Anne Spiegel ging als typische Feministin

von MANNdat

Anne Spiegel wird auf unsere offene Anfrage nicht mehr antworten können, weil sie als Familienministerin zurückgetreten ist.

Und natürlich wird Spiegels Nachfolger wieder eine Frau. Die Fünfzehnte in Folge. So viel zu Quote und Diversität beim Bundesfamilienministerium.

Doch zurück zur Ex-Familienministerin. Was wird uns als Grund für Anne Spiegels Aus als Familienministerin verkauft?

Nein, es war nicht deswegen, weil Spiegel als für Hochwasserschutz und Hochwasserwarnung zuständige Ministerin in Mainz dem korrekten Gendern höhere Priorität eingeräumt hat als der sofortigen Weitergabe von Informationen, um zu retten, was zu retten ist. Und auch nicht, dass sie sich direkt nach der Hochwassernacht anscheinend vor allem um ihr Image sorgte und intensiv mit ihren Mitarbeitern nach einem passenden „Wording“ suchte. Nein, nicht der Tod von über hundert Menschen im Ahrtal hat zu ihrem Rücktritt geführt. Sie ist ja danach noch von ihrer eigenen Partei zur Bundesministerin befördert worden.

Und nein, auch nicht die Überforderung durch Ämterhäufung Spiegels war schuld. Sie hat als Familienministerin von Rheinland-Pfalz erst 2021 noch das Amt der Umweltministerin von ihrer grünen Parteikollegin Ulrike Höfken übernommen, die von 2011 bis 31. Dezember 2020 Umweltministerin war. Höfken trat zurück, nachdem gerichtlich festgestellt wurde, dass über mehrere Jahre große Teile der Beförderungsverfahren für Beamte im rheinland-pfälzischen Umweltministerium „grob rechtswidrig“ vorgenommen worden waren.

Und nein, natürlich war auch nicht Spiegels mangelnde Integrität Schuld für den Rücktritt. Eine mangelnde Integrität, die sie dadurch zeigte, dass sie der Öffentlichkeit ebenso dreist wie wahrheitswidrig behauptete, sie hätte virtuell aus dem Urlaub an den Kabinettsitzungen teilgenommen. Ihre Parteikollegin Fester machte einige Tage zuvor mit ihrer Erstlingsrede einschließlich eigener Falschaussage ja deutlich, dass wahrheitswidrige Aussagen offenbar zum Handwerkszeug grüner Nachwuchspolitikerinnen gehören.

Noch nicht einmal in der arroganten Überheblichkeit der Grünen wird die Schuld an dem Karriereaus von Spiegel gesehen. Die Grünen haben noch kurz vorher den Rücktritt der Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) gefordert, weil diese vor dem Parlament die Unwahrheit gesagt und in der größten Hochwasserkatastrophe in der Geschichte des Landes den Geburtstag von Heinen-Essers Ehemanns auf Mallorca feierte. Aber sie sind davon überzeugt, dass bei ihren eigenen Leuten andere Maßstäbe anzulegen seien.

Nein, all das war nach Ansicht Spiegels nicht das Karriereaus. In ihrer peinlichen „Entschuldigungsrede“ legte Anne Spiegel dar, was – respektive wer – schuld daran war. Eine „Entschuldigungsrede“, deren Großteil der Sätze sie mit „ich“ begann, die Leidtragenden der Flutkatastrophe jedoch nicht erwähnte und bei der sich Spiegel am Ende noch soufflieren lassen musste. Dass ihr Mann krank war, war schuld. Ja, genau der Mann, den Spiegel noch wenige Woche vorher lachend als gelungenes Beispiel für ihre neue „Umverteilungsdebatte“ präsentierte, wie Männer mehr im Haushalt helfen und ihre Frauen so leichter Karriere machen können, weil er schon bei der Geburt der ersten Tochter seinen Job aufgegeben hat. Und der feministische Standard geht sogar noch weiter und behauptet kurzerhand, dass, wenn Spiegel ein Mann gewesen wäre, er nicht hätte zurücktreten müssen. Als hätte noch nie ein Mann wegen Fehler von seinem Amt zurücktreten müssen.

„Einmal Feministin, immer Feministin“ sagte Spiegel einmal. So kam sie nicht nur als Feministin, sondern ging als Feministin mit der typisch feministischen Unverantwortlichkeit der Frau. Wir wünschen ihrem Mann alles Gute und Gesundheit.

Tamara Wernli hat darüber übrigens auch ein Video verfasst:

Quelle Beitragsbild: adobestock_120908334_user_denisismagilov_blond_woman_angel-718.jpg

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Lesermeinungen

  1. Von Mathematiker

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