Uni-Präsidentin Prof. Wolff bleibt Belege für Diskreditierung schuldig

von MANNdat

Universität Frankfurt, www.gewaltkongress.de
Die Präsidentin der Universität Frankfurt diffamiert eine Veranstaltung, ohne konkrete Belege nennen zu können. Ideologische Verblendung?

Im Nachtrag zum Kongress über „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ unter Führung von Prof. Amendt hat die Präsidentin der Universität Frankfurt diese Veranstaltung diffamiert, ohne konkrete Belege zu nennen, die diese Diskreditierung belegen würden. Unter Wissenschaftlern gilt es als völlig unseriös, wenn Wissenschaftler andere Kollegen auf nicht sachlicher Basis kritisieren. Dies gilt insbesondere, wenn die Kritik von einer Universitäts-Präsidentin kommt. Wir haben deshalb mit Mail vom 5.8.2018 nachgefragt:

„Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Wolff,

wir beziehen uns auf Ihr Interview in der Frankfurter Neuen Presse. Dort haben Sie bezüglich der Frage nach der Freiheit von Wissenschaft dargelegt:

‚Wir wollen nicht der Stammtisch der Region sein. Was beispielsweise Herrn Amendt angeht: Ich glaube, dass für viele erkennbar wurde, dass es sich hier um unzureichende Wissenschaft handelt.‘

Sie beziehen sich dabei vermutlich auf den Kongress über ‚Familienkonflikte gewaltfrei austragen‘. Dazu waren international führende Experten zu diesem Thema zusammengekommen. Die Inhalte der Vorträge stehen noch immer für jeden nachlesbar online abrufbar unter familyconflict.eu.

Es ist ungewöhnlich, dass hohe wissenschaftliche Amtsträger, wie Sie als Präsidentin der Frankfurter Goethe-Universität, Kollegen dermaßen öffentlich diskreditieren, wie Sie es tun.

Wir können nicht erkennen, warum es sich nach Ihrer Auffassung bei den Beiträgen von Prof. Dr. Gerhard Amendt, Prof. Dr. Amy Slep, Prof. Dr. Emily M. Douglas, Prof. Dr. Elizabeth Bates, Dr. John Hamel, Prof. Dr. Rachel Dekel, Prof. Dr. Zeev Winstok und Prof. Dr. Miles Groth um ‚unzureichende Wissenschaft‘ oder ‚Stammtisch‘-Parolen gehandelt haben soll. Wir bitten Sie, uns dies an Beispielen der Vorträge der o.g. Wissenschaftler konkret zu erklären.“

Eine Erklärung bzw. Belege, die die Kritik von Frau Prof. Wolff rechtfertigen würden, haben wir bis heute nicht erhalten. Wir gehen deshalb davon aus, dass es solche nicht gibt. Wir gehen weiter davon aus, dass die Diskreditierung von Prof. Amendt frauenpolitisch begründet ist. Frau Prof. Wolff wurde entsprechend informiert.

Birgitta Wolff ist Wirtschaftswissenschaftlerin, CDU-Politikerin, ehemalige Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt. An der Ludwig-Maximilians-Universität München war sie Gleichstellungsbeauftragte und erzählt gerne über ihre damalige Erfahrung mit brillanten Frauen und unverschämten, rotzigen Männern („Exzellenz und Chancengerechtigkeit: Das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder – Fachtagung am 18. und 19. Juni 2012 in Berlin“ S. 7ff.). Wolff ist seit 1. Januar 2015 Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Die Goethe-Universität Frankfurt hat offenbar erhebliche Probleme mit Meinungsfreiheit. Schon 2017 wurde der Polizeigewerkschafter Rainer Wendt auf massiven Druck linker Kräfte und Hochschulgruppen hin ausgeladen.

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Lesermeinungen

  1. Von Chris

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