Wie die Grünen die Gendersprache erzwingen werden

von Manndat

Wie die Grünen die Gendersprache erzwingen werden

Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Gendersprache. Aber die Grünen möchten diese Sprache, die Jungen und Männer gezielt unsichtbar macht, durchdrücken. Wie das geht, zeigt sich am Beispiel der Stadt München. Münchens Bürger zahlen nämlich jetzt vier Millionen Euro fürs Gendern. Die Gelder waren von der IT-Referentin Laura Dornheim (38, Grüne) beantragt worden.

Bis 2027 soll das Gender-Projekt dauern. Laut Dornheim müssen 400 Verfahren in der Stadtverwaltung bearbeitet werden. Vier Jahre Arbeit – obendrein für vier Millionen Euro!

Laut Focus rechtfertigt Dornheim gegenüber der „Abendzeitung“ das damit, dass das Bundesverfassungsgericht mit einem Urteil die öffentliche Verwaltung dazu verpflichtet habe, alle Menschen korrekt anzusprechen. Und Dornheim habe bei ihrer Verbeamtung einen Eid darauf geleistet, Recht und Gesetz umzusetzen und genau das tue sie mit diesem Projekt. Der Focus:

„Diese, sagen wir, eigenwillige Interpretation eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes, das sich 2017 mit dem Geschlechtseintrag „divers“ befasst hat – nicht mit der Frage, ob es schon diskriminierend ist, wenn in Behördentexten nicht gegendert wird –, vorzuschieben, um ein ideologisches Vorhaben als alternativlos zu verkaufen, ist an und für sich schon ein bisserl dreist.“

Der Vorgang ist ein sehr interessantes Beispiel, wie Grüne die Gendersprache entgegen dem Wunsch der Mehrheit der Bevölkerung durchdrücken werden.

Auch „das Ansprechen aller Geschlechter“ soll möglich sein, schreibt Dornheim – heißt: Wer seine Anrede auswählt, soll „Frau“, „Herr“, aber auch einfach „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“ auswählen können – oder nur „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“.

Laura Dornheim ist Feministin, Autorin des feministischen Magazins Edition F und Grünen-Politikerin. Sie hat Wirtschaftsinformatik studiert und in Gender Studies promoviert. Nachdem ihre Bundestagskandidatur erfolglos blieb, hievten sie SPD und Grüne zusammen mit der Volt-Partei nun auf den Posten der IT-Referentin.

Aus Tichys Einblick:

Die Mehrheitskoalition aus SPD, Grünen und der Kleinpartei Volt im Münchner Stadtrat wählte die grüne Politikerin Laura Dornheim (38) am Mittwochnachmittag mit 44 Stimmen zur neuen IT-Referentin der Landeshauptstadt. Ihr Gegenkandidat, der langjährige IT-Manager von Siemens Harald Hoefler (61), bekam 32 Stimmen.

(…)

Zwar handelte es sich bei der Besetzung des mit 10.000 Euro Monatsgehalt dotierten Postens an der Spitze des städtischen IT-Referats um eine Ausschreibung mit mehreren Bewerbern und einer Vorstellungsrunde. Allerdings liegt das Vorschlagsrecht für die Stelle bei der Fraktion der Grünen. Und die hatte sich von vornherein auf Laura Dornheim festgelegt – ein Parteimitglied, das 2021 in einem Berliner Wahlkreis für den Bundestag kandidiert hatte, allerdings erfolglos. Die Koalitionsabsprache im Stadtrat wiederum sieht vor, dass SPD und Grüne die Personalvorschläge der jeweils anderen Fraktion mittragen. 

Damit war die Wahl schon vor der Wahl gar keine Wahl mehr, sondern eine Klüngelei der Machthaber. Tichys Einblick weiter:

Die Oppositionsfraktion im Rathaus kritisierte, von den insgesamt acht Bewerbern um den Posten sei Dornheim die am wenigsten qualifizierte Kandidatin gewesen.

Auf dem Portal „Hallo München“ (…) meinte sie (…): „Ich unterstütze eine Frauenquote zu 100 Prozent. Sie ist eine Brechstange, aber sie hilft nachweislich.“

Natürlich fördert es die Frauenquote, wenn man Männer kurzerhand per Gesetz in ihren Grundrechten beschneidet und bei der Besetzung von Posten aufgrund ihres Geschlechtes diskriminiert. Aber was man mit Gewalt erreicht, wird man auch nur mit Gewalt behalten können. Das bedeutet, dass Frauenquotenpolitik auf Dauer zunehmend totalitärer werden muss. Wir haben dies hier bei MANNdat schon an einigen Beispielen in der letzten Zeit gezeigt.

Dornheim und die Frauenquote

Dornheims Ernennung zu IT-Referentin hat den Anschein, als käme diese Unterstützung für die Frauenquote nicht ganz uneigennützig. Wir sind aber natürlich davon überzeugt, dass Frauenpolitikerinnen wie Dornheim nicht für die Frauenquote sind, „um sich persönlich zu bereichern und Machtspiele spielen zu können, sondern weil sie damit die Kassiererin bei Aldi und die Reispflanzerin in Vietnam glücklich machen“, wie es ein Bloggerkollege bei einem anderen Frauenquotenbeschluss so wunderbar ausdrückte.

Interessant zu dem Vorgang auch der Beitrag „Wie grüne Kandidatinnen auf Posten kommen

Seit Ernennung Dornheims werden in München 9 von 15 Referaten (Stand 30.11.22) von Frauen geleitet (Focus schreibt irrtümlich von 8), nur 6 von Männern (Quelle: https://www.muenchen.de/aktuell/so-ist-die-muenchner-stadtverwaltung-aufgebaut; Stand 30.11.22):

  • Referat für Bildung und Sport: Florian Kraus (Grüne)

  • Gesundheitsreferat: Beatrix Zurek (SPD)

  • Referat für Klima- und Umweltschutz: Christine Kugler (parteilos)

  • Mobilitätsreferat: Georg Dunkel (parteilos)

  • Baureferat: Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer (Grüne)

  • Direktorium: Silvia Dichtl

  • Kommunalreferat: Kristina Frank (CSU)

  • Kreisverwaltungsreferat: Dr. Hanna Sammüller-Gradl (Grüne)

  • Kulturreferat: Anton Biebl (parteilos)

  • Personal- und Organisationsreferat: Andreas Mickisch (SPD)

  • Referat für Arbeit und Wirtschaft: Clemens Baumgärtner (CSU)

  • IT-Referat: Dr. Laura Dornheim (Grüne)

  • Referat für Stadtplanung und Bauordnung: Prof. Dr. Elisabeth Merk (parteilos)

  • Sozialreferat: Dorothee Schiwy (SPD)

  • Stadtkämmerei: Christoph Frey (SPD)

Der Münchner Oberbürgermeister ist zwar (noch) ein Mann. Allerdings hat laut Focus dieser gleich zwei Frauen als Vertreterinnen. So sieht die von rot und grün propagierte „Parität“ aus. Aber das dürfte kein Grund sein, sich nicht immer noch als Opfer des Patriarchats zu inszenieren.

Quelle Beitragsbild: gender-sprache-adobe-stock-by-frank-lambert-200×200-1.jpg

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Lesermeinungen

  1. By Andreas Stueve

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