Polizei vorsorglich eine Beratungs-Hotline für gewalttätige Männer, bzw. Männer, die befürchten gewalttätig werden zu können, eingerichtet. Häusliche Gewalt gegen Männer wird dagegen ebenso totgeschwiegen wie bei uns.

Medien marginalisieren mit

Dass die Mainstreammedien, wie die „taz“ natürlich mithelfen, männliche Opfer unsichtbar zu machen, ist klar. Dabei wird häusliche Gewalt in Zeiten von Corona tatsächlich zu einer noch größeren Bedrohung als ohnehin schon.

Auch die für ihre Teilung der Menschenrechte mittlerweile bekannte UN fordert durch Anita Bhatia von „UN Women“ die Regierungen dazu auf, Unterstützungsgelder für bezahlte Krankenzeiten und unbezahlte Pflegearbeit bereitzustellen, damit Frauen – und zwar ausschließlich Frauen –, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, finanziell zu unterstützen.

Auch UN-Generalsekretär António Guterres teilt in seiner Videobotschaft auf Twitter Menschenrechte:

Viele Frauen, die wegen #COVID19 eingesperrt sind, sind mit Gewalt dort konfrontiert, wo sie am sichersten sein sollten: in ihren eigenen vier Wänden. (…) Ich fordere alle Regierungen dringend auf, die Sicherheit der Frauen bei der Reaktion auf die Pandemie an die erste Stelle zu setzen.

Fazit

Wir brauchen eine Politik, eine Gesellschaft und Medien, die Gewalt an Kindern, Männern und Frauen gleichermaßen verurteilen und Opferschutz unabhängig vom Geschlecht der Opfer fordern und fördern und nicht die Gesellschaft vorsätzlich spalten. Die Frauenpolitik (einschließlich feministischer Männerorganisationen) und Medien verharmlosen jedoch männliche Gewaltopfer und schützen weibliche Gewalttäter und leisten so der Ausbreitung einer Kultur der ohnmächtigen Gewalterfahrungen von Männern in Beziehungen Vorschub. Solange das Feindbild vom allein gewalttätigen Mann von Medien und Politik kolportiert wird, werden wir beim Problem von Gewalt in Partnerschaften und Familien nicht vorankommen.

Bild: Covid-19 outbreak world map, wikipedia, von Raphaël Dunant

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Lesermeinungen

  1. Von Bernd Jenne

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