Radikalisierung des Feminismus durch GEZ-Gebühren mitfinanziert?

von Dr. Bruno Köhler

In einem Radiobeitrag des Bayerischen Rundfunks (BR) werden undifferenziert Menschenrechtsaktivisten als Rechtsextreme diffamiert und mit dem Massenmörder Breivik auf eine Stufe gestellt. Mit dieser Hetzkampagne, die sich die ARD von den Gebührenzahlern finanzieren läßt, verletzt sie wiederholt die Bestimmungen des Rundfunkstaatsvertrages. Lesen Sie hierzu in einem offenen Brief die Stellungnahme von MANNdat.

Die Medien feiern den „neuen Feminismus“ von Femen und Co, der vor allem durch seinen ausgeprägt aggressiv geführten Geschlechterkrieg („Das Blut der Männer wird fließen.“; „Am Ende steht das Matriarchat.“) auffällt. Es ist im Grunde nicht anderes als der alte Radikalfeminismus, nur die Akteure sind neu (und jünger).

Zeitgleich veröffentlicht die ARD, finanziert mit dem Geld der GEZ-Zahler (!), respektive über den BR, einseitige, nicht objektive Beiträge, mit denen über die Männerrechtsbewegung hergezogen wird, mit dem Ziel, diese zu diffamieren und zu diskreditieren. Dabei geht es nicht um Wahrheit und Information, sondern um die pauschale Konstruktion eines Feindbildes.

Wir haben uns bei der ARD beschwert und fordern eine Klärung des Sachverhaltes.

„Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zündfunk-Redaktion des BR hat in einem Radiobeitrag „Schuss ins Knie! Zum Stand der Männerpolitik“ vom 13.01.2013 von Ralf Homann über die Männerrechtsbewegung berichtet. Dabei kamen keine Akteure der von Ihnen in dem Beitrag diffamierten Männerrechtsbewegung zu Wort. Zuvor hat die Zündfunk-Redaktion des BR übrigens schon widerrechtlich unser Vereins-Logo ohne Rückfrage bei uns für eine ebenso einseitige Reportage benutzt.

Wir haben uns seinerzeit beim Intendanten, Herrn Wilhelm, über die mangelhafte Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks beschwert und um Möglichkeit der Darstellung unserer Position gefordert. Das Beschwerdeschreiben ging parallel auch an die juristische Abteilung.

Leider haben wir vom Intendanten bzw. in seinem Namen keine Antwort erhalten. Auch unserer Bitte, unsere Meinung zu dem Thema in entsprechender Form darlegen zu können, wurde nicht entsprochen. Statt dessen meldete sich ein Herr Grotzky, der auf unsere Anliegen nicht einging, sondern sich nach drei Briefen als nicht zuständig fühlte und auf den Intendanten als korrekten Ansprechpartner der Beschwerde verwies, also exakt genau an den Adressaten unserer Beschwerde. Der BR mag sich über diese Art, sich über Kunden lustig zu machen, vielleicht amüsieren. Wir halten diese billige Art und Weise, mit der sich der BR vor der Kritik seiner Kunden und GEZ-Zahler davon stiehlt, für einen öffentlich- rechtlichen Sender für völlig unpassend.

Jetzt gab es bundesweit über die ARD den Rundfunkbeitrag “Maskuline Muskelspiele”. Wieder das gleiche Schema. Wieder Ralf Homann. Einseitig kamen nur Feministen zu Wort. Die darin namentlich diffamierten gemeinnützigen Einrichtungen hatten keine Gelegenheit, sich zu äußern. Das widerspricht nicht nur grundlegenden journalistischen Qualitätskriterien. Sie missachten vielmehr damit wiederholt bewusst die Bestimmungen aus dem Rundfunkstaatsvertrag (II Abschnitt § 11, 2), wonach öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten verpflichtet sind,

„…bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“

Dies ist im beanstandeten Fall und auch bereits davor nicht geschehen.

In diesem Beitrag werden wir

1. mit dem Massenmörder Breivik in Verbindung gebracht,

2. in die rechtsextremistische Ecke gestellt,

3. indirekt der Morddrohungen beschuldigt und

4. für die Verrohung der Sitten im Internet (Hatespeech) verantwortlich gemacht.

Dies fassen wir als „Hetzkampagne“ auf. Auch die Auswahl der „Fachleute“ für den Beitrag ist bezeichnend. Zwei dieser „Fachleute“ publizieren in Medien, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. Einer der „Fachleute“ hat schon wiederholt nachweislich Unwahrheiten über uns verbreitet, was gerichtlich auch bestätigt wurde. Zudem wird auf Arbeiten abgehoben, deren mangelnde Qualität wissenschaftlich schon längst belegt wurde. Dies zeigt deutlich, dass es hier nicht darum geht, sich mit dem Thema objektiv auseinanderzusetzen oder die Zuhörer objektiv zu informieren. Vielmehr soll hier ein Feindbild geschaffen werden.

MANNdat ist ein gemeinnütziger Verein, der Nachteile und Benachteiligungen von Jungen, Vätern und Männer bekannt machen und diese beseitigen will. Männer haben genauso das Recht wie Frauen, ihre Nachteile und Benachteiligungen zu thematisieren und ihre berechtigten Anliegen und Belange in der geschlechterpolitischen Diskussion zu artikulieren. Deshalb sind sie weder rechtsradikal noch Mörder.

Wir beschweren uns, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk hier

a) die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt aus dem Rundfunkstaatsvertrag missachtet,

b) sich als Plattform für eine solche „Hetzkampagne“ instrumentalisieren lässt,

c)  zu einer sachlichen, kundenorientierten Bearbeitung entsprechender Beschwerden nicht fähig ist (siehe Grotzky-Kundenirreführung) und

d) GEZ-Gebühren für ideologische Zwecke missbraucht.

Wir bitten um Prüfung des Sachverhalts und Rückmeldung in der Sache.“

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