Finanzierung von „The Red Pill“ erfolgreich

von MANNdat

MANNdat gratuliert Sebastian Wessels zum Erreichen des Finanzierungsziels zum Kickstarter des Dokumentarfilms „The Red Pill“, welches die Deutschlandpremiere von Cassie Jayes Dokumentarfilm über die Männerrechtsbewegung in einem Berliner Kino ermöglichen soll.

Wir danken allen, die sich für den Erfolg dieses Projektes eingesetzt haben.

Als ich begann für diesen Film zu recherchieren, war ich eine überzeugte Feministin, heute bin ich eine Männerrechtlerin.

So beginnt die Dokumentarfilmerin Cassie Jaye ihren Film „The Red Pill“. Sie wollte eigentlich mit ihrer Dokumentation zeigen, wie mysogynistisch und unterdrückend die Ansichten der Männerrechtler sind.

Als ich dieses Projekt begann, war meine Einstellung zu Männerrechtlern auf jeden Fall negativ geprägt. Ich dachte, sie würden schockierende Dinge sagen und es wäre der Einblick in eine mysteriöse und mysogynistische Kultur. Alles, was ich über sie wusste, waren die handverlesenen, schockierenden Kommentare auf feministischen Internetseiten.

Aber es kam ganz anders, als Faye dachte. In ihren Interviews erkannte sie schnell, dass die meisten von den Männern angesprochenen Probleme nachvollziehbar sind und keineswegs zur Unterdrückung der Frau dienen sollen. Sie sprach unter anderem mit Paul Elam, dem Gründer von „A Voice for Men“, mit Dr. Warren Farrell, Autor von „The Myth of Male Power“ und vielen anderen, die durch den Feminismus als Frauenhasser stigmatisiert wurden.

Als sich herauskristallisierte, dass Jayes Film kein feministisches Machwerk wird und dass sie die Belange der Männerrechtler ernst nimmt, waren ihre feministischen Interviewteilnehmer erzürnt.

Nach einiger Zeit strichen mir meine Sponsoren, allesamt Feministen, die Gelder. Sie sagten, dass sie es nicht unterstützen würden, dass ich den Männerrechtlern eine Lobby biete. Ich wurde beleidigt, es wurden Lügen über mich verbreitet, und mir wurde gedroht, dass sie dies zu einem Karriereselbstmord machen würden. Es war ein Versuch, den Film so klein wie möglich zu halten. Eine indirekte Form der Zensur.

Diesen Film zu machen war eine Erfahrung, die mein Leben für immer verändert hat. Heute sehe ich Männer ganz anders, in meiner Beziehung, in meinen Vaterfiguren in allem. Ich hoffe, er öffnet Türen, um Männer besser zu verstehen!

Quelle: www.fischundfleisch.com

Caddie Jaye PorträtCassie Jaye gründete Jaye Bird Productions im Jahr 2008 und hat seitdem eine Reihe von Dokumentarfilmen produziert, die dafür gelobt wurden, als gedanklich-provokant, unterhaltsam und respektvoll bei der Darstellung mehrerer konkurrierender Ansichten im Film zu sein. Jaye ist bekannt für die Bewältigung komplexer und oft kontroverser Themen. Jayes bemerkenswerteste Filme sind die preisgekrönten Dokumentationen „Daddy I Do“ und „The Right to Love: An American Family“ (die eine Familie porträtiert, die für gleichgeschlechtliche Ehe in Kalifornien kämpft). Beide Filme zeigten, dass Jayes Interviewstil Menschen motiviert, ihre Ansichten ehrlich und offen zu teilen, während sich die Zuschauer eine eigene Meinung bilden können.

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Lesermeinungen

  1. Von Helmut Freisinger

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  2. Von Herbert Meier

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