Zahlen im Fokus – Die Parteien zur Beschneidung von Jungen

von Dr. Heinrich Grün
Abstimmung im Deutschen Bundestag zur Beschneidung von Jungen

Bild: Die Beschneidung, Vincenzo Catena
Mit Ausnahme der Linken haben alle Parteien mehrheitlich für die Legalisierung der Beschneidung von Jungen gestimmt. (Die Differenz zu 100 % ergibt sich durch Enthaltungen und Nichtanwesenheit.)

Am 12.12.2012 entschied der Deutsche Bundestag mit überwältigender Mehrheit, Körperverletzung durch die Beschneidung von Jungen zu legalisieren. Wir haben darüber hier berichtet. Lesenswert ist auch die Rezension zu dem Buch „Ent-hüllt!“. Mehr Informationen finden Sie in diesem Artikel. Ein umfangreiches Informationspapier bieten wir als PDF zum Download an.

Alles begann mit einem Urteil des Landgerichtes Köln vom 7. Mai 2012, das die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen für strafbar erklärte. Im Eilverfahren wurde daraufhin, insbesondere auf Druck jüdischer Funktionäre, vom Bundestag ein Gesetz durchgepeitscht, das die Grundrechte von Jungen in Deutschland seitdem wesentlich einschränkt.

Demnach darf Jungen und männlichen Babys, auch ohne religiöse Motivation, selbst von medizinischen Laien, ohne medizinische Notwendigkeit, ohne zwingende Schmerzfreiheit, völlig legal ein gesundes Organ irreversibel entfernt werden.

Insgesamt haben 70 Prozent der Abgeordneten des deutschen Bundestags für ein Gesetz gestimmt, das Körperverletzung an einer bestimmten Gruppe von Menschen – hier Jungen und männliche Babys – ohne medizinische Notwendigkeit ausdrücklich erlaubt.

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Lesermeinungen

  1. Von Zorro, der Gerechte

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  2. Von Matthias Malessa

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  3. Von Lotosritter

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