Alle Artikel der Kategorie "Literaturliste"

Willi Walter (Hrsg.) et al.: Gewalt gegen Männer

Gewalt gegen Männer ist ein bekanntes, aber weitgehend unsichtbares Phänomen. Das Buch versucht erstmals den gesamten Umfang der Gewalt gegen Männer (durch andere Personen) zu umreißen. Grundlage ist dabei die erste deutsche qualitative und quantitative Pilotstudie zu Gewalt gegen Männer. Gewalt durch andere Personen trifft Männer und Jungen auf der Straße, in der Schule, am Arbeitsplatz, beim Militär, im Krieg und im häuslichen Bereich. Gewalt gegen Männer und gegen Jungen wird in körperlicher, psychischer und sexualisierter Form ausgeübt. Sie ist so alltäglich, dass sie kaum ins Bewusstsein dringt.

Arne Hoffmann: Rettet unsere Söhne

»Jungs sind dumm« ist nicht nur eine beliebte T-Shirt-Aufschrift, sondern die Haltung, mit der unser Land einer gesamten Generation von Jungen gegenübertritt. Mit erschreckender Klarsicht führt Arne Hoffmann vor, wie die Pädagogik und Politik die offene Diskriminierung unserer Jungen zulassen. Dass nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen die Zukunft unseres Landes sind, wird dabei vergessen. Ein in seiner Polemik ehrliches, nicht frauenfeindliches, sondern jungenfreundliches Buch über die Schattenseiten des Gleichberechtigungswahns, die auszusprechen in unserer Gesellschaft fast schon einem Tabu gleichkommt.

Allan Guggenbühl: Kleine Machos in der Krise

Die Pädagogik will ihren Beitrag zur Überwindung patriarchalischer Strukturen leisten und fragwürdiges Machogehabe bekämpfen. Deshalb sollen die Jungen lernen, ihre Gefühle in Worten auszudrücken, zu weinen, Gruppendruck standzuhalten, und sie sollen sich vom Männlichkeitswahn verabschieden. Wenn Allan Guggenbühl Recht hat, ist das keine gute Idee. Denn Jungen sind einfach anders als Mädchen. Wenn Entspannungsmassage statt Kloppereien, Kooperation statt Konkurrenz, Bescheidenheit statt Angeberei gefordert wird, dann werden herausfordernde, jedoch völlig natürliche Verhaltensweisen von Jungen pa­thologisiert.

Steve Biddulph: Männer auf der Suche

Wie finden Männer von heute Erfüllung und Zufriedenheit jenseits überholter Rollenklischees? Indem sie sich mit dem eigenen Vater, mit ihrer Arbeit, Partnerschaft und Sexualität auseinander setzen, meint Steve Biddulph. Der Bestsellerautor weist mit viel Einfühlungsvermögen den Weg zu einem positiven männlichen Selbstverständnis.

Peter Beck/ Uwe G. Seebacher: Rambo-Frauen

Die Emanzipation der Frauen führt zur Entmündigung, Idiotisierung und symbolischen Kastration des Mannes in einer von Erfolgszwängen geprägten Umwelt. Im Geschäftsleben mobben und lobben die weiblichen „Rambo-Chefs“ was das Zeug hält - gezielt im Wechselspiel zwischen feministischer Anmutung und vermeintlich männlicher Cleverness! Dieses Buch entlarvt erstmals die Rambo-Frauen und deckt ihre Machenschaften und Tricks auf. Es macht Schluss mit Rechtfertigungs-Mythen und versucht so die Argumentations- und Rechtfertigungsbasis für unbelehrbare Rambo-Frauen ein für alle Mal zu Nichte zu machen.

Alexander Markus Homes: Von der Mutter missbraucht

Die Medien sind voll mit Berichten über männliche Kindesmissbraucher. Über weibliche Kindesmissbraucher, die eigene und/oder fremde Kinder missbrauchen, gibt es kaum Informationen. Warum wird der weibliche Anteil an sexueller Gewalt, gerichtet gegen Kinder, fast ausnahmslos geleugnet? Das vorliegende Buch gibt auf etliche Fragen im Zusammenhang mit Frauen und Müttern, die Kinder sexuell missbrauchen oder misshandeln, umfassend Antworten. Es belegt vor allem, dass eben nicht nur Väter, sondern auch Mütter ihre Kinder sexuell missbrauchen.

Gerhard Amendt: Scheidungsväter

Immer noch herrscht der Mythos vor, Väter würden nach der Scheidung die Mutter mit den Kindern allein lassen. Gerhard Amendt widerlegt diese Sicht. Väter kämpfen oft darum, ihr Leben mit den Kindern möglichst so fortzuführen, wie sie es aus dem Familienalltag gewohnt waren. Sie leiden unter den seltenen Besuchen ihrer Kinder, und viele trauern um das Ende des Familienlebens. Die in diesem Buch zu lesenden Erfahrungsberichte von geschiedenen wie getrennten Vätern machen deutlich: Auf Seiten der Gerichte, der Jugendämter und der helfenden Berufe ist ein Umdenken erforderlich.

Arne Hoffmann: Sind Frauen bessere Menschen?

»Sind Frauen bessere Menschen?« belegt durch akribisch gesammelte Fakten, dass vieles von dem, was wir über Mann und Frau zu wissen glauben, seit Jahren nicht mehr durch den Stand der wissenschaftlichen Geschlechterforschung gedeckt ist. Dabei bricht es von Kapitel zu Kapitel neue Tabus und behandelt eindringlich Themenfelder der Geschlechterdebatte, die in der öffentlichen Diskussion zuvor konsequent verschwiegen wurden: z. B. die hohe Rate an häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch und anderen Formen von Gewalt, die von weiblichen Tätern ausgehen.

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